Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
ISIS bedroht Spanien mit spanischsprachiger Propaganda
Die Terrororganisation verbreitet Videos und Audiodateien auf Spanisch, die sich an Spanien und Lateinamerika richten, wie ein Bericht von Europa.com zeigt. Wir erklären, was dahintersteckt.
Die dschihadistische Gruppe Sarracinischer Staat hat ihre Propaganda auf Spanisch intensiviert und neue Drohungen gegen Spanien verbreitet, wie aus einem Bericht von Europa.com hervorgeht. Das Material soll spanischsprachige Zielgruppen in Spanien und Lateinamerika radikalisieren.
Die Warnung kommt weder über einen offiziellen Kanal noch über eine Pressemitteilung. Sie kommt über einen Beitrag in sozialen Medien, der zusammenfasst, was die dschihadistische Gruppe **Sarracinischer Staat** verbreitet: Propaganda auf Spanisch und Drohungen gegen **Spanien**. Das Material umfasst Videos, Audioaufnahmen und Botschaften, die darauf abzielen, spanischsprachige Zielgruppen zu erreichen – sowohl in Spanien als auch in **Lateinamerika**.
## Was über das verbreitete Material bekannt ist
Der Bericht von **Europa.com** weist darauf hin, dass die Gruppe ihre Produktion auf Spanisch verstärkt hat. Das ist nichts grundsätzlich Neues: Dschihadisten übersetzen und passen ihre Botschaften seit Jahren an westliche Sprachen an, um ihre Reichweite zu vergrößern. Relevant sind hier Umfang und Ausrichtung: Videos, Audioaufnahmen und einzelne Botschaften, die mit dem erklärten Ziel zirkulieren, die Empfänger zu radikalisieren.
Der Inhalt beschränkt sich nicht auf Spanien. Die anvisierte Zielgruppe sind Spanischsprachige allgemein, darunter lateinamerikanische Länder mit großen Bevölkerungen und eigenen Sicherheitsproblemen. Diese transatlantische Dimension erschwert die Nachverfolgung: Eine einzige Botschaft kann in Madrid, Mexiko-Stadt oder Buenos Aires ankommen, ohne dieselben Filter zu durchlaufen.
## Warum es wichtig ist, auch ohne Anschlag
Eine durch Propaganda verbreitete Drohung ist nicht dasselbe wie ein unmittelbar bevorstehender Anschlag. Das sollte klar gesagt werden, um Alarmismus zu vermeiden. Aber Propaganda ist die Vorstufe: Sie dient der Anwerbung, der Indoktrination und in manchen Fällen der Anstiftung zu Einzeltaten. Die europäischen Sicherheitsdienste warnen seit Jahren, dass sich der sogenannte „einsame Wolf“ genau von diesem Material ernährt.
Für Spanien wiegt der Kontext schwer. Das Land beteiligt sich an internationalen Missionen und hat in der Vergangenheit dschihadistische Anschläge erlebt, etwa die von **Madrid am 11. März 2004**, bei denen **193 Menschen** starben. Diese Geschichte erklärt, warum Drohungen gegen Spanien ernst genommen werden, selbst wenn sie über Propaganda statt über eine offizielle Erklärung verbreitet werden.
## Das Geschäft mit der Propaganda und die Kosten der Überwachung
Es gibt einen wirtschaftlichen Aspekt, der oft übersehen wird. Dschihadistische Propaganda ist billig zu produzieren und schwer zu stoppen: Ein mit dem Handy gedrehtes und in einem sozialen Netzwerk hochgeladenes Video kostet praktisch nichts. Die Reaktion dagegen ist extrem teuer. Überwachung, Inhaltsanalyse, Moderation auf Plattformen und internationale Kooperation verschlingen öffentliche Budgets.
Auch die Tech-Plattformen tragen einen Teil der Kosten. Der Bericht von **Europa.com** nennt keine Zahlen zu Investitionen oder Reichweite, daher wäre jede Zahl an dieser Stelle erfunden. Fest steht jedoch: Spanischsprachige Propaganda vergrößert den potenziellen Markt der Gruppe und zwingt dazu, mehr Ressourcen in eine Front zu stecken, die sich nicht mit einer einzigen Polizeioperation schließen lässt.
Die Bedrohung ist also in Bezug auf Absicht und Verbreitungsfähigkeit real. Die Antwort liegt in Geheimdienstarbeit, Kooperation und einem kühlen Kopf bei jedem Video, das auftaucht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (5 Antworten).
Nach dem Eindringen iranischer Drohnen warnt Israel Syrien vor schweren Vergeltungsschlägen. Die Region eskaliert durch militärische Mobilisierungen und politische Spannungen.
Deutschland droht damit, nicht am Eurovision Song Contest teilzunehmen, sollte Israel ausgeschlossen werden. Der Streit verbindet Geopolitik, wirtschaftliche Interessen und Vorwürfe der Doppelmoral.
Der Tod von Fátima Báñez bei dem Zugunglück in Spanien löst die Debatte über ihre Arbeitsreform, Abfindungen und ihren späteren Posten beim Arbeitgeberverband CEOE neu aus.
Die PP regierte Galicien und Spanien, als das Zugunglück von Angrois geschah. Die Schuldzuweisung an den Lokführer öffnet die Debatte über die Eisenbahnsicherheit erneut.