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PP und VOX in Spanien zu Hassdelikten: abschaffen oder beibehalten?
Forumdebatte darüber, ob PP und VOX in Spanien Hassdeliktgesetze abschaffen oder Festnahmen wegen Tweets und Liedern beibehalten würden: Zweifel an der Meinungsfreiheit.
PP und VOX in Spanien zu Hassdelikten: abschaffen oder beibehalten?
Die Frage, mit der das Thema eröffnet wird, ist unbequem und geht zur Sache: Wenn PP und VOX in Spanien an die Regierung kommen, wird es weiterhin Festnahmen wegen beleidigender Tweets, Lieder oder Hassdelikte geben, oder bleiben diese Gesetze unangetastet? Die Ausgangsfrage wird mit einem Augenzwinkern formuliert: Wenn die Rechte gewinnt, gibt es Meinungsfreiheit, oder verhaftet der Rechtsensrecht Leute wegen Witzen, antifeministischen Botschaften und Franco-Propaganda? Und die Zusatzfrage, die viele erwarten: Schaffen sie das Ministerium für Gleichstellung ab, das sie «feminista radical» nennen, oder lassen es bestehen und tun nichts?
Die Antwort, die in der Diskussion vorherrscht, ist die zynischste und zugleich die mit der jüngsten Erfahrung am besten vereinbare. PP und VOX sind nicht dasselbe wie die PSOE, aber auch nicht das Gegenteil: Es wird behauptet, dass alles beim Alten bleibt. Das Grundargument lautet, dass die Instrumente zur Unterdrückung von Meinungsäußerung unangetastet bleiben, weil sie dem jeweils Regierenden nützen, und dass der Verwaltungsapparat Farbwechsel überdauert.
Manche erinnern daran, dass linke Maßnahmen bereits einmal mit absoluter Mehrheit abgeschafft wurden und sich das Drehbuch wohl wiederholen wird. Demgegenüber richtet sich das Misstrauen gegen den PP-Chef: Ihm wird vorgeworfen, Kritik nicht etwa unbestraft zu lassen, sondern Menschen dafür ins Gefängnis zu schicken. Die Ironie über seine Gesundheitsakte und seinen Regulierungseifer — ein Regionales Gesetz, das das Verfassungsgericht kippte — dient dazu, bezweifeln zu lassen, dass er der von manchen erhoffte Vorkämpfer der Meinungsfreiheit ist.
Die härteste Diagnose spricht nicht von Abschaffung, sondern von der Verwaltung der Angst. Eine Strömung schlägt vor, ein Jahr lang die Kritiker ins Visier zu nehmen, damit sie wissen, wie es sich anfühlt, in Angst zu leben, und dann den ganzen Apparat abzuschaffen: den Strafrechtsparagraphen streichen, die Behörde auflösen und denen die Subventionen streichen, die davon leben. Das ist die radikale Version des Arguments: Es genügt nicht, das Gesetz nicht anzuwenden, es muss abgebaut werden.
Der eigentliche Verdacht lautet, dass die Zensur nicht mit PP oder VOX beginnt, sondern längst im Gange ist. Verwiesen wird auf eine Autonome Gemeinschaft, in der angeblich eine Zensur im Franco-Stil wieder eingeführt wurde, als neuestes Beispiel dafür, dass die Meinungsfreiheit von der Macht aus beschnitten wird, ganz gleich in welcher Farbe. Die Ausgangsfrage wird damit umgekehrt: Das Problem ist nicht, was sie tun würden, sondern was sie bereits tun.
Offen bleibt, ob das Ministerium für Gleichstellung verschwindet oder bleibt. Niemand kann es mit Sicherheit sagen. Die Diskussion endet dort, wo sie begann: mit dem Gefühl, dass das Narrativ der Meinungsfreiheit ein Wahldekoration ist und dass die Kontrollstrukturen länger Bestand haben als die Programme.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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