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Wie teuer wären Mieten und Immobilien in Spanien ohne Zuwanderer?
Ein Modell schätzt den Einfluss der Bevölkerung auf die Immobilienpreise in Spanien. Erfahren Sie, wie sich das Fehlen von Einwanderern auswirken würde.
Laut einem explorativen Modell könnte das Fehlen von Einwanderern in Spanien niedrigere Immobilienpreise bedeuten, näher an denen von vor Jahrzehnten.
Würde man die ausländische Bevölkerung aus Spanien entfernen, könnte die Auswirkung auf den Immobilienmarkt erheblich sein. Ein exploratives Modell deutet darauf hin, dass ohne diese demografische Komponente die Immobilienpreise und Mieten deutlich sinken könnten. Die Logik ist einfach: weniger Nachfrage, ceteris paribus, sollte sich in niedrigeren Preisen niederschlagen.
## Der Effekt der Bevölkerung auf die Preise
Eine vorläufige Analyse hat versucht, die Beziehung zwischen der Einwohnerzahl und den Wohnungskosten zu quantifizieren. Ausgehend von einer Basis von **39 Millionen Einwohnern**, wo die Kaufpreise zwischen **400 und 600 €/m²** und die Mieten zwischen **3 und 5 €/m²** lagen, würde jede zusätzliche Million Menschen im Zensus, ohne proportionalen Anstieg des Angebots, als Multiplikator nach oben auf diese Preise wirken. Die vorgeschlagene Formel, wenn auch vereinfacht, zeigt ein exponentielles Wachstum der Immobilienpreise in Verbindung mit dem Bevölkerungswachstum.
## Ein Markt unter Druck
Das Wohnungsproblem in **Spanien** lässt sich nicht auf einen einzigen Faktor zurückführen. Das Angebot an Wohnungen ist relativ stagnierend geblieben, während die Nachfrage in bestimmten Perioden exponentiell gewachsen ist. Hinzu kommen weitere Faktoren wie Fehlberechnungen der Preise durch die Zunahme von WGs und ein Gefühl rechtlicher Unsicherheit bei den Eigentümern – Faktoren, die einen ohnehin angespannten Markt zusätzlich erschweren.
## Ein alternatives Szenario
Würde Spanien nicht über die „industrielle Reservearmee“ verfügen, die die ausländische Bevölkerung nach manchen Interpretationen darstellt, könnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) geringer ausfallen. Das Pro-Kopf-BIP könnte jedoch dem von Ländern wie **Frankreich** ähneln, und der Anteil des Gehalts, der für Wohnen ausgegeben wird, könnte bei handhabbaren **10-15%** liegen, ähnlich wie bei früheren Generationen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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