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Sánchez sucht einen Neuanfang: Eine Frau soll Cerdán in Spaniens PSOE ersetzen
Pedro Sánchez treibt die Ablösung von Cerdán durch eine Frau voran, um die Krise der spanischen PSOE zu stoppen. Namen, Termine und die Hintergründe der Operation.
Sánchez setzt seine letzten Karten: Eine starke Frau soll die PSOE säubern
Pedro Sánchez finalisiert eine schnelle Reorganisation der spanischen Sozialistenpartei PSOE vor dem Parteitag am 5. Juli. Das Ziel: Santos Cerdán an der Spitze des Organisationssekretariats durch eine Frau zu ersetzen, die den feministischen Stolz der Partei wiederherstellt – nachdem er durch die frauenverachtenden Gespräche zwischen Ábalos und Koldo schwer beschädigt wurde. Die Operation soll den Popularitätsverfall und den internen Aderlass stoppen.
Die neue Kandidatin hätte die Aufgabe, das Image der Führung wiederherzustellen. Unter den kursierenden Namen galt María Jesús Montero zunächst als Favoritin, doch ihre Kandidatur für die Junta de Andalucía (die Regionalregierung Andalusiens) – ohne Vorwahlen proklamiert – scheidet sie aus. Andere Optionen wie Jessica, Carlota oder sogar Begoña tauchen in den Spekulationen auf, obwohl keine offiziell bestätigt wurde.
Die Säuberung beschränkt sich nicht auf Cerdán. Sánchez hat bereits mindestens fünf Vertrauten des ehemaligen Nummer drei mitgeteilt, dass sie der neuen Exekutive nicht mehr angehören werden. Darunter sind Juanfran Serrano, bisher die Nummer zwei des Organisationssekretariats, und Javier Cendón, Wissenschaftssekretär und Cerdáns Mann in León. Der Schritt soll auch die satzungsgemäßen Grenzen der Mitgliederzahl im Parteivorstand einhalten.
Da Wählerinnen rund 60 % der sozialistischen Stimmen ausmachen, ist die Strategie auch aus wahltaktischer Sicht logisch. Doch die Frage bleibt: Wird ein einfacher Gesichterwechsel ausreichen, um den Abnutzungseffekt durch den 'Fall Koldo' und die ständigen internen Abgänge zu beenden?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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