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Vox-Stadtrat in Castellón: „Wählen lohnt sich nicht“
Ein Stadtrat von Vox in Castellón (Spanien) deutet an, dass Wählen sinnlos sei. Wir prüfen seine Aussage und den Kontext der aktuellen Politik.
Die Vorstellung, alle Politiker seien gleich und die Stimme sei bedeutungslos, ist eine zynische Sichtweise, die von der politischen Teilhabe abhält.
## die Versuchung der Gleichgültigkeit
Es gibt Momente, in denen man auf die politische Landschaft blickt und eine Müdigkeit überkommt, die alles zum Erliegen bringt. Es scheint, als würden sich die Dinge kaum ändern, egal wer gewinnt. Oder sie ändern sich, nur nicht das, was man sich erhofft hat. Dieses Gefühl, dass am Ende alle ohnehin ungefähr dasselbe tun, ist ein Klassiker. Und wenn jemand, der es ausspricht, selbst ein öffentliches Amt innehat, bekommt die Sache noch mehr Gewicht. Der Stadtrat von **Vox** im Rathaus von **Castellón**, **Antonio Ortolá**, hat einen Beitrag geteilt, der genau in diese Richtung geht. Er ist weder der Erste noch der Letzte, der so etwas äußert, aber wenn es von jemandem kommt, der selbst Teil des Spiels ist, fällt es auf.
## was hinter diesem Gefühl steckt
Der Beitrag, den **Ortolá** geteilt hat und den er selbst für teilenswert hielt, sagt ganz unverblümt, dass Wählen fast eine Zeitverschwendung sei. Die dahinterstehende Idee: Die politische Maschinerie läuft weiter, unabhängig davon, wer am Ruder sitzt. Man könnte einwenden, dass es Trägheiten, verfestigte Interessen und eine Bürokratie gibt, die in vielen Fällen den Handlungsspielraum der Gewählten einschränkt. Dazu kommt das ständige Verhandeln und die Kompromissfindung, die oft die kühnsten Wahlversprechen verwässern.
## ein Blick auf die Lage
Diese Sichtweise, so pessimistisch sie auch wirken mag, ist nicht neu. Sie speist sich aus Jahren der Enttäuschung, aus gebrochenen Versprechen und Skandalen, die alle Parteien gleichermaßen treffen. Die Politik kann von außen betrachtet wie ein Zirkus wirken, in dem dieselben Schauspieler die Kostüme wechseln, aber nicht das Stück. Die Gefahr solcher Ideen ist, dass sie tief wurzeln und zu Wahlmüdigkeit führen können. Wenn die Menschen glauben, dass ihre Stimme nichts zählt, sinkt die Wahlbeteiligung. Und eine Demokratie mit niedriger Wahlbeteiligung ist eine geschwächte Demokratie.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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