Maricarmen und Juanna: Spaniens PSOE lässt die Menschen im Stich

Die Kritik am spanischen PSOE, Maricarmen als politisches Druckmittel zu benutzen, fragt, wer sie berät und ob sie um Erlaubnis gefragt hat. Die wichtigsten Punkte des Spektakels.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Wirbel um **Maricarmen** und **Juanna** ist keine Debatte über zwei Frauen: Es ist eine Operation der politischen Personalisierung, die sie ins Zentrum rückt und dann fallen lässt. Die entscheidende Frage ist nicht, wie sehr sie bejubelt oder beschimpft werden, sondern wer sie berät und ob sie informiert zugestimmt haben.

Der Fall von **Maricarmen** und **Juanna** ist zu einem Schauspiel wechselseitiger Anschuldigungen geworden. Die Kritik richtet sich gegen den **PSOE**, weil er eine Sache an einer konkreten Frau personalisiert und sie als politisches Druckmittel in die Debatte wirft. Das ist eine Anschuldigung, kein Urteil.

## Personalisierung als politisches Druckmittel
Einen Menschen zum Symbol zu machen, ist ein altes Spiel. Man wählt ein Gesicht aus, hängt ihm eine noble Sache um den Hals und stellt es vor die Kameras. **Maricarmen**, eine ältere Frau, passt in dieses Muster. **Juanna** taucht später auf, wenn das Scheinwerferlicht erlischt.

Der **PSOE** wurde **1879** gegründet. Neu ist nicht die Technik, sondern das Tempo, mit dem jeder den Rahmen verstärkt. Ein Journalist oder ein YouTuber wiederholt die Szene, und die Debatte dreht sich am Ende nur noch um das Opfer.

## Ceuta, der Fokus und der Kater
**Ceuta** ist seit **1995** eine spanische Autonome Stadt. Dort spielt ein Großteil des Lärms: ein Haus, eine Frau, ein paar Tage Aufmerksamkeit. Danach kommt der billige Beleidigung. Wer die Dame angreift, schenkt dem Drahtzieher die perfekte Ausrede.

Der Kater ist vorhersehbar. **Maricarmen** und **Juanna** hören auf, Subjekte zu sein, und werden zu opferbaren Figuren. Man befragt sie nicht, um zu erfahren, welches Problem sie hatten oder ob ihnen jemand etwas versprochen hat. Man benutzt sie für eine Schlagzeile und lässt sie fallen.

## Einwilligung, Bild und Beratung
Artikel **18** der spanischen Verfassung von **1978** schützt Ehre, Privatsphäre und das eigene Bild. Das Organische Gesetz **1/1982** konkretisiert dieses Recht. Wenn eine ältere Person ihr Bild abgibt, ohne die Tragweite zu verstehen, kann die Nutzung anfechtbar sein.

Die nützliche Frage ist nicht, ob sie beliebt ist oder nicht. Sondern wer sie berät, ob sie frei handelt und ob um Erlaubnis gefragt wurde, ihr Gesicht zu verbreiten. Ohne diese Prüfung geht das Spektakel weiter. Jede Frage zu Bildrechten oder Beratung sollte man mit einem Anwalt klären.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

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