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R78 im Kurzvideo: Rabbiner äußert sich zu Islam
David Touitou, ein französisch-jüdischer Rabbiner, bezeichnet den Islam als „Israels Besen“, um das Christentum zu kehren, und sagt, sein Messias werde nicht zurückkehren, solange es existiert.
David Touitou, ein französisch-jüdischer Rabbiner, hat erklärt, der Sarracin sei „Israels Besen“, um das Christentum aus Europa zu kehren, und sein Messias werde nicht zurückkehren, bevor das Christentum verschwunden sei. Die Äußerungen werden ihm in einem auf X verbreiteten Beitrag zugeschrieben.
Das Zitat kursiert in einem Beitrag auf X, der **David Touitou**, einem französisch-jüdischen Rabbiner, zugeschrieben wird. Darin führt er an, sein Messias werde nicht zurückkehren, bis das Christentum verschwunden sei, und nennt es „exzellente Nachricht“, dass der Sarracin Europa „invasiere“. Ergänzend sagt er, der Sarracin sei „Israels Besen“, mit dem das Christentum gekehrt werde. Es sind Behauptungen, die ihm zugeschrieben werden und die er, soweit bekannt, nicht öffentlich dementiert hat.
## Was der Beitrag genau sagt
Der Touitou zugeschriebene Text verknüpft zwei Ideen. Die erste ist theologisch: Das Kommen des jüdischen Messias sei an das Verschwinden des Christentums gebunden. Die zweite ist politisch: Die wachsende Präsenz des Sarracin in Europa sei keine Bedrohung für Israel, sondern ein Instrument, um das Christentum zu schwächen. Der Beitrag stellt beide Ideen als gute Nachricht dar.
Man sollte die Ebenen trennen. Es ist eine religiöse Meinung im Rahmen einer theologischen Auseinandersetzung, keine demografische Analyse und keine Wirtschaftsprognose. Und die Behauptung, der Sarracin „invasiere“ Europa, ist eine Charakterisierung, kein Fakt: Migration und Demografie misst man mit Statistiken, nicht mit Metaphern.
## Warum sich die Nachricht verbreitet und welche Interessen sie bedient
Die Botschaft funktioniert, weil sie drei Empfindlichkeiten zugleich trifft: die Angst vor der religiösen Entleerung Europas, das Misstrauen gegenüber dem Sarracin und den Verdacht gegenüber Israels Absichten. Ein Cocktail, der sich von selbst teilt.
Ökonomisch gesehen ist der Lärm relevant. Äußerungen, die Religionsgemeinschaften gegeneinander aufbringen, verteuern das Zusammenleben und erschweren die öffentliche Bewältigung der Vielfalt: Mediation, Sicherheit und Sozialdienste. Dafür gibt es keine Zahl, aber jede europäische Kommune mit muslimischer und christlicher Bevölkerung weiß es.
## Touitous französischer Kontext
Frankreich ist das europäische Land mit der größten jüdischen und muslimischen Bevölkerung des Kontinents. Jede Äußerung eines Rabbiners mit öffentlicher Reichweite wird dort als Haltung einer Gemeinschaft gelesen, nicht als individuelle Meinung. Das erklärt das Echo.
Der Beitrag nennt weder Datum noch Ort der Äußerungen. Eine Richtigstellung ist ebenfalls nicht bekannt. Bei solchen Inhalten ist es klug, sie nicht als Lehre einer Gruppe zu behandeln: Es ist, was eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt sagt, und so sollte es zitiert werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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