Nicht-europäische Wähler sichern Schwedens Linksbündnis den Sieg

In Schweden unterstützten 70 % der nicht-europäischen Wähler die Linke, was ihr einen Vorsprung von drei Sitzen bescherte. Eine Analyse des demografischen Einflusses.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Einwanderung aus Nicht-EU-Ländern war bei den jüngsten schwedischen Wahlen entscheidend und kippte das Ergebnis zugunsten des linken Lagers. Das pogre-bürgerliche Bündnis gewann mit einem knappen Vorsprung von drei Mandaten.

## Der Anteil nicht-europäischer Wähler entscheidet die Wahl

Die letzten Wahlen in **Schweden** brachten ein knappes Ergebnis, aber eine klare Tendenz: Das linke Lager, angeführt von der **Socialdemokraterna**, ging als Sieger hervor. Der Unterschied war minimal, nur **drei Mandate**, doch ausreichend für einen politischen Wechsel. Nachläufigen Daten zufolge, mit fast **95 % ausgezählter Stimmen**, entfallen auf die Opposition **176 Mandate** gegenüber **173** der scheidenden Regierung.

## Eine Wählerschaft mit eigenem Gewicht

Besonders auffällig war die Rolle der Wähler mit nicht-europäischem Migrationshintergrund. Laut Exit-Polls stimmten bis zu **70 %** dieser Gruppe für linke Parteien. Dazu gehören die **Socialdemokraterna**, die Partei **Vänsterpartiet**, die **Grünen** (Miljöpartiet) und die **Centerpartiet**. Die Unterstützung verteilte sich auf **21 %** für Vänsterpartiet, **38 %** für Socialdemokraterna, **7 %** für die Grünen und **4 %** für die Centerpartiet. Dieses Muster zeigte sich bereits bei früheren Wahlen, mit ähnlichen Zahlen im Jahr **2022**.

## Demografischer Wandel und sein politisches Echo

Das Gewicht dieser Wählerschaft ist in den letzten Jahrzehnten stetig gewachsen. Während sie **1982** nur **0,3 %** der Wahlberechtigten stellte, lag der Anteil **2002** bereits bei über **3 %**. Heute wird geschätzt, dass etwa **13 %** der wahlberechtigten Bevölkerung, rund **eine Million Menschen**, einen nicht-europäischen Hintergrund haben. Die Mehrheit stammt aus mehrheitlich muslimischen Ländern in Nahost, Afrika und Asien, bedingt durch Migrations- und Familiennachzugspolitik. Diese demografische Gruppe, zusammen mit anderen Communities nicht-europäischer Herkunft, scheint eine stabile Basis für die Linke zu sein, selbst wenn die öffentliche Meinung restriktiveren Positionen in der Migrationspolitik zuneigt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).

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