Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spaniens Krisenkost: Katzen-Eintopf und andere verdrängte Fleischsorten
Ein geschlachteter Kater löst eine Debatte über spanische Notnahrungsmittel aus, von Ratten bis zu Wildkräutern.
Kann man Katze essen? Ja, das wurde getan. Das explizite Rezept beschreibt einen zwei Kilogramm schweren Kater, der wie ein Kaninchen gehäutet wird. Dies führt zu einer Diskussion darüber, welche Tiere in den Vorratsschrank kommen, wenn der Hunger drängt, und warum manche akzeptiert werden und andere nicht. Es beginnt mit familiären Erinnerungen – etwa einem Vater, der erzählte, dass Soldaten während des Militärdienstes Katzen brühten – und entwickelt sich zu einer unfreiwilligen Abhandlung über Überleben, essbare Botanik und Nachkriegserinnerungen.
Das Rezept und warum Katze nach Kaninchen schmeckt
Der kulinarische Ausgangspunkt ist eindeutig: Häuten, Zerkleinern, Schmoren, genau wie beim Kaninchen. Ein technisches Argument folgt: Katzenfleisch ist trocken und fade, am Tisch kaum vom Kaninchen zu unterscheiden. Daher sind Kaninchenrezepte oft stark gewürzt und saucig. Die spanische Redewendung „Katze als Hase verkaufen“ ist alt; ihre Verwendung verweist auf Jahrhunderte der Nahrungsmitteltrickserei.
Vergleiche erstrecken sich auf andere Fleischsorten. Manche behaupten, Flussratten seien die Basis der ursprünglichen Paella gewesen, ihr Geschmack übertreffe den der Katze. Andere erinnern daran, dass Meeresfrüchte im Nachkriegsspanien Arme-Leute-Kost waren, bevor sie zum Luxusartikel wurden. Die Hierarchie des Essbaren bestimmt der Preis, nicht der Gaumen.
Unkräuter, die Generationen ernährten
Gegen die Katze stehen pflanzliche Alternativen. Teilnehmer nennen Wildpflanzen, die die industrielle Landwirtschaft als Feinde betrachtet: Mariendistel, wilde Wegwarte, Löwenzahn, Brennessel, Tellerkraut (Portulak) und Große Klette. Jedes Teil – Blatt, Stiel, Blüte, Samen, Wurzel – ist nutzbar. Sie liefern Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Eiweiß und überleben Herbizide sowie intensive Bodenbearbeitung, was ihre Vitalität beweist.
Familienmemory unterstreicht dies. Portulak taucht in Berichten über den Kubakrieg und die sowjetische Nachkriegskrise auf, wo er monatelang das einzige Essen war. Ironischerweise ist die Pflanze, die Großeltern rettete, heute jene, die Enkelkinder nicht einmal auf dem Teller sehen wollen.
Igel, Hund und die Grenze des Akzeptablen
Die Liste erweitert sich. Ein Teilnehmer verteidigt Igel-Eintopf mit reifen Früchten gefüttert und erwähnt, dass sich der Igel mit seinem eigenen Dreck pflegt, um Parasiten abzuwehren. Ein anderer erinnert daran, dass Igel in Frankreich geschätzt wurden, im Garten gegen Schnecken gehalten wurden und jährlich entwurmt werden mussten.
Auch der Hund steht zur Debatte, verlinkt mit enzyklopädischen Einträgen. Das ordnende Argument lautet: Schweine sind liebevolle, intelligente Haustiere, vergleichbar mit Dreijährigen, werden aber ohne Drama gegessen. Die Grenze zwischen Haustier und Nahrung ist kulturell, nicht biologisch.
Vorbereitung auf den Kollaps: Steinschleuder, PCP und Samen
Ein Teil des Austauschs widmet sich der Logistik. Ein Nutzer erklärt, er trainiere mit der Steinschleuder im Wald – die einzige legale Jagdmethode – und besitze Druckluftgewehre, die auf 60 Joule eingestellt werden können. Sein Denkrahmen: wirtschaftlicher Kollaps, Versorgungsmangel, Konflikt. Das Generationenargument: Nur die Eltern-Generation lebte friedlich; die Großeltern litten schwer.
Es folgen Berechnungen zur Subsistenz: Samen zur Leberreinigung, selbstsäende Pflanzen, Unterscheidung von Mariendistel-Varianten anhand des Blattes. Das Gespräch wird zum Feldmanual.
Das Geschäft mit dem intransparenten Fleisch
Der letzte Abschnitt liefert unbequeme Daten. Ein Händler vertrieb importierte Gnus-Rippen aus Afrika und verdiente viel Geld, bis die Gesundheitsbehörden ihn stoppten. Die Schlussfolgerung: Mit Soße lässt sich fast alles verbergen, auch verdorbenes Fleisch. Es ist dieselbe Logik wie „Katze als Hase“, nur industrialisiert und fakturiert.
Insekten als zukünftige Nahrung schließen den Kreis. Hypothesen besagen, sie würden nicht ganz verkauft, sondern zu Snacks verarbeitet. Billiges Protein braucht immer eine Verpackung, die es genießbar macht.
Letztlich geht es nicht darum, ob Katze gut schmeckt. Sondern darum, wie sehr der Hunger drücken muss, damit die Antwort irrelevant wird. Mit diesen Beispielen bleibt die Antwort gleich: weniger, als wir glauben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (127 Antworten).
Der 3,5-mm-Klinkenstecker verschwindet aus Smartphones: Begonnen im High-End-Bereich, breitet er sich aus und zwingt Nutzer zu Adaptern oder Bluetooth-Geräten.
Das Laden von Elektroautos zu Hause erfordert oft höhere vertragliche Leistung, was den Versorgern jährlich 2,208 Milliarden Euro zusätzlich einbringen könnte.
Ein Forennutzer sagt, dass Tofu 1,50 € kostet und für drei Mahlzeiten reicht, doch sein Geschmack ist schlecht; Berechnungen zeigen 1,55 € pro Proteinportion.