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Spaniens Baugewerbe: 8.000 Euro für zwei Tage Arbeit
8.000 Euro für zwei Tage Arbeit: Was verdient ein Maurer im Monat? Die Aufschlüsselung der Rechnung und die Do-it-yourself-Alternative.
8.000 Euro für zwei Tage Arbeit: Was verlangt ein Maurer wirklich?
Das Bauwesen erlebt eine der profitabelsten Phasen für die, die die Ziegel setzen – so scheinen es zumindest die Angebote zu sagen. Ein Privatmann, der drei Angebote für eine kleinere Sanierung eingeholt hatte, bekam überall dieselbe Antwort: 8.000 Euro für zwei Tage Arbeit, Materialkosten unter 1.000 Euro. Die Zahl wirft eine unbequeme Frage auf: Was verdient ein Maurer im Monat?
Die häufigste Aufschlüsselung der Rechnung sieht so aus: tausend Euro für Material, 1.400 für jeden der beiden Maurer und der Rest, rund 4.200 Euro, für den Dritten, den Unternehmer, der den Auftrag betreut. Manche gehen weiter und sprechen von 3.500 Euro pro Tag und Arbeiter – eine Zahl, die nach Übertreibung klingt. Was nicht aufgeht, ist die übliche Rechtfertigung, „alles gehe in die Sozialversicherung“: Wenn dieselbe Crew in zwei oder drei Tagen 8.000 Euro abrechnet, bleibt die Marge beträchtlich.
Die praktische Antwort lässt nicht lange auf sich warten: Mach alles selbst, was du kannst. Grundwerkzeuge aus dem Billigsupermarkt kosten kaum etwas, und Anleitungen zur Elektrik gibt es reichlich. Die Sanitärinstallation sollte man aber dem Profi überlassen: ein schlecht angezogenes Teil kann das ganze Erdgeschoss fluten.
Mit solchen Zahlen könnte die nächste Sanierung mehr Heimwerkerei und weniger Rechnungen über achttausend Euro sehen. Zumindest bis die Nachfrage die Maurer wieder ans Steuer bringt. Die einzige Gewissheit ist, dass der echte Preis einer Baumaßnahme ein Neuland voller Unsicherheit bleiben wird.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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