Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
171 Wochen Vaterschaftsurlaub: Spaniens Sozialversicherung zahlt 79.800 Euro
Ein Arbeitnehmer in Spanien hat in sechs Jahren 171 Wochen Vaterschaftsurlaub angesammelt; die Sozialversicherung zahlt fast 80.000 Euro. Der Fall löst die Debatte über gesetzliche Grenzen neu aus.
79.800 Euro Vaterschaftsurlaub: Der Fall, der die Debatte neu entfacht
Kann ein Arbeitnehmer mehr als drei Jahre bezahlten Vaterschaftsurlaub nehmen? Nach Informationen der letzten Stunden soll einem Arbeiter einer Holzfabrik in Madrid genau das gelungen sein. Die Summe übersteigt die 79.800 Euro, die die spanische Sozialversicherung gezahlt hat. Der Mann, der neun Kinder von drei verschiedenen Ehefrauen in Burkina Faso hat, soll 171 Wochen Urlaub angesammelt haben – also 1.197 Fehltage in nur sechs Jahren aktiver Berufstätigkeit.
Das Unternehmen entließ ihn schließlich wegen schlechter Leistung, musste ihm aber 14.000 Euro zahlen, um das Risiko einer Nichtigkeitserklärung der Kündigung zu vermeiden. Das Geld ist nicht das Auffälligste. Erstaunlich ist, dass das System dies zugelassen hat. Das Gesetz sieht den Vaterschaftsurlaub als individuelles, nicht übertragbares Recht von sechzehn Wochen pro Geburt vor. Nichts hindert daran, diese zu summieren, wenn die Kinder in rascher Folge kommen – selbst wenn der Elternteil in einem anderen Land lebt und nicht reist, um sich um sie zu kümmern.
Die Zahlen des Falls, die das System aus dem Konzept bringen
Die Rechnung lässt sich so zusammenfassen: neun Kinder in sechs Jahren, drei verschiedene Mütter, 171 Wochen Urlaub und fast 80.000 Euro an Leistungen. Hinzu kommen die 14.000 Euro Abfindung wegen unberechtigter Kündigung. Insgesamt mehr als 93.000 Euro von Sozialversicherung und Unternehmen für einen Arbeitnehmer, der die tatsächliche Sorge kaum ausgeübt hat.
Die rechtliche Kontroverse ist nicht neu: Verlangt der Sinn des Gesetzes, dass der Urlaub in Spanien genommen wird, mit dem Kind anwesend? Die Vorschrift sagt es nicht. Auch verlangt sie keine Reisen zu den Kindern. Die wörtliche Auslegung erlaubt, was die soziale Logik als Verhöhnung betrachtet. Und die Kosten trägt die öffentliche Kasse, in einem System, das durch die Leistungsausgaben bereits unter Druck steht.
Eine gesetzliche Lücke, die teuer zu stehen kommen wird
Wer das aktuelle Gesetz verteidigt, argumentiert, Vaterschaft kenne keine Grenzen: Wer Kinder hat, habe das Recht, sich um sie zu kümmern. Die Kritik richtet sich jedoch gegen die mangelnde Kontrolle: Niemand prüft, ob der Urlaub für den vorgesehenen Zweck genutzt wird. Dieser Fall könnte der Auslöser für eine Überprüfung der Voraussetzungen werden, wie es bereits bei anderen Sozialleistungen geschah, deren Kontrollen nach ähnlichen Skandalen verschärft wurden.
Das Ende ist offen. Das Unternehmen entging der Nichtigkeit durch Zahlung, und der Arbeitnehmer behält den Urlaub und die Abfindung. Die Sozialversicherung hingegen wartet weiterhin darauf, dass jemand erklärt, wie drei Jahre und drei Monate Urlaub in sechs Jahren legal möglich sein können. Unterdessen zahlt das System weiter weiter. Ironien des Wohlfahrtsmodells.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (13 Antworten).
Die spanische Sozialversicherung führt die Unterschrift der Bescheinigung, die Plus Ultra als schuldenfrei auswies, auf ein automatisiertes System zurück. Seit 2023 unterschreibt kein Beamter mehr.
Ein Vater mit Krebsvorgeschichte wartet sechs Monate auf eine korrekte Diagnose, während Bauchschmerzen als Blähungen abgetan werden. Das Ergebnis ist terminal.
In der Debatte über Einwanderung und Sozialversicherung stehen sich Warnungen vor Gesundheitskosten und Befürworter von Aufnahme gegenüber. Alter und Gesundheit der Neuankömmlinge…
Von rund einer Million Kolumbianern in Spanien zahlen nur 291.371 in die Sozialversicherung ein: 29 %. Die INE-Daten zur ausländischen Beschäftigung widersprechen der optimistischen Erzählung.
Daniel Noboa kündigt die Abschaffung der Biersteuer in Ecuador vom 11. Juni bis 19. Juli anlässlich der WM 2026 an. Wirtschaftlicher Geniestreich oder fiskalischer Populismus?
Skepsis gegen realen Einsatz: Ist künstliche Intelligenz eine kurz vor dem Platzen stehende Blase oder ein etabliertes Werkzeug? Der Streit, der Investoren und Nutzer spaltet