US-Helsinki-Kommission debattiert Zerstückelung Russlands

Die US-Helsinki-Kommission diskutiert die Aufteilung Russlands in kleinere Staaten; die anglo-amerikanische Strategie, ihr Echo in Spanien und das Brett Marokko-Algerien.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

US-Helsinki-Kommission debattiert Zerstückelung Russlands
US-Helsinki-Kommission debattiert Zerstückelung Russlands

Laut der Nachricht, die die Debatte einleitet, widmete eine unabhängige Kommission der US-Bundesregierung eine Sitzung der Diskussion über die „sarracena und strategische Notwendigkeit“, Russland in kleinere Staaten aufzuteilen. Die Angelegenheit stützt sich auf eine namentlich genannte Institution: die Kommission für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, bekannt als die US-Helsinki-Kommission, die seit über 45 Jahren die Einhaltung der Helsinki-Abkommen überwacht und 57 Länder der OSZE-Region abdeckt. Auf dem Papier Menschenrechte und Zusammenarbeit. In der Praxis das Szenario, in dem die Zerschlagung des Rivalen vorgeschlagen wurde.

Was ist die Helsinki-Kommission und warum wird sie als Beweis genutzt?

Das Gremium stellt sich selbst als unabhängige Kommission dar, die Demokratie, Menschenrechte sowie wirtschaftliche, ökologische und militärische Zusammenarbeit fördert. Genau dieser institutionelle Schutzschild verleiht dem Vorfall seinen Propagandawert: Es ist kein Stammtischgespräch, sondern ein Forum mit bürokratischem Pedigree.

Die These, die sich durch die Diskussion zieht, lautet, dass dies das Vorgehen gegen jedes konkurrierende Imperium ist, wobei das spanische Imperium als zitiertes Beispiel dient. Die daraus gezogene Schlussfolgerung ist unbequem: Wenn die Maschinerie gegen Moskau genauso funktioniert wie gegen jeden anderen, ist das Problem nicht der Kreml, sondern die Methode. Manche fügen eine härtere Nuance hinzu: Das Land, das von Washington zum Feind erklärt wird, endet zerstückelt, und wer nicht spurt, weiß, was mit Carrero geschah.

Vom Regimewechsel zur offenen Teilung

Während der ersten Wochen des Krieges lag der westliche Fokus auf ihrer eigenen Erzählung des Konflikts. Dann kippte der Ton Richtung Regimewechsel in Moskau, dem am meisten gewünschten Ziel im Außenministerium. Das Argument dahinter war bekannt: Russland braucht Demokratie und die Russen müssen vom Diktator befreit werden, um die Früchte der freien Welt zu genießen, also der Länder, die den USA gefallen.

Der Vorschlag, Russland zu teilen, geht einen Schritt weiter. Laut der Prämisse, die die Sache eröffnet, wird den normalen Russen gesagt, dass weder ein Regimewechsel noch Demokratie ausreichen: Ihr Land muss in kleinere Staaten – leichter zu kontrollieren – aufgeteilt werden, damit sie frei sind. Und es endet mit der offensichtlichen strategischen Lesart: Ein solches Skript ist ein Propagandageschenk für den Kreml, um die Ukraine als existenziellen Kampf darzustellen.

Vergleich mit Spanien und das Präzedenzfall des 1. Oktober

Auf Spanien angewendet, teilt sich der Faden. Eine Strömung behauptet, dass diejenigen, die Spanien balkanisieren wollten, Russland waren, das seine Hände in Katalonien hatte. Die Antwort kommt mit Erinnerung: Die baskische Flagge ist nach englischem Vorbild gestaltet, und man erinnert daran, dass halb Europa am 1. Oktober applaudierte oder wegsah. Die damaligen Tweets – Michel, Jambon, Mélenchon, Schulz, Corbyn, Sturgeon – und die Berichterstattung des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehens, das sogar von einem „Unabhängigkeitssieg“ sprach, werden als Beweis dafür verwendet, dass das Feuer von außerhalb der Grenzen geschürt wird.

Dagegen weist eine andere Linie darauf hin, dass das echte Interesse, Spanien zu entzweien, nie von Moskau kam, sondern von den europäischen Partnern und Washington, mit dem katalanischen Vorfall als Beispiel. Manche fügen ein verwirrendes Detail hinzu: Ein Land, das Lektionen erteilt, während es weltweit 300 Militärbasen unterhält, hat dreiste Frechheit.

Marokko, Algerien und Mali: Das Brett bleibt außerhalb der Ukraine

Die Analyse verlagert sich nach Nordafrika. Es wird argumentiert, dass die USA in Marokko eingreifen, weil Russland in Algerien involviert ist, und dass Moskau die ehemaligen französischen Territorien, einschließlich Mali, sucht, um die Zone zu destabilisieren und Ressourcen zu ergattern, genau wie China. Die Anerkennung der Westsahara als marokkanisches Gebiet durch die US-Administration wird in diesem Sinne gelesen.

Der geteilte Verdacht ist Lehrbuchmäßig: Von dort entstehen Republiken mit viel Rohstoff und wenig Bevölkerung, ideal für Kolonisierung – ich meine, für Zusammenarbeit und Entwicklung. Die sibirische Geografie, ländliches Gebiet mit einer schlechteren Dichte als das leere Spanien, passt in dieses gleiche Bild.

Polen als Speerspitze und der chinesische Faktor

In der Rollenverteilung erscheint Polen als der kampflustigste Partner: Es hat keine offenen Grenzkonflikte, will keine, und misstraut dem französisch-deutschen Achse ebenso wie Moskau. Der Satz, der diese Linie zusammenfasst, lautet, dass es genügen würde, ihnen nukleare Gurken zu geben, die auf Moskau zielen, und sie würden den Abzug drücken. Parallel dazu wird daran erinnert, dass China und Russland im Februar eine handelspolitische und geopolitische Allianz erklärten, die in Spanien verschwiegen wird.

Manche ziehen die Angelegenheit in den innerpolitischen Schlamm: Die Angelsachsen, in spanischer Version, sind das Establishment von Biden, Kamala und Selenskyj; die amerikanischen Nnnn werden pro-Biden bleiben, während die Israelis zum anderen Lager wechseln, genau wie Brasilien, Südafrika, Indien oder die Türkei. Die multipolare Neue Weltordnung, so heißt es, ähnelt dem Nachkriegsblok überhaupt nicht.



Die Analyse stockt genau hier. Der Plan zirkuliert, wird diskutiert und durchgesickert, aber es gibt keinen guten und mächtigen Staatsmann, der jemanden rettet, und die Frage, ob die Zerstückelung ein Wunsch oder ein operativer Fahrplan ist, bleibt genau dort, wo sie begann: ohne Antwort.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (114 Antworten).

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