Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Das LZB, das Brüssel schon als ersetzt ansah, und die Tragödie von Urda
Mindestens 68 Tote bei Urda in Spanien, erste Erkenntnisse deuten auf das LZB-System hin. Die Warnung von Iryo kam 23 Tage zuvor.
68 Tote und ein LZB, das Brüssel bereits als ersetzt betrachtete
Um 6.47 Uhr morgens verließ ein Iryo-Zug Sevilla, der Stunden später beinahe selbst auf die Liste geraten wäre. Sein Triebfahrzeugführer erhielt einen regulären Fahrbefehl — ohne Geschwindigkeitsbeschränkungen —, während er nur 50 Kilometer von der Stelle entfernt stand, an der zwei Züge bereits zerstört waren. Er korrigierte rechtzeitig. Die Leitstelle reagierte nicht früh genug.
Dieses Detail ordnet alles Übrige. Mindestens 68 Menschen starben, als ein AVE der Renfe auf einen Iryo auffuhr, der bei Urda (Toledo) auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Andalusien auf dem Gleis stand. Die vorläufige Ursache deutet auf einen Softwarefehler des LZB-Systems hin, der sechs Züge auf der Strecke zum Stehen brachte. Es ist das zweite Eisenbahnunglück in Spanien im Jahr 2026.
Was ist das LZB-System und warum war es noch in Betrieb?
Das LZB ist das Zugbeeinflussungssystem, das den Verkehr auf diesem Korridor steuert. Nach Informationen von Artículo 14 teilte die spanische Regierung Brüssel im Mai mit, sie habe es durch ERTMS, den europäischen Standard, ersetzt; tatsächlich war das neue System nicht vollständig in Betrieb, und die Ablösung galt als der Kommission zugesagte Maßnahme, nicht als abgeschlossene.
Man füge eine physische Ebene hinzu. Die Ausstattung der Leitstelle besteht aus Computern aus den 1990er Jahren, und die Beschäftigten des Staatsunternehmens fordern deren Ersatz seit Langem. Eine Zugbegleiterin der Renfe beschrieb in einem Interview, wie täglich Züge aus der Karte — dem System zur Betriebsüberwachung — verschwinden, weil Softwarefehler auftreten. „Wir haben tausend Berichte geschrieben und wurden bedroht“, sagte sie. Es ist ein Zeugnis, kein Gutachten.
Die Warnung, die 23 Tage vor dem Unglück kam
Der Vorstandsvorsitzende von Iryo warnte 23 Tage vor dem Unfall davor, dass LZB-Störungen seine Züge außer Gefecht setzten. Die Warnung existierte, und das System blieb in Betrieb. Von da an blüht die Rechenarbeit, die durch die sozialen Netzwerke geistert: 700 Millionen erhalten für den Gleisausbau, 90 Millionen für die Erneuerung des LZB auf diesem Korridor, sechs Jahre Blockade und eine Bilanz von 68 Toten. Die Aufstellung stammt aus Botschaften, die in sozialen Medien kursieren, und ist unbestätigt: Sie verlangt Belege, keine Schlagzeile.
Verschwendung oder Kürzung: die Debatte über die Verwaltung des Netzes
Im Kern geht es um eine alte Diskussion darüber, wie öffentliche Güter verwaltet werden. Eine These, die ein Teilnehmer der Debatte vertritt, besagt, dass der politische Zyklus die Instandhaltung immer bestraft: die einen durch übermäßige Ausgaben in anderen Haushaltsposten, die anderen durch Kürzungen. Es ist eine Meinung, kein Fakt. Die Erneuerung kritischer Infrastruktur konkurriert mit etwas Blickfangenderem und verliert, weil die Schlagzeile von der Eröffnungsfeier nach fünf Jahren vergessen ist.
Dazu kommt das Hintergrundrauschen über Wohnraum, öffentliche Dienste und demografischen Druck. Es wird argumentiert, das Land bediene weit mehr Menschen, als seine Infrastruktur ausgelegt sei; die am häufigsten genannte Zahl — 90 Millionen Touristen und Einwohner gegenüber einer für 30 konzipierten Infrastruktur — stammt aus kursierenden Schätzungen, nicht aus einer dafür angeführten offiziellen Statistik. Das Phänomen ist in Sachen Kapazität real: Wenn die Nutzung schneller wächst als die Investitionen, zeigt sich der Engpass in der Infrastruktur. Darüber zu streiten, wie viel und wie finanziert wird, ist legitim; diejenigen anzuklagen, die den Dienst nutzen, nicht.
Es bleibt ein unbequemer Fakt. Im Mai erklärte ein an Brüssel übermittelter Dokument das LZB für ersetzt. In Urda entschied genau dasselbe System weiterhin, mit welcher Geschwindigkeit ein Zug fahren darf und in welchem Abstand der nächste folgen kann. Die Modernisierung, die auf dem Papier stand, hielt nichts auf.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (52 Antworten).
Ein Video mit CapCut-AI-Wasserzeichen behauptet, Migranten würden Frauen auf Booten wegen Hexerei töten. Manche bringen es mit Stammesglauben in Verbindung, andere bestreiten das.
Die PP regierte Galicien und Spanien, als das Zugunglück von Angrois geschah. Die Schuldzuweisung an den Lokführer öffnet die Debatte über die Eisenbahnsicherheit erneut.
Ein Adif-System ausgefallen, Züge stehen still, und eine Theorie hat bereits einen ausländischen Schuldigen. Die Daten deuten auf Wartung hin, nicht auf einen israelischen Cyberangriff.
Der Hauptvertrag über 93,8 Millionen Euro inklusive MwSt. mit einer Frist von 52 Monaten wurde im September 2021 unterzeichnet. Bis November 2026 ist die Strecke ohne vollständiges ERTMS.
Ein Nutzer bestätigt, dass der Post von Mr Pool echt ist, und teilt ihn als Beispiel für Absurdität. Erfahren Sie, was darin stand und warum er jetzt geteilt wird.
Die Terrororganisation verbreitet Videos und Audiodateien auf Spanisch, die sich an Spanien und Lateinamerika richten, wie ein Bericht von Europa.com zeigt. Wir erklären, was dahintersteckt.