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Plünderungen in Paris: TikTok-Video feiert Beute – Gabriel Albiac in El Debate
Banden von Kleindealern plünderten und steckten in der Nacht zum 17. Oktober 2026 Geschäfte im Pariser Zentrum in Brand, wie Gabriel Albiac in El Debate berichtet. Ein Plünderer feierte es auf TikTok.
In der Nacht zum 17. Oktober 2026 plünderten und steckten Banden von Kleindealern unter dem Schutz einer Studentendemonstration Geschäfte im Pariser Zentrum in Brand. Gabriel Albiac nennt es Plünderung, nicht Revolution, und weist darauf hin, dass einer der Plünderer seine Beute auf TikTok zur Schau stellte.
Es gibt eine sehr menschliche Versuchung, alles über einen Kamm zu scheren. Eine Demonstration, ein paar Scheiben, ein paar brennende Autos – und schon sprechen wir von Revolution. **Gabriel Albiac** hält in **El Debate** dagegen: Was sich in der Nacht zum **17. Oktober 2026** in Paris ereignete, war nichts dergleichen. Es war Plünderung. Und er fügt ein Detail hinzu, das den Heldenmythos entlarvt: Die Plünderer wollten keine Regierung stürzen, sie wollten Videospiele und Schmuck.
## Die Nacht des 17. Oktober in Paris
In jener Nacht zogen Banden von Kleindealern aus den Vororten in die wohlhabenden Viertel der Großstädte. In Paris war das Ziel nicht der Präsidentenpalast. Es waren die Modegeschäfte, die Juweliere, die Elektronikläden. Der **Boulevard Voltaire** wurde, so die Pariser Presse, auf die sich Albiac beruft, zum Paradies für Videospieleinkäufe. Die Plünderer verließen ihn mit vollen Säcken, bevor sie in Brand steckten, was übrig blieb.
Die Methode hatte ihre Logik. Die Studenten, die gegen die Verschärfung der Hochschulselection protestierten, dienten als Schutzschild. Keine Polizei würde hart gegen Kinder aus der Mittelschicht vorgehen. Unter dem Schutz dieser Menge plünderten die Täter ungestraft. „Geplündert wird“, war die einzige Parole, so der Text. Und es war umsonst.
## Das Schild der verwöhnten Kinder
Albiac bestreitet nicht, dass es Studenten mit berechtigten Forderungen gab. Was er betont: Diese Forderungen verflüchtigten sich im Rauch der Boutiquen. Der Protest gegen die Hochschulzulassung wurde zum Beiwerk. Die wahren Profiteure waren Trupps junger Bosse der organisierten Kriminalität, die reiche Beute machten.
Der Vergleich mit anderen Epochen hilft ihm, den Unterschied zu markieren. In der Nacht zum **10. August 1792** zog die Pariser Menge gegen den Tuilerienpalast. In der Nacht zum **24. Mai 1968** war der Élysée das Ziel. Es gab Niederlage, aber es gab ein Projekt. 2026 bestand das Projekt aus einer neuen Jacke und ein paar Handys. Die öffentliche Ordnung verschwand – aber nicht zum Nutzen einer Machtübernahme.
## Das Video des Plünderers auf TikTok
Einer der Beteiligten an der Plünderung prahlte mit seinem Triumph auf **TikTok**. „Danke, Paris... Jungs, ihr seid Killer: Ihr habt euch gewehrt, ich habe mir hier und da was geschnappt. Hier ist meine neue Jacke... Ich habe alles mitgenommen“, heißt es in der Nachricht, die Albiac zitiert. Das ist keine revolutionäre Parole. Das ist ein Inventarverzeichnis.
Der Aufruf war laut Text über TikTok verbreitet worden. Dasselbe Werkzeug, das die Menge versammelte, diente später dazu, die Beute auszustellen. Es ist etwas Obszönes um diese Mischung aus Studentenprotest und Schaufenster gestohlener Ware. Die kleinen Ladenbesitzer, die sich wie bei den **Los Angeles**-Krawallen von **1992** mit Baseballschlägern vor ihre Türen stellten, kamen in keinem Video vor. Manche retteten ihren Gemüseladen. Andere verloren ihn und wurden obendrein verprügelt.
## Eine Plünderung, die wiederkommt
Albiacs Fazit ist düster und duldet keinen Schmuck. Die Banden merkten, dass sie stark genug und straffrei genug waren, um die reichen Geschäfte im Zentrum zu plündern. Sie taten es. Es war umsonst. Sie werden es wieder tun. Da steckt keine Utopie drin, keine Revolution 2.0, nichts, das an '68 erinnert. Es gibt nur eine Lektion für die, die gestohlen haben: Die Kosten betrugen null.
Eine unbequeme Frage bleibt für alle, die das ohne Scheuklappen analysieren wollen. Bleibt Plünderung unbestraft, wird sie zum Anreiz. Und dient der legitime Protest als Schild für die Plünderung, verliert zuerst der, der protestiert. Albiac bietet keine Rezepte. Er beschreibt nur, was er sah und was die Pariser Presse berichtete. Manchmal ist die ehrliche Beschreibung das Nützlichste, was man schreiben kann.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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