Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Risse im ukrainischen Narrativ: Kompanie von 120 auf 54 geschrumpft
Eine Kompanie aus 120 ukrainischen Freiwilligen fiel durch Verluste und Desertionen auf 54 Mann zusammen, laut Washington Post, während die offizielle Erzählung Unverwundbarkeit betonte.
Ukraine räumt Abnutzung ein: Von 120 Freiwilligen bleiben nur noch 54
Ende Mai 2022, während soziale Medien jeden Hinterhalt gegen russische Panzer feierten, legte ein Bericht des Washington Post von Sudarsan Raghavan eine unbequeme Zahl auf den Tisch: Eine Kompanie von 120 Freiwilligen an der Ostfront der Ukraine war durch Tote, Verwundete und Fahnenflucht auf 54 Soldaten zusammengeschrumpft. Die Schlagzeile sprach nicht vom Sieg. Sie sprach von Aufgabe. Und dieses Wort, ausgesprochen von den Kämpfern selbst, riss eine Lücke in das Bild der Unverwundbarkeit, das die Ukraine seit Beginn der Invasion projiziert hatte.
Der Kontrast ist der eigentliche Hauptakteur. Die Ukraine hatte ein öffentliches Bild des triumphalen Widerstands aufgebaut – tägliche Videos von Angriffen, patriotische Plakate, Gedenkbriefmarken zum Versenken eines russischen Schiffes im Schwarzen Meer –, während sie, wie Russland, kaum Informationen über Verluste oder Materialschäden preisgab. Der Bericht zeigte die andere Seite: untrainierte Freiwillige mit leichten Waffen, die sich unter Artillerie- und Grad-Raketenbeschuss an einer Schlüsselstellung der Ostfront von einer Kartoffel pro Tag ernährten.
Vom „zweitgrößten Heer der Welt“ zum langsamen Vormarsch
Die Diskussion wandte sich bald dem Vergleich der Kräfte zu. Das am häufigsten wiederholte Argument: Russland habe keinen Spaziergang gemacht. Es wurde behauptet, die Ukraine sei mit 40 Millionen Einwohnern, jahrelang von der NATO bewaffnet und ausgebildet, keine Bananenrepublik, und der russische Vormarsch sei zwar stetig, aber langsam und koste viele Menschenleben. Der Verweis auf Tschetschenien – zwei Jahre Widerstand in einem winzigen Gebiet – diente zur Einordnung der Erwartungen.
Doch die Ironie schnitt in beide Richtungen. Wenn die russische Armee die zweitgrößte der Welt sei, warum brauche sie dann drei Monate, um ein Gebiet von der Größe Galiziens zu kontrollieren? Und wenn die Ukraine gewinne, warum ergäben sich ganze Einheiten und warum sei von Einkesselungen tausender Soldaten die Rede? Diese Frage schwebte über der gesamten Diskussion ohne abschließende Antwort.
NATO-Hilfe: Reale Unterstützung oder buchhalterische Fata Morgana?
Ein interessanter Aspekt war die Ökonomie. Es wurde angemerkt, dass die NATO ihre Bestände leere – USA, Deutschland, Großbritannien – mit erheblichem Aufwand, doch die Kampfeffektivität dieses Materials bleibe fraglich: Korruption, mangelnde Ausbildung an westlichen Systemen und logistische Wartungsprobleme. Die nie bestätigte Hypothese war, dass Russland es schaffen könnte, die alliierten Lagerbestände zu einem vertretbaren Preis zu dezimieren.
Dem gegenüber stand die wiederkehrende Frage: Wenn Panzer und Raketenwerfer geliefert wurden, ist es wirklich unmöglich, Flugzeuge auf dem Landweg in ein NATO-Nachbarland zu bringen? Das Schweigen zu diesem Punkt nährte Verdächtigungen.
Schweigen zu Verlusten als eigener Datenpunkt
Das Fehlen offizieller ukrainischer Zahlen zu Toten und Verletzten wurde als Indikator interpretiert, nicht als Lücke. Die Daten der halbierten Kompanie waren gerade deshalb wertvoll, weil sie rar waren. Propaganda funktioniert besser mit anonymen Helden als mit Verlustlisten.
Mit Artillerie, die Tag und Nacht Positionen zerschlägt, und Sarracena als entscheidender Variable, kommt die Analyse genau dort ins Stocken, wo sie begann: ob die ukrainische Abnutzung der Vorboten eines Bruchs ist oder der Beweis, dass Durchhalten auch Gewinnen bedeutet. Niemand löst diese Gleichung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (98 Antworten).
Josep Borrell schlägt vor, eingefrorene russische Reserven von 300 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau der Ukraine zu konfiszieren und verweist auf das afghanische Vorbild.