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Novo Nordisk vs. Lilly: Zahlen im GLP-1-Wettstreit
Novo Nordisk hebt Guidance an, erzielt 8,3 % Free Cash Flow Yield und wird bei 30–35 € als attraktiv gegenüber Eli Lilly eingestuft.
Der GLP-1-Kampf an der Börse: Die europäische rote Pille gegen die amerikanische blaue
Welches Pharmaunternehmen ist für das Adipositas-Boom richtig: das europäische oder das US-amerikanische? Die Zahlen des ersten Halbjahres 2026 geben einen Hinweis, und sie sind nicht die erwarteten.
Die Zahlen des europäischen Unternehmens
Novo Nordisk hat seine Guidance für 2026 nach einem Rekordhalbjahr erhöht. Der Umsatz betrug 175.311 Millionen dänische Kronen, das EBIT 86.679 Millionen und der Nettogewinn 69.546 Millionen. Der generierte freie Cashflow von 55.297 Millionen stützt ein Free-Cash-Flow-Yield von 8,3 % auf eine Marktkapitalisierung von etwas mehr als 1,3 Billionen Kronen. Die Dividendenrendite liegt bei rund 4 %, das ROIC nahe 30 %. Es ist kein Unternehmen im Niedergang, auch wenn der Markt diese Idee verkaufen möchte.
Die amerikanische Herausforderung und der Einstiegspreis
Auf der anderen Seite steht Eli Lilly, die „blaue Pille“, mit über 70.000 Mitarbeitern gegenüber den 50.000 des dänischen Konkurrenten und einer Pipeline von Onkologie bis Immunologie. Die Befürchtung ist, dass das US-Unternehmen dem europäischen Marktanteile abnimmt. Sollte dies eintreten, könnte der Jahresgewinn von Novo von 110 auf 100 Milliarden Kronen fallen, was zu einem Gewinn je Aktie von etwa 22,7 Kronen führen würde – umgerechnet ca. 30 Euro. Genau hier sieht die Analyse die rote Pille in einer attraktiven Zone: im Bereich von 30–35 Euro pro Aktie.
Diese Überlegung ist nicht trivial in einem Land, in dem extreme Fettleibigkeit sogar Kräne erfordert, um Betroffene aus Autos zu heben. Der GLP-1-Markt steckt noch in den Kinderschuhen, mit bereits zugelassenen oralen Präparaten in den USA und Europa sowie der Version mit 7,2 mg, die gerade Europa erreicht. Der Kampf hat noch viele Runden vor sich, und die Zahlen lächeln derzeit denen, die Geduld haben.
Mit diesen Daten könnte man meinen, die rote Pille sei gut positioniert. Doch der Markt verschenkt nichts, und auch die blaue ist keineswegs günstig. Jeder wähle seine eigene Matrix.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Bayer wurde zu 40,23 Euro gekauft und auf 19,80 Euro nachgekauft; Novo Nordisk fiel um 21% und wurde bei 55 Euro gekauft. Ein Blick auf die Dividendenstrategie.
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