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Spaniens PP rechnet mit vorgezogenen Wahlen 2025
Die konservative PP in Spanien arbeitet mit der Annahme vorgezogener Neuwahlen 2025. Guardiola erklärt, man brauche „früher oder später" eine Mehrheit, um nicht von Vox abhängig zu sein.
In den politischen Hinterzimmern Spaniens liegt ein Hauch von Wahlkampf in der Luft. Auslöser sind die Korruptionsskandale, die die Regierung von Pedro Sánchez treffen. Nach Informationen führender Funktionäre der Partido Popular (Spaniens konservative Oppositionspartei) steht die Anklageerhebung gegen den Ministerpräsidenten im Koldo-Fall unmittelbar bevor, eine Sache von Tagen. Diese Umstände, zusammen mit der parlamentarischen Schwäche der Regierung, haben dazu geführt, dass die PP offen mit der Annahme vorgezogener Neuwahlen 2025 arbeitet. Die Maschinerie in der Génova-Straße läuft bereits auf Hochtouren – und das nicht gerade für einen Langstreckenlauf.
Korruption als Auslöser für vorgezogene Wahlen
Die Möglichkeit, dass Sánchez im Koldo-Fall angeklagt wird, ist kein Gerücht mehr, sondern der Dreh- und Angelpunkt der PP-Strategie. Quellen der Volkspartei versichern, die Anklage sei eine Frage von Tagen und danach müsse der Ministerpräsident zurücktreten. Dieses Szenario lässt die Regierung in einer äußerst fragilen Position zurück, mit einer Exekutive, die von zunehmend unruhigen Koalitionspartnern abhängig ist. Die Opposition nutzt die Lage umgehend aus: Feijóo arbeitet bereits mit der Annahme vorgezogener Neuwahlen 2025, und Regionalchefs wie Mañueco oder Guardiola haben begonnen, ihre Figuren zu bewegen. Guardiola hat tatsächlich erklärt, man brauche „früher oder später" eine Mehrheit, um nicht von Vox abhängig zu sein – was in der Praxis ein Wink mit vorgezogenen Wahlen ist. Der Druck kommt nicht nur aus der eigenen Partei, sondern auch von den PP-Bürgermeistern, die Prohens auffordern, sich vollständig von Vox zu lösen und die Wahlen auf den Balearen vorzuziehen. Das politische Schachbrett bewegt sich, und jede Figur sucht ihre beste Position.
Zweifel am Wahltermin
Nicht alle Analysen stimmen bei den Zeitplänen überein. Manche halten vorgezogene Neuwahlen 2025 für unwahrscheinlich und argumentieren, die Regierung habe dieses ganze Theater mit Franco nicht inszeniert, um jetzt zu gehen. Diese skeptische Strömung vermutet, dass Sánchez sich wie eine Zecke an ihrem Opfer an seinem Sessel festklammern und bis zum Äußersten durchhalten wird. Andere hingegen sind der Ansicht: Je mehr Dreck herauskommt und je schneller er herauskommt, desto früher gibt es Wahlen. Die Unsicherheit ist maximal, die Wetten sind eröffnet. Klar scheint jedoch, dass die PP von der Erwartung zur Action übergegangen ist: Sie wartet nicht mehr ab, bis die Regierung von selbst zusammenbricht, sondern treibt aktiv einen neuen Wahlzyklus voran. Der Wahlkampf, falls er tatsächlich kommt, wird hart. Wie einige Analysten zutreffend anmerken: Wenn sie den Wahlkampf so führen wie die Opposition, sehe ich für sie ein schlechtes Omen.
Der Verschleiß der Koalition und die Rolle von Vox
Der Verschleiß der Regierung betrifft nicht nur die PSOE, sondern auch ihre Partner. Das Verhältnis zu Vox ist für die PP in den Regionen, in denen sie in Koalition regiert, zur Belastung geworden. Guardiola hat es klargemacht: „Früher oder später" brauche man eine Mehrheit, um nicht von Vox abhängig zu sein. Dieser Satz fasst die Strategie der Volkspartei zusammen: die Bande zur extremen Rechten kappen und ein neues Mandat suchen, das die absolute Mehrheit verschafft. Die PP-Bürgermeister auf den Balearen haben Prohens gebeten, sich vollständig von Vox zu trennen und die Wahlen vorzuziehen – ein Schritt, der in anderen Regionen Nachahmung finden könnte. Die Frage, die in der Luft liegt, ist, ob vorgezogene Wahlen eher früher oder später kommen, je nachdem, was in den Korruptionsfällen ans Licht kommt. Je schneller der Dreck herauskommt, desto früher gibt es Wahlen. Der Ball liegt bei Sánchez, aber die PP hat bereits ihre Motoren warm laufen lassen.
Kurz gesagt: Ein neuer Wahlzyklus scheint unmittelbar bevorzustehen. Korruption, parlamentarische Schwäche und der Druck der Regionalchefs haben einen perfekten Sturm geschaffen, der früher als erwartet an die Urnen führen könnte. Nur die Zeit wird zeigen, ob Sánchez durchhält oder gezwungen ist, die Cortes (das spanische Parlament) aufzulösen und vorgezogene Wahlen auszurufen. Inzwischen bereiten sich die Parteien bereits auf alles Mögliche vor. Die spanische Politik beweist einmal mehr, dass die einzige Konstante der Wandel ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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