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Spanischer TV-Humor: eingespieltes Lachen und Spott auf andere
Ein kritischer Blick auf den spanischen Fernsehhumor: eingespieltes Lachen, Spott auf andere und Ausnahmen wie Mr. Bean.
Warum der spanische Fernsehhumor auf eingespieltes Lachen setzte
War der spanische Fernsehhumor mehr als eingespieltes Lachen und Spott auf andere? Jahrzehntelang hielten die erfolgreichsten Formate sich mit Hintergrundgelächter, Verkleidungssketchen und Witzen über die körperlichen Makel anderer über Wasser. Manche behaupten, das war keine Comedy, sondern eine Fabrik für fremde Urteile. Der Einwand ist nicht neu. Neu ist der Ton: Man verlangt nicht mehr besseren Humor, man verlangt das Lachen auf Kommando.
Warum gab es im Fernsehen eingespieltes Lachen?
Weil es dem Zuschauer den genauen Moment markierte, in dem er lachen sollte, nach der härtesten Lesart des Mittels: Sozialingenieurwesen von der Stange. Das Hintergrundgelächter macht aus einem fragwürdigen Sketch einen akzeptierten Sketch und lehrt nebenbei, was lustig ist, bevor das Publikum Zeit hat, es selbst zu entscheiden. Die Zusammenschnittshows mit Stürzen und Unfällen —das Format von Vídeos de primera und seiner Erben— lieferten die harte Zutat: das Leid anderer als schnelle Konsumware.
Ein Teilnehmer bringt ein Beispiel: ein in China aufgenommenes Video, in dem ein Roboter einen Tanz falsch berechnet, ein Kind trifft und die Anwesenden lachen, während die Maschine reglos stehen bleibt. Als Metapher gelesen, lautet die Diagnose: eine Gesellschaft, die den Unfall beklatscht, während die Maschine betroffen zu sein scheint.
Von Una manola und Esteso bis Arévalo: der Katalog des Spotts
Der generationenübergreifende Rückblick auf den spanischen Humor, den einer der Teilnehmer gibt, ist gründlich: der Witzbold nach dem Mittagessen mit einem Glas zu viel, das Destape-Kino (die freizügigen Filme des Post-Franquismus) von Una manola und Esteso, die Sketches von Martes y 13 und Los Sarracena. Und über allem Arévalo, dem man nachsagt, einen Teil seines Repertoires auf körperlichen Makeln, Krankheiten und sens Orientierungen aufgebaut zu haben. Es ist ein harter Vorwurf, und er wird ohne weiteren Beleg als die Zuschauererinnerung des Sprechers geäußert. Der Komiker starb, so der Vorwurf, ohne dass ihm die Anklage je öffentlich vorgehalten wurde; das, mehr als die Witze, schmerzt.
Vom Landismo zum vorgetäuschten Gelächter im Zuschauerraum
Die ambitionierteste Anklage des Pakets besagt, der Landismo (das sens Filmgenre der späten Franco-Zeit) sei darauf angelegt gewesen, den spanischen Mann zu verunsichern und zu demoralisieren. Eine Hypothese, schwer zu beweisen und leicht zu verhöhnen, aber sie passt ins übrige Muster: nach unten nivellieren. Die Kehrseite ist das bezahlte Lachen. Zwei Stunden Comedy-Show mit zwei bekannten Namen aus Radio und Fernsehen und ein ganzer Saal, der darum konkurriert, das lauteste Gelächter von sich zu geben, beschreiben ein soziales Ritual mehr als eine Vorstellung.
Die Ausnahmen, die durchkommen: Mr. Bean, Cruz y Dosis de poleo und das Absurde
Selbst der Autor der härtesten These räumt Spielraum ein: Mr. Bean und Cruz y Dosis de poleo, vor allem wenn sie Prominente imitierten oder Floskeln wie si hay que ir, se va ("wenn man hingehen muss, dann geht man") erfanden. Zur Liste kommen Faemino und Cansado, Muchachada Nui und die eine oder andere unklassifizierbare Serie. Dann kommt die Gegenwart, und das Paket zerfällt in zwei Hälften: Die einen behaupten, der einzige Humor, der heute funktioniert, sei die laut ausgesprochene Wahrheit; die anderen erwidern, die heutige Comedy sei Aktivismus. Die beiden Vorwürfe ähneln sich zu sehr.
Vierzig Jahre Hintergrundgelächter ergeben viel Archiv und keine Nostalgie. Angesichts der Akten ist es fast die einzige gute Nachricht, dass der Witz nach dem Mittagessen an Langeweile gestorben ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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