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Spaniens politischer Kalender beschleunigt sich: Amnestie, Generalstreik und Neuwahlen
Das Verfassungsgericht billigt die Amnestie für Veruntreuung, Richter Llarena hebt den Haftbefehl gegen Puigdemont auf. Im Debate ist von Generalstreik und vorgezogenen Wahlen die Rede.
Spaniens politischer Kalender beschleunigt sich: Amnestie, Generalstreik und Neuwahlen
Die Entscheidung des spanischen Verfassungsgerichts, die Amnestie für Veruntreuung zu billigen, und die anschließende Aufhebung des Haftbefehls gegen Carles Puigdemont durch Richter Llarena haben in Rekordzeit ein politisches Gewitter ausgelöst. In der Debatte spekulieren einige Teilnehmer über ein Szenario, das sie mit einer neuen 15-M-Bewegung, einem Generalstreik und vorgezogenen Parlamentswahlen vergleichen. Auslöser: die mögliche Rückkehr Puigdemonts in den Kongress und die Kettenreaktion, die dies auf dem politischen Schachbrett ausgelöst hat.
Was ist mit der Amnestie und Puigdemont passiert?
Das Verfassungsgericht billigte die Amnestie für Veruntreuung, woraufhin Richter Llarena den Haftbefehl gegen Puigdemont wenige Minuten später aufhob. Nach veröffentlichten Informationen könnte der Ex-Regierungspräsident nach Spanien zurückkehren und für ein Abgeordnetenmandat kandidieren, da Rufián nicht mehr antreten wird. Manche behaupten, PSOE und Junts hätten im Geheimen vereinbart, Neuwahlen herbeizuführen und dabei die Dekrete als Vorwand zu nutzen. Sollte sich dieser Coup bestätigen, brächte das die Regierung in eine unhaltbare Position.
Der Generalstreik und die neue 15-M-Bewegung
María Jesús Montero gibt ihr Debüt als Sánchez' Strategiechefin mit einer Erklärung ab, die die Stimmung angeheizt hat: „Der Generalstreik wird gegen die Opposition ausgerufen.“ Der Satz, der der Ministerin zugeschrieben wird, wurde als Kriegserklärung an den politischen Gegner interpretiert. Parallel dazu ist von einer neuen 15-M-Bewegung die Rede, einer sozialen Bewegung, die die Unzufriedenheit der Bürger kanalisieren könnte. Die optimistischste Rechnung geht von einer friedlichen Mobilisierung aus; das pessimistische Szenario beginnt mit einem unkontrollierbaren sozialen Ausbruch.
Kehrt Puigdemont in den Kongress zurück?
Puigdemont hat gegen Marcarmen gestimmt, und der PSOE wird ihm die Amnestie schenken. Nach der Amnestie könnte er für ein Abgeordnetenmandat kandidieren. Junts sollte ihn laut einigen Stimmen aufstellen. Die Operation hätte für die Regierung einen enormen politischen Preis, die bereits beschuldigt wird, über dem Gesetz zu stehen. Die Staatsanwaltschaft genießt bei der Verteidigung des Gesetzes und des Allgemeininteresses die Rückendeckung der Regierung, so Sánchez in Erklärungen.
Die Rolle der USA und die Geopolitik
Im Hintergrund behaupten manche, die USA würden die Regierungen ihrer Kolonien bestimmen und seit Langem darauf hinarbeiten, dass wieder das PPSOE oder PPVOX regiert, um uns in ihre Kriege zu ziehen. Merz, Ex-CEO von Blackrock, bereite Deutschland auf einen europäischen Krieg vor. Ziel sei es, die Parteien aus der Regierung zu drängen, die gegen Aufrüstung und Krieg gestimmt haben, wie Sumar, Podemos, BNG, ERC und Compromís. Diese Behauptungen sind nicht belegt und werden als Spekulationen präsentiert.
Die Zahl, die alles durcheinanderbringt
Unter diesen Vorzeichen scheint die Legislaturperiode auf ein vorzeitiges Ende zusteuern. Die Frage, die niemand beantwortet, ist, ob Puigdemont zurückkommen wird, um zu bleiben, oder ob seine Rückkehr der Auslöser einer noch größeren Krise sein wird. Das Einzige, was sicher ist: Der politische Kalender hat sich beschleunigt, und niemand hat das Timing ganz unter Kontrolle.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (15 Antworten).
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