Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spanien: Wie viel des Gehalts geht an den Staat
Ein viraler Berechnung besagt, dass der spanische Staat von einem Bruttogehalt von 2.000 € bereits 1.030 € durch Lohnsteuer und Sozialabgaben einbehält.
Laut einer verbreiteten Berechnung zieht die spanische Finanzverwaltung 1.030 € von 2.000 € Bruttogehalt ab, bevor man ausgezahlt wird
Ein Tweet, der sich jeden Monatswechsel wiederholt, lenkt den Fokus auf denselben Punkt: den Prozentsatz des Gehalts, der verschwindet, bevor er das Konto erreicht. Die Prämisse ist einfach und deshalb wirkt sie. Wer 2.000 Euro brutto verdient, erhält laut der im Umlauf befindlichen Aufschlüsselung 1.600 Euro netto auf dem Lohnzettel, während die Verwaltung 1.030 Euro einnimmt: 275 Euro Einkommensteuer (IRPF), 127 Euro Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung und 628 Euro Arbeitgeberanteile. Diese Summe widerspricht dem Gefühl, „nicht arm zu sein, sondern vom Staat bestohlen zu werden“, und hier beginnt die Debatte.
Die Berechnung des Steuerabzugs: 1.030 Euro, bevor man einen Euro anfasst
Die Aufschlüsselung ruht auf drei Säulen. Die Einkommensteuer (IRPF) beträgt 275 Euro. Die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung liegen bei 127 Euro. Und der oft übersehene Teil: 628 Euro, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer zahlt, ohne auf dessen Lohnzettel zu erscheinen. Gesamtsumme: 1.030 Euro. Bei einem Bruttogehalt von 2.000 Euro erscheint dieser Anteil hoch.
Kritiker weisen darauf hin, dass der Abzugssatz von 11 % nicht die endgültige Steuerlast ist. Am Jahresende wird die tatsächliche IRPF nach pogre Stufen berechnet: 19 % bis 12.450 Euro, 24 % darüber bis 20.200 Euro. Bei einem Gehalt von 1.488 Euro in vierzehn Zahlungen – etwa 20.800 Euro jährlich – ergibt sich eine Last von 4.225 Euro pro Jahr, also rund 352 Euro monatlich. Weder 11 % noch 50 %: eine ganz andere Zahl. Die Diskussion darüber, wie viel der Staat einnimmt, beginnt mit Unklarheiten darüber, was genau gemessen wird.
Mehrwertsteuer und Steuern, die nicht auf dem Lohnzettel stehen
Der zweite Aspekt betrifft die Ausgaben. Von den verbleibenden 1.600 Euro nimmt die Mehrwertsteuer (IVA) etwa 270 Euro, sodass 1.330 Euro übrig bleiben. Addiert man Kraftstoff, Grundsteuer (IBI), Müllabfuhr, Kanalisation, Tabak- und Alkoholsteuer, Plastiktütengebühr, Energieabgaben und Versicherungssteuern, kommt die virale Berechnung zu dem Schluss, dass für jeden genossenen Euro die Finanzverwaltung zwei eingenommen hat. Eine effektive Steuerlast von 200 %, nach dieser Rechnung.
Das Problem dieser 200 % ist, dass sie Steuern mischen, die der Arbeitnehmer zahlt, mit solchen, die der Arbeitgeber trägt und die theoretisch bereits in den Preisen enthalten sind. Manche behaupten, der eigentliche Betrug liege im Systemdesign: Würde der Staat das Geld direkt vom Konto des Arbeitnehmers abziehen, statt es in den Arbeitgeberkosten zu verstecken, würde selbst der einfachste Bürger zum Libertären. Der Arbeitnehmer sieht 2.660 Euro auf dem Tisch und 1.600 Euro in der Tasche. Die Differenz stammt nicht vom Chef: Sie geht an die Finanzverwaltung.
Die Falle des Mehrwerts: Auch Arbeitgeber zahlen
Die Gegenreaktion folgt schnell. Wenn der Unternehmer hohe Gewinne einstreicht, sollte jemand berechnen, wie viel er tatsächlich behält. Entgegnungen zitieren Alltagsdaten: Viele Selbstständige verdienen weniger als ihre Angestellten, und die meisten Unternehmen in Spanien sind Kleinstbetriebe. Der marxistische Mehrwert existiert laut dieser Strömung nur bei Großkonzernen, die stets staatliche Unterstützung erhalten, „unabhängig von der politischen Farbe“.
Das Argument wird durch die andere Seite ergänzt: Der Arbeitgeber, der 2.000 Euro zahlt und sieht, dass nur 1.200 Euro beim Arbeitnehmer ankommen. Punkt für den Staat, fasst eine Zeile der Debatte zusammen. Eine Warnung, die oft ignoriert wird: Würden Beiträge oder Steuern gesenkt, flössen die Einsparungen möglicherweise in Gewinne statt in Löhne. Oder auch nicht. Niemand weiß es sicher.
Existenzminimum und was der Staat zurückgibt
Die andere Hälfte der Gleichung fehlt. Gesundheitswesen, Straßen, Krankenhäuser, Krebsbehandlungen. Dieses Geld kommt zurück, auch wenn es nicht auf dem Lohnzettel steht. Das Existenzminimum reduziert die IRPF unabhängig von den Steuerstufen: ob man 15.000 oder 100.000 Euro erklärt. Es geht nicht darum, ob der Staat einnimmt, sondern ob die Gegenleistung die Höhe rechtfertigt.
Dann gibt es den Extremfall: Ein kanadischer Staatsbürger, der es schaffte, aus der Sozialversicherung auszusteigen und seine Lohnabzüge zu sparen. Ein Experiment, das als Beweis dafür dient, dass es möglich ist, obwohl niemand erklärt, was passiert, wenn derselbe Bürger eine Operation braucht.
Die vollständige Einzelberechnung zeigt eine Differenz, die sogar ihre Befürworter überrascht. Mit diesen Zahlen lautet die Frage nicht, wie viel der Staat nimmt, sondern wie viel jeder Einzelne verliert, ohne es zu merken.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (124 Antworten).
Edmundo Bal beziffert die Zahl der Beamten, die zur Sozialversicherung wechseln müssten, auf 1,5 Millionen und prognostiziert einen Verlust von 1,5 Millionen Stimmen für die Regierung.
Almodóvar verteidigt staatliche Zuschüsse für den spanischen Film. Kritiker verweisen auf Daten: Die Branche erwirtschaftet 81 Millionen, erhält aber 167 Millionen.
David Touitou, ein französisch-jüdischer Rabbiner, bezeichnet den Islam als „Israels Besen“, um das Christentum zu kehren, und sagt, sein Messias werde nicht zurückkehren, solange es existiert.
Ein Bericht von elEconomista behauptet, Mieter sparen mehr als Eigentümer ohne Hypothek; in der Debatte wird auf den erzwungenen Disziplin-Effekt des Sparziels Immobilienkauf verwiesen.