VOX tritt als Anklägerin gegen Begoña Gómez auf

VOX tritt als Popularklage gegen Begoña Gómez wegen Einflussnahme auf, während die PP fernbleibt und die Partei Wahlkosten trägt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

VOX tritt als Anklägerin gegen Begoña Gómez auf
VOX tritt als Popularklägerin gegen Begoña Gómez auf

Nützt es, als Popularklägerin aufzutreten, wenn Informationen über den Fall seit Monaten kursieren? VOX hat angekündigt, als Popularklägerin gegen Begoña Gómez wegen eines möglichen Delikts der Einflussnahme zu ermitteln. Die sofortige Reaktion ist dieselbe wie seit Jahren: Manche sehen darin den einzigen noch nützlichen Schritt, andere eine verspätete Schaufensteraktion. Die Ankündigung erfolgt, während die Partido Popular (PP) vom Spielfeld fehlt, laut der häufigsten Lesart: weder da noch erwartet.

Was das Auftreten als Popularklägerin bedeutet

Die Popularklage ermöglicht einer Partei ohne direkten Geschädigtenstatus, Strafanzeige zu erstatten und Ermittlungen zu beantragen. In der Praxis bedeutet dies, Beweismittel anzufordern, am Verfahren teilzunehmen und das Verfahren voranzutreiben, wenn Staatsanwaltschaft oder andere Kläger dies nicht tun. Einige behaupten, dieser Weg sei weitaus effektiver als ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss, wo sich die Debatte zwischen Anhörungen und Fraktionsabstimmungen verliert. Das Gegenargument zirkuliert ebenfalls: Wenn Informationen über das Umfeld von Begoña Gómez seit Monaten veröffentlicht sind, fügt das jetzige Auftreten nichts Neues zur Akte hinzu, nur Schlagzeilen.

Die PP für ihre Abwesenheit kritisiert

Die häufigste Kritik richtet sich nicht gegen VOX, sondern gegen die Partido Popular. Ihr wird vorgeworfen, Begoña Gómez im Rahmen des Koldo-Falls nicht zur Aussage geladen zu haben, als sie die Chance dazu hatte. Zudem wird betont, dass die gerichtliche Initiative stets bei derselben Partei liegt. Der Vergleich mit Ayusos Bruder dient als Gegengewicht: Wenn die Anzeige gegen Begoña Gómez unbegründet ist, kommt die Einstellung von allein, wie im anderen Fall. Die schwebende Frage lautet, warum die Unschuldsvermutung je nach Verwandtengrad des Untersuchten so leicht beschworen wird.

Die Kosten des Alleingangs vor Gericht

Es gibt eine unbestrittene Rechnung: VOX widmet Zeit und Ressourcen, um jeden offenen Fall gegen die Regierung und die Unabhängigkeitsparteien vor Gericht zu bringen. Diese Strategie hat einen wahlpolitischen Preis. In Katalonien kommt die Partei nicht richtig in Gang, und bei den Europawahlen werden schwache Ergebnisse prognostiziert, mit einer internen Mobilisierung, die nicht hundertprozentig ist. Die Paradoxie ist offensichtlich: Je mehr Politik juristisch aufgearbeitet wird, desto weniger wahlpolitischen Ertrag scheint derjenige zu ernten, der sie juristisch aufarbeitet.

Der Schatten des Alarmzustands und der Impfstoffe

Die gerichtliche Bilanz von VOX ist das Argument, das Verteidiger ins Feld führen, wenn der Nutzen der Maßnahme hinterfragt wird. Die Partei klagte gegen den ersten Alarmzustand und erreichte seine Verfassungswidrigkeitserklärung, und war die einzige, die dafür plädierte, dass Impfungen freiwillig sein sollten. Demgegenüber steht das Gegenargument, dass die Partei nicht deutlich genug vor den Risiken der Impfung gewarnt habe und nur gehandelt habe, als sie politischen Gewinn sah. Die Diskussion darüber, was VOX während der Pandemie getan hat, bleibt ungelöst und taucht jedes Mal wieder auf, wenn die Partei eine rechtliche Aktion ankündigt.



Am Ende geht das Verfahren seinen Gang und die PP tritt weiterhin nicht bei. Lieber spät als nie, sagen einige. Andere sagen seit zwei Jahren genau dasselbe.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (104 Antworten).

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