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Spanischer Gastronom: Ich biete 2.000 Euro brutto, aber niemand kommt
Ein spanischer Gastronom sagte bei Espejo Público, dass er 2.000 Euro brutto an eine ausgebildete Fachkraft zahlt und dennoch keine Bewerber findet. Die Schichtaufteilung erklärt es.
Manche Lokale bieten 2.000 Euro brutto im Monat und bekommen ihre Küche oder Theke trotzdem nicht besetzt. Plácido, Gastronom, erzählte das in einem Beitrag von Espejo Público auf Antena 3 über den Mangel an Kellnern und Köchen.
## 2.000 Euro brutto und der leere Stuhl
Plácido, Gastronom, sagte es in einem Beitrag zu **Espejo Público** auf **Antena 3** über den Mangel an Kellnern: Eine qualifizierte Person könne er **2.000 Euro brutto** im Monat zahlen, und trotzdem kämen sie nicht. Der Lohn ist meist der erste Verdächtige, wenn eine Stelle unbesetzt bleibt. Hier scheint er nicht das Problem zu sein, und er gibt selbst zu, dass er das Angebot erhöht hat.
Die Klage ist weder neu noch auf Juli und August beschränkt. Der Mangel an Kellnern und Köchen wiederholt sich seit Jahren, und die Spitzen der öffentlichen Beschwerde kommen im Sommer, an Ostern und an Weihnachten. Das sind die Zeiten, in denen die Branche am meisten Hände braucht und am wenigsten findet.
## Geteilte Schichten und ein Monat Urlaub im Sommer
Der Kern liegt darin, wie gearbeitet wird, nicht nur darin, wie viel gezahlt wird. Geteilte Schichten sind unbeliebt, also muss man durchgehende Schichten anbieten, und das erschwert es, ein Team zu besetzen, das arbeitet, wenn die anderen sich erholen. Das Wochenende gehört zum Beruf.
Der Monat Sommerurlaub fällt zudem mitten in die Hochsaison. Wer Samstag, Sonntag und August frei haben möchte, hat es in einem Restaurant schwer, und die Branche konkurriert mit anderen Servicejobs, deren Arbeitszeiten angenehmer sind.
## Ein Jahr Ausbildung, damit die Konkurrenz die Leute abwirbt
Was am meisten schmerzt, sind nach seinen Worten die Ausbildungskosten. Ein Mitarbeiter braucht etwa **ein Jahr**, um ein richtig guter Profi zu werden, und sobald er es ist, geht er. Zwischen den Lokalen wird der Kampf um Personal geführt, indem man beobachtet, wie die Mitarbeiter der Konkurrenz arbeiten, und bessere Konditionen bietet.
Das ist der Teufelskreis der Branche: Ohne Personal gibt es keinen Service, und ohne attraktive Konditionen gibt es kein Personal. Jede Entscheidung über Löhne, Arbeitszeiten oder Verträge sollte man mit eigenen Zahlen und mit arbeitsrechtlicher Beratung angehen, nicht nur mit dem Eindruck einer einzigen Saison.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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