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Wärmedecke für 20 Euro: eine Minute laden, zwei Stunden Wärme
Eine Wärmedecke für 20 Euro, die in einer Minute aufgeladen ist und zwei Stunden wärmt: Die Physik ordnet das Versprechen ein und bestätigt einen Teil davon.
Die Wärmedecke für 20 Euro, mit der die Heizung angeblich ausbleiben kann
Eine Minute am Strom. So lange, so die Behauptung, mit der diese Diskussion im Unterforum Verantwortungsvoller Konsum begann, muss eine Wärmedecke der Marke Orbegozo aufgeladen werden, um anderthalb bis zwei Stunden lang Wärme abzugeben. Zwanzig Euro im Laden Milar. Das Versprechen ist gewagt: Mit einer Decke darüber und dem Gerät an der Sofalehne "kann man den Winter mit 0 Euro Heizkosten überstehen". Brandgefahr oder Kohlenmonoxidvergiftung, so heißt es weiter: null.
Der Vorschlag hat eine physikalische Logik und einen aufgebauschten Teil. Die Logik: Den Menschen statt des Raums zu wärmen ist, was die Effizienz angeht, eine Selbstverständlichkeit, die jedes Lehrbuch der Hausthermodynamik unterschreiben würde. Der aufgebauschte Teil: Ein 850-Watt-Gerät, das nur beim Laden Strom verbraucht, ersetzt keine Heizungsanlage – und wer es ausprobiert hat, weiß das.
Wie lange eine Wärmedecke wirklich zum Laden braucht
Die Rechnung entkräftet die "Minute" ziemlich leicht. Wenn sich darin etwa ein Liter Wasser befindet und das Thermostat bei 65 Grad abschaltet, erfordert der Sprung von 20 auf 65 Grad rund 190 Kilojoule. Mit einem Heizelement von 850 Watt sind das im besten Fall gut dreieinhalb Minuten. In genau sechzig Sekunden würde nur ein Viertel dieser Energie hineinfließen. Die plausibelste Erklärung: Das Gerät ist von der letzten Nutzung noch warm, oder die Minute ist eine Schätzung.
Was aber stimmt, ist die anschließende Wirkdauer: Dieser Liter bei 65 Grad gibt, in seine Hülle gepackt und unter einer Decke, über diese paar Stunden allmählich Wärme ab. An der Technik ist nichts Magisches. Ein elektrisches Heizelement, eine dichte Flüssigkeit oder ein Gel mit thermischer Trägheit und ein Stoffbezug, der vor Verbrennungen schützt. Dieselbe Technologie wie bei einer Wärmflasche – nur mit Stecker.
Das Bett wärmen ist nicht das Haus heizen
Hier bricht das Versprechen zusammen. Die Schwachstelle spanischer Wohnungen liegt nicht in der Matratze: Sie liegen im Wohnzimmer, im Flur und in jenem ausgebauten Raum ohne Dämmung, wo das Thermometer 13 Grad anzeigt und das Hygrometer 78 Prozent Luftfeuchtigkeit. Eine Wärmedecke löst das Kälteproblem beim Sitzen oder beim Einsteigen ins Bett. Den Rest des Tages nicht.
Die Alternativen, die im Verlauf auftauchten, folgen derselben Philosophie: den Körper wärmen, nicht die Luft. Klassische Wärmflaschen für Füße und Bauch, ein 100-Watt-elektrisches Kissen, das mit Regler und Sicherungen unbegrenzt Wärme hält, oder sogar ein in der Küche aufgeheizter Ziegelstein. Günstiger, in mehreren Fällen. Auch unbequemer.
Der Trick ohne Steckdose
Manche trieben die Ersparnis auf die Spitze: zehn Burpees, wann immer die Kälte zuschlägt. Und eine andere Methode braucht nicht einmal zwanzig Euro, nur eine halb leere Plastikflasche und ein unaufschiebbares physiologisches Bedürfnis. Eine Stunde Wärme, Wasser im Haushalt gespart. Der Erfindungsreichtum kennt, wenn die Rechnung drückt, keine Grenzen.
Das Fazit fällt weniger episch aus als der Titel: Die Wärmedecke ist eine gute Ergänzung für alle, die auf dem Sofa oder beim Einsteigen ins Bett frieren, und ein schlechter Ersatz für die Heizung, wer in einem großen, schlecht gedämmten Haus wohnt. Zwanzig Euro gut ausgegeben – solange man von ihnen nicht verlangt, was sie nicht leisten können.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Eine elektrische Decke verbraucht viel weniger Strom als ein Heizkörper, heizt aber nicht den Raum. Sicherheitstipps, Verbrauchsdaten und Preise ab 20 Euro.
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