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Bar Paco: kein Rauch, kein Sägemehl, keine Spielautomaten
Die Bar Paco hat Sägemehl, Rauch und Spielautomaten verloren: So sieht die Theke um 7 Uhr morgens aus, und ein Forumsnutzer zählt 40 Gewehre davor.
Die Bar Paco überlebt ohne Rauch, Sägemehl und Spielautomaten
Der Boden ist sauber. Das ist der erste Eindruck vom Foto und zugleich der unbequemste: In der Bar Paco liegt **kein Sägemehl, keine Zigarettenkippen, keine Garnelenschalen** mehr herum. Auch keine Aschenbecher von Larios, keine Automaten, die „vorwärts, eins, zwei, drei" rufen. Geblieben sind eine Theke, Neonlicht, Röstkaffee und ein sehr bestimmtes Publikum. Die Szene wiederholt sich in jeder Provinz, nur der Blick aus dem Fenster ändert sich.
Was ist aus der Theke mit Sägemehl geworden?
Die *Ent-Sägemehlung*, wie ein Teilnehmer sie nennt, hat fast das ganze Bühnenbild weggeräumt. Zuerst kamen die **Hygieneinspektionen** und das Ende des Essens, das man auf den Boden warf, um es mit Sägemehl zu verdecken. Dann der Rauch, mit den Larios- und Cinzano-Aschenbechern auf dem Weg in den Container. Danach die Stille der Spielautomaten. Übrig bleibt ein wiedererkennbarer, aber entkernter Laden, ohne Vitrinen mit vertrockneten Tapas und ohne Kassettenregale, Dinge, die heute als Sammlerstücke beschrieben werden.
Wer steht um 8 Uhr morgens an der Theke einer Bar Paco?
**Städtische Arbeiter in Warnwesten, Rentner und der selbstständige Wirt**, der aufschließt, serviert und kassiert. Das ist die Besetzung zwischen sieben und acht Uhr morgens an einem Werktag, ohne eine einzige Frau im Bild. Um vier Uhr nachmittags ordnet sich derselbe Raum neu: drei Tische Domino, Mus oder Tute. Sonntags Fußball.
Manche behaupten, das Einkommensniveau ändere nichts am Ritual. In gehobeneren Lokalen wiederholt sich dasselbe Muster in anderem Gewand: der schnelle Kaffee vor dem Einstempeln, im Stehen getrunken, mit demselben Stress oder mehr. Die Liturgie des *kleinen Kaffees* unterscheidet nicht nach Klasse, sondern nach Uhrzeit.
Die Bar als Büro des entleerten Spanien: der Morgen der Treibjagd
Es gibt ein Bild, das besser als jede Statistik erklärt, wozu dieses Geschäft dient. Jagdort auf dem Land, frühe Morgenstunde: Besprechung und Auslosung der Posten, bevor es in den Wald geht. Neben der Bar, so erzählt es derjenige, der die Szene beschreibt, **rund 40 Gewehre in Kofferräumen von Autos, geparkt höchstens 100 Meter entfernt**. Das Lokal ist Büro, Umkleide und Konferenzraum des Spanien, das früh aufsteht – des Spanien, das auf keinen Terrassenfotos der Städte auftaucht, weil der Städter um acht Uhr an einem Januarsonntag noch im Bett liegt.
Dort ist Kaffee mit Milch kein Markenerlebnis, sondern Logistik. Und der Geruch –Churros, Röstkaffee, brennendes Holz– ist das Erste, was mehrere Kommentare erwähnen.
Von der Bar Paco zum Kebab: was passiert, wenn das Rollladen heruntergeht
Die andere Seite ist die Verdrängung. Lokale, die einst Nachbarschaftskneipen waren und heute Kebabläden sind, mit Umbau, neuer Karte und einem Klientel, das die Straße hinunter verdrängt wurde. Das ist keine Anekdote, sondern der Zyklus eines Geschäfts, das immer nur eine Person gleichzeitig bediente.
Der unfreiwillige Kontrast kommt aus Pjöngjang. Während hier diskutiert wird, ob die Eckkneipe einen weiteren Winter übersteht, **kündigte Nordkorea Bulgogi-Restaurants in acht Städten an** –Pjöngjang, Rason, Nampo, Haeju, Wonsan, Sariwon, Chongjin und Hamhung–, einige mit **2.800 und 2.970 m²**, mit Gartenanlagen und fertiggestelltem Bau in weniger als sechs Monaten. Per Dekret beschlossene Investitionen gegen den Alltag eines Selbstständigen.
Bleibt die Frage, die das Foto nicht beantwortet: Wie viele dieser Lokale öffnen morgen um sieben, und wie viele haben vor Jahresende den Namen gewechselt?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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