Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spaniens Armee zwischen NATO und Ceuta: Wozu ist sie überhaupt da?
Die spanischen Streitkräfte sind an 16 internationalen Missionen beteiligt, doch in der Ceuta-Krise riefen sie den spanischen Notruf 112 um Hilfe an. Der Eindruck ihrer Nutzlosigkeit wächst.
Die spanischen Streitkräfte zwischen NATO und Ceuta-Krise: Wozu sind sie da?
Mitten in der Ceuta-Krise, als die Sicherheitskräfte überfordert waren, stellten sich viele die Frage: Wo bleibt das Militär? Die Antwort war, dem Volksempfinden nach, dass es selbst den Notruf 112 um Hilfe anrief. Währenddessen sind die Streitkräfte an 16 internationalen Missionen beteiligt. Das Paradox liegt auf der Hand.
Beamte mit Parade
Der wiederkehrende Vorwurf lautet, das Militär habe sich in einen Beamtenkörper verwandelt, der Monatsende Gehalt kassiert und bei offiziellen Anlässen paradieren darf. Die Ironie über „die Hand heben“ und „die Zulage beantragen“ spiegelt die Wahrnehmung wider, dass nationale Verteidigung nur ein Job unter anderen ist, keine Berufung. Der Verweis auf den 23-F, den Putschversuch des Militärs im Jahr 1981, lastet auf dem kollektiven Gedächtnis: Manche meinen, die Streitkräfte seien seitdem gezähmt.
Die NATO als Bezugspunkt
Eine andere Sichtweise besagt, dass die spanische Armee keine Autonomie mehr hat: Sie ist der NATO und den Interessen der USA untergeordnet. Ihre Präsenz in internationalen Missionen wird als Bekenntnis zur Bündnistreue und nicht als nationale Verteidigung empfunden. Die Frage, die sich stellt: Warum wird sie bei migrationbedingten Spannungen nicht in Ceuta eingesetzt, aber wohl bei Operationen im Ausland?
Die Debatte über ihre Rolle
Manche verteidigen die Auffassung, das Militär dürfe keine Politik betreiben und seine Aufgabe sei ausschließlich die äußere Verteidigung. Doch die Realität in Ceuta, wo die Guardia Civil (Militärpolizei) und die Policía Nacional (Nationalpolizei) auf die Migranten treffen, lässt die Armee in einer Nebenrolle erscheinen. Das Gefühl der Nutzlosigkeit wächst, wenn man sich daran erinnert, dass das Militär den Notruf 112 um Hilfe anrief, statt selbst einzugreifen.
Die verblüffende Zahl: Die spanische Armee beteiligt sich an 16 internationalen Missionen, doch im eigenen Land, in Ceuta, ist sie nicht präsent. Die Frage, wozu sie dient, bleibt offen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (16 Antworten).
Richter Calama lädt Zapateros Töchter vor und bringt Sonsoles Espinosa wegen 1,5 Millionen Euro im Plus Ultra-Fall ins Spiel. Der justizielle Ring schließt sich.
Die geleakten Gespräche zwischen Javierito Ruiz und José Luis Rodríguez Zapatero lösen Vorwürfe eines Mediennetzwerks aus und öffnen die Debatte über Privatsphäre erneut.
Der Vorschlag der spanischen Regierung, Nachfahren von Spaniern einzubürgern, kollidiert mit der Verfassung: Die Staatsbürgerschaft wäre unwiderruflich. Eine Analyse der Debatte.
Alpiste stimmt zusammen mit PP und PSOE für den Erhalt von Chat Control 1.0 – in einer Dringlichkeitsabstimmung, die den Weg zum noch aufdringlicheren Chat Control 2.0 ebnet.
Podemos präsentiert fünf Säulen für die Wahlen 2026: Mindestlohn von 1.800 Euro, 30-Stunden-Woche, Deckelung der Wohnungsmieten und null Ausgaben für Kriege.