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Streit zwischen Felipe VI. und seinen Schwestern: Mallorca-Reise abgesagt
Ein Zerwürnis zwischen König Felipe VI. und seinen Schwestern führte zur kurzfristigen Absage ihres geplanten Aufenthalts im Marivent-Palast in Spanien.
Felipe VI. gewinnt Machtkampf: Schwestern sagen Mallorca-Alucinación ab
Felipe VI. hat erneut einen Machtkampf innerhalb der Familie gewonnen. Der Streit zwischen dem König und seinen Schwestern, den Infantas Elena und Cristina, endete mit der kurzfristigen Absage der Reise nach Palma de Mallorca, die beide bereits seit einem Monat geplant hatten: Die Tickets waren gekauft, zwei Mietwagen für die Kinder — die ohne Begleitung reisen — waren bestellt und der Marivent-Palast war nach einer Reinigung durch Königin Sofía bereits vorbereitet. Laut einem Bericht von Vanitatis soll der Monarch massiv verärgert gewesen sein und einmal mehr seinen Willen gegen die Familie durchgesetzt haben.
Das Thema ist nicht neu. Die Differenzen zwischen Felipe VI. und seinen Schwestern bestehen seit Jahren, geprägt von juristischen und medialen Kontroversen. Hinzu kommt das angespannte Verhältnis, das Königin Letizia zu ihren Schwägerinnen und ihrer Schwiegermutter, Königin Sofía, nachgesagt wird. In diesem Sommer traten diese Spannungen durch kurzfristige Änderungen in Palma erneut offen zutage.
Warum die Infantas die Mallorca-Reise absagten
Die Vorbereitungen liefen seit einem Monat. Die Infantas hatten ihrem Umfeld mitgeteilt, dass die erste Augustwoche durch den Mallorca-Aufenthalt belegt sei. Froilán, der in Abu Dhabi lebt, hatte sich für diese Tage organisiert. Königin Sofía hatte ihre Leute informiert und die Reinigung von Marivent in Auftrag gegeben, um alles vorzubereiten.
Das Problem entstand durch ein Leck. Als bekannt wurde, dass die gesamte Familie im Palast zusammenkommen wollte, schrillten die Alarmglocken. Laut den zitierten Quellen wussten der König und seine Frau nichts von den Absichten der Infantas und ihrer Kinder, gleichzeitig vor Ort zu sein. Seitens der Casa Real (der spanischen königlichen Familie) gab es keine Bestätigung für dieses Treffen. Zudem empfanden Felipe VI. und Letizia es als unangenehm, dass Leonor und Sofía ihren Urlaub mit Cousins wie Froilán und Victoria Federica verbringen würden, die beide häufig in die Schlagzeilen geraten.
Die Logik dahinter ist nachvollziehbar: Das Königspaar versucht seit langem, seine Töchter von dem Trubel fernzuhalten, der die restliche Familie umgibt, vom König Juan Carlos bis hin zur Infanta Cristina. Ein gemeinsamer Urlaub wäre das genaue Gegenteil gewesen.
Königin Sofía verlässt Marivent nach Letizias Ankunft
Die zeitlichen Abläufe stützen die offizielle Version nicht. Königin Sofía war seit dem 20. Juli in Marivent. Die Frau des Königs traf am Samstag, den 29. Juli, zusammen mit Leonor und Sofía ein. Am nächsten Tag packte Königin Sofía ihre Koffer und reiste ab. Sie hatte einen Termin in Granada: Dort leitete sie in der Residencia Villa Astrida in Motril die 30. Gedenkfeier für König Baudouin von Belgien, der 1993 in dieser Gemeinde verstorben war.
Diese zeitliche Präzision fiel nicht unbemerkt auf. Nach der Veranstaltung war unklar, ob sie nach Marivent zurückkehren würde, wo der König und seine beiden Töchter blieben. Das Ziel von Königin Sofía war ein anderes: endlich ihre drei Kinder und alle Enkelkinder — die Familien Marichalar, Urdangarin und Borbón Ortiz — zu vereinen, was seit Jahren nicht mehr geschehen war. Dieser Traum wurde jäh unterbrochen.
Gewinner und Verlierer im Familienkonflikt
In Bezug auf die Macht ist das Ergebnis eindeutig: Der König setzt sich durch und die erweiterte Familie bleibt außen vor. Dies ist die gängigste Interpretation. Doch es gibt auch einen symbolischen Preis: Das Bild eines Staatsoberhauptes, dessen Familie jeden Sommer intern zerbricht, hat seinen Preis.
Es gibt eine zweite Lesart, die weniger freundlich gegenüber der offiziellen Darstellung ist. Es ist eine Sache, dass der Monarch seinen Schwestern nicht nachgibt; es ist eine andere, dass der wahre Grund das Unbehagen ist, den Urlaub mit umstrittenen Nichten und Neffen zu verbringen. Das Endergebnis bleibt gleich: Infanta Cristina verbrachte ihren Urlaub laut ¡Hola! auf der griechischen Insel Spetses mit ihren Kindern Miguel und Irene.
Das Privileg einer öffentlichen Immobilie
Außerhalb des Familienkreises gibt es einen weiteren Punkt, der diskutiert wurde: Marivent ist kein privates Haus. Ein Beteiligter argumentierte, dass sich der Einwand nicht gegen den Streit selbst richte, sondern dagegen, dass Personen, die nicht zur königlichen Familie gehören, eine öffentliche Immobilie für ihren Urlaub nutzen können.
Manche ironisieren auch, dass das Problem nicht existieren würde, wenn die Infantas und ihre Kinder den August wie alle anderen arbeitend und in der Hitze verbringen müssten. Der Witz hat einen wahren Kern. Die Anekdoten über bereits gekaufte Tickets und Mietwagen stehen im krassen Gegensatz zur Realität der meisten Menschen, für die der Verlust eines Flugtickets ein finanzieller Verlust und nicht bloß eine Änderung im Terminkalender ist.
Ein unendlicher Machtkampf
Die Frage, die im Raum steht, ist, wie lange diese Familienstruktur noch hält. König Juan Carlos etwa hatte bereits Richtung Abu Dhabi aufgebrochen, nachdem er einige Tage in Sanxenxo verbracht und einen Sieg bei den Regatten gefeiert hatte. Jedes Familienmitglied agiert für sich, und nichts passt zusammen.
Angesichts dieser Vorgeschichte ist es wahrscheinlich, dass es jedes Jahr neue Absagen, neue Kränkungen und kurzfristige Planänderungen geben wird. Oder vielleicht auch nicht: Es ist möglich, dass die Familie auf das gemeinsame Foto verzichtet und jeder in seinem eigenen Haus bleibt. Man sollte diese Angelegenheit nicht als abgeschlossen betrachten, da sie jedes Jahr im Juli wieder auflebt. Fest steht nur, dass der König diesen Kampf erneut gewonnen hat.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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