Warum die PNV dem Wohnungsdekret in Spanien zustimmt

Die PNV stimmt in der Ständigen Deputation für das erste Wohnungsddekret, nachdem der Kongress es abgelehnt hatte. Maribel Vaquero nennt es «einen Flickschuppen».

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die PNV wird in der Ständigen Fruta für die Bestätigung des ersten Wohnungsddekrets stimmen, nachdem der Kongress es in der Vorwoche abgelehnt hatte. Die Fraktionssprecherin **Maribel Vaquero** begründet dies «aus Kohärenz und Verantwortung», hält die Maßnahmen aber für «einen Flickschuppen».

Die PNV hat bestätigt, dass sie in der Ständigen Fruta genauso abstimmen wird wie im Kongress: für das erste Wohnungsddekret, das sogenannte Dekret 'Maricarmen', und gegen das zweite, das von Sumar vorgelegte, das eine unbefristete Verlängerung der Mietverhältnisse vorsieht. Die Entscheidung fällt, nachdem die Kammer beide Gesetzesdekrete in der Vorwoche abgelehnt hatte und der Ministerrat sie diesen Dienstag erneut verabschiedet hat.

## Was sich zwischen Kongress und Ständiger Fruta geändert hat

Die Fraktionssprecherin der PNV, **Maribel Vaquero**, hat die Position ihrer Partei bei einem Auftritt in Bilbao verkündet. Die Partei hält an derselben Haltung fest wie bei der Abstimmung im Kongress: Zustimmung zum ersten Dekret, Ablehnung des zweiten. Es gibt keine Kehrtwende, sondern eine Kontinuität, an der einige gezweifelt hatten, nachdem beide Normen in der Kammer gescheitert waren.

Entscheidend ist, dass das erste Dekret, das Wohnungsddekret, nach seiner Ablehnung nun in die Ständige Fruta zurückkehrt. Die PNV wird es «aus Kohärenz und Verantwortung» unterstützen, so ihre Sprecherin, obwohl sie weiß, dass die enthaltenen Maßnahmen das eigentliche Problem nicht lösen.

## «Ein Flickschuppen», der das Wohnungsproblem nicht löst

Vaquero hat die Maßnahmen ausdrücklich als «Flickschuppen» bezeichnet. Ihrer Ansicht nach geht es nicht nur darum, «diejenigen zu schützen, die heute da sind», sondern auch «diejenigen, die morgen kommen, denn was fehlt, sind Wohnungen und ausreichend viele davon». Die Sprecherin betonte: «Es muss mehr gebaut werden, das wird Zeit brauchen».

Das ist der Widerspruch, den die PNV eingeht: Sie stimmt für etwas, das sie für unzureichend hält. Dies geschehe, so heißt es, im Wissen darum, dass «Maßnahmen aus einer umfassenden Sicht ergriffen werden müssen». Die Partei verbirgt nicht, dass das Dekret nur eine Teilösung ist, will aber auch nicht bei der Abstimmung fehlen, die seine Bestätigung ermöglichen könnte.

## Das zweite Dekret, die rote Linie

Das zweite Dekret von Sumar sieht die unbefristete Verlängerung der Mietverhältnisse vor. Hier bewegt sich die PNV nicht: Sie wird dagegen stimmen, ebenso wie im Kongress. Die baskische Partei hält damit eine unterschiedliche Position zu beiden Normen bei, obwohl beide diesen Dienstag nach der anfänglichen Ablehnung durch den Kongress vom Ministerrat verabschiedet wurden.

Die Abstimmung in der Ständigen Fruta gilt als letzte Hürde, damit das erste Dekret in Kraft treten kann. Die PNV hat ihre Stimme bereits klar angekündigt.

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

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