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Wahl von VOX oder Enthaltung: Spaniens Debatte um strategisches Wählen
Ein Forennutzer verteidigt die Wahl von VOX als einzige sinnvolle Option in Spanien, während andere für Enthaltung plädieren, um das System abzulehnen.
VOX oder Enthaltung: Der Puls, der die spanischen Wähler spaltet
Angesichts wachsenden Misstrauens gegenüber dem politischen Establishment verteidigt ein Forenteilnehmer leidenschaftlich die Wahl von VOX als einzig praktische Option und bezeichnet Enthaltung als einen „schönen Traum“, der nur der Linken nützt. Der Autor behauptet, das aktuelle Regime sei im Grunde „NWO-pogre“ und argumentiert, dass die Wahl linker Parteien, Regionalisten oder sogar der PP (Partido Popular) einer Demütigung gleichkomme. Die Diskussion zeigt eine tiefe Kluft zwischen denen, die strategische Wahlen für VOX für entscheidend halten, und jenen, die Enthaltung als einzigen echten Widerstand gegen das System sehen.
Das Argument für strategische Wahl von VOX
Die anfängliche These ist klar: VOX ist die einzige parlamentarische Partei, die sich gegen NWO und pogre Agenden stellt, weshalb ihre Wahl eine Bürgerpflicht sei. Selbst wenn sie später Versprechen brechen würden, sendet die Stimme laut Autor ein Signal des Widerstands, das durch Enthaltung nicht erreicht wird. Diese Haltung wird durch die Überzeugung gestärkt, dass Enthaltung Platz für die „rote Flut“ lässt und letztlich Parteien hilft, die globalistische Politik umsetzen.
Die Unterstützung für VOX stützt sich auf zugeschriebene Erfolge: Als einzige Partei habe man den Alarmzustand und den Corona-Pass abgelehnt, Maßnahmen, die für verfassungswidrig erklärt wurden. In autonomen Gemeinschaften, wo VOX mit der PP regiert, seien die Verhältnisse besser als unter linken Regierungen. Der Autor betont, dass Wählen keine Billigung des Systems bedeutet, während Enthaltung nur der „geistigen Toca und Selbstzufriedenheit“ diene.
Enthaltung als Ablehnung des Systems
Im Gegensatz dazu argumentieren mehrere Teilnehmer, dass Enthaltung die einzige kohärente Antwort auf ein betrügerisches System sei. Nach Jahrzehnten gleicher Wahlergebnisse und -parteien sehen sie Enthaltung als irreversiblen Schritt, der Erkenntnis über die Täuschung beweise. Kritiker behaupten, VOX handle im Amt wie die PP und nutze Europa als Deckmantel für Politik, die sie als Teil der globalistischen Agenda betrachten.
Ein wiederkehrendes Beispiel sind Niedrigemissionszonen in Valencia, dargestellt als europäische Vorgaben, die VOX dort, wo es regiert, nicht verhindert habe. Auch die Zustimmung von VOX zur Einführung des digitalen Corona-Zertifikats der EU wird kritisiert, trotz späterer Beschwerden über dessen Nutzung. Für Befürworter der Enthaltung ist die Legitimierung einer Partei, die solche Regierungen unterstützt, schlimmer als Nicht-Wählen, da dies autoritäre Politik normalisiere.
Debatte über Koalitionen mit der PP
Eine rote Linie betrifft Koalitionen mit der PP. Einige fordern, dass VOX alle Regionalregierungen mit der PP bricht, falls diese sich nicht für den Corona-Pass entschuldigt, und drohen sonst mit Stimmenthaltung. Sie argumentieren, dass eine Partnerschaft mit der PP die Akzeptanz des Corona-Passes im kollektiven Bewusstsein verankere, was sie als inakzeptabel empfinden.
Die Gegenreaktion lautet, dass VOX es sich nicht leisten könne, Regierungen bei nur 10 % der Stimmen zu sprengen, da sonst die PSOE (Spanische Sozialistische Arbeiterpartei) regieren würde. Befürworter meinen, eine von VOX gezähmte PP sei besser als eine sozialistische Regierung, und berufen sich auf die Politik als Kunst des Möglichen. Der ursprüngliche Poster nennt die Forderung, Abascal solle der PP drohen, „Torheit“ und erinnert daran, dass VOX mehr gegen den Corona-Pass getan habe als andere Oppositionsparteien.
Der italienische Spiegel und Enttäuschung über Parteien
Der Fall Giorgia Meloni in Italien dient als Beweis, dass Parteien, die strenge Einwanderungskontrollen versprechen, oft scheitern. Fragen nach Grenzschließungen werden gestellt, mit der Andeutung, VOX könnte denselben Weg gehen. Dieses Misstrauen erstreckt sich auf alle Parteien; einige sehen keinen Unterschied zwischen PP und PSOE oder bevorzugen sogar die PSOE gegenüber der PP in pogre Belangen.
Die Debatte dreht sich darum, ob die Wahl von VOX Rebellion oder eine weitere Systemfalle ist. Ein Teilnehmer fasst die Bestrafungs-Wahl zusammen: Wenn Wähler Müll wählen, bekommen sie Müll, und die Schuld liegt beim Wähler. Ein anderer entgegnet, das Problem sei nicht wen man wählt, sondern das Wählen selbst, und bezeichnet das System als „Memokratie“. Die Diskussion bleibt offen, mit unvereinbaren Ansichten zur Nützlichkeit von Wahlen versus Enthaltung.
Ist Enthaltung eine Form des Aufstands oder Kapitulation verkleidet als ideologische Reinheit? Die Antwort hängt davon ab, ob man glaubt, das System von innen reformieren zu können, oder ihm die durch Wahlen verliehene Legitimität gänzlich abspricht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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In einem Forumsthread wird vorgeschlagen, VOX zu wählen, um Spaniens Regierung zu bestrafen und die PSOE endgültig zu erledigen. Die Strategie der Stimme als Schadenszufügung.
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