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Russland führt Raketenangriffe fort, Bachmut hält stand
Ukraine meldet Abschuss von 60 % der Raketen; Forum diskutiert Angriffe auf Infrastruktur und Stillstand bei Bachmut.
Russland setzt Raketenbeschuss fort, Bachmut bleibt unüberwindbar
Im Forum wird argumentiert, dass Russland nicht über ein begrenztes Raketenarsenal verfügt. Eine neue Welle aus Geschossen und Kampfdrohnen gegen ukrainische Ziele belebt die Debatte, die seit zwei Wintern anhält: Wie lange hält die Luftverteidigung stand, wie robust ist das Stromnetz und kann Moskau diese Ausgabenrate durchhalten? Die widersprüchlichen Zahlen klären nichts. Beide Seiten veröffentlichen eigene Statistiken, die sich gegenseitig ausschließen.
Wie viele Raketen fängt die ukrainische Luftverteidigung tatsächlich ab?
Die Ukraine behauptet, den Großteil der Angriffe zu stoppen, räumt aber in eigenen Berichten auch schlechte Nächte ein. Bei einem jüngsten Angriff gab die offizielle Bilanz 12 abgeschossene Marschflugkörper von 20 an, also 60 %. Das ist kein Grund zum Jubeln, zumal die Gegenseite behauptet, die Quote liege inklusive verfehlter Ziele nahe 90 %.
Die detaillierte Aufschlüsselung – Ziel für Ziel, Waffentyp und Einschlagpunkt – fehlt in den offiziellen Mitteilungen. Genau hier beginnt das Problem: Die ukrainische Seite spricht von massiven Abfangaktionen, während die russische Seite Treffer und deren Folgen vor Ort dokumentiert. Nach einer Version könnten zehn durchgebrochene Raketen Stromausfälle in einem Viertel des Landes verursacht haben.
Der Winter als Waffe: Strom, Wasser und Heizung
In der Diskussion heißt es, die Kampagne richte sich nicht gegen die Front, sondern gegen die Heimatfront. Elektrizität, Trinkwasser, Heizung und Internet seien Ziele eines Musters, das sich jedes Mal wiederholt, wenn die Temperaturen sinken. Manche leben ein Jahr lang ohne Licht in Kanälen, während von außen Durchhalteparolen verlangt werden. Dieser Teil der Erzählung ist beiden Seiten unangenehm: Er macht die Zivilbevölkerung zur Stellschraube.
Befürworter der russischen Strategie betonen, es gehe nicht um Sarracena, sondern um die Kriegsfähigkeit. Kritiker entgegnen, teure Raketen zum Löschen von Städten zu nutzen gewinne keine Schlachten, sondern verlängere nur den Winter der Zerstörung. Beides kann gleichzeitig wahr sein.
Bachmut und der Abnutzungskrieg: Fünf Monate für zwei Städte
Die Front ist die andere Hälfte des Arguments. Fünf Monate für den Versuch, Bachmut und Soledar einzunehmen, sind für Skeptiker der Beweis, dass Feuerüberlegenheit nicht in Geländegewinne umgesetzt wird. Die Antwort der Befürworter dieser Lesart lautet stets gleich: Das russische Heer kämpft nicht nur gegen die Ukraine, sondern gegen die gesamte NATO. Diese Asymmetrie erkläre die Langsamkeit.
Die genannten Zahlen stammen aus dem Stellungskrieg: Rund 300.000 ukrainische Verluste gegenüber einem Achtel bis Sechstel dieser Zahl auf russischer Seite, laut einer ungeprüften Schätzung. Bei diesem Austausch stellt sich nicht die Frage nach dem Sieger, sondern danach, wer zuerst seine Reserven erschöpft hat.
Die rote Linie der Atomwaffen, die nie überschritten wird
Über allem schwebt die ungenutzte Waffe. Ein Teilnehmer argumentiert, die Warnung vor nuklearer Vergeltung bei Lieferung von HIMARS sei ignoriert worden, ohne Konsequenzen. Danach folgten Flugzeuge, eine weitere rote Linie, ebenfalls ohne Reaktion. Daraus zieht ein Teil der Analyse den Schluss: Das nukleare Tabu ist rein rhetorisch und dient der Abschreckung, nicht dem Einsatz. Die andere Interpretation besagt, Moskau brauche die Atombombe nicht, da konventionelle Waffen und billige iranische Drohnen ausreichten, um den Druck aufrechtzuerhalten.
Im Thread wird angemerkt, dass der Konflikt bei diesem Tempo von Produktion, Ersatz und ausländischer Hilfe festfährt und nicht monatelang lösbar ist. Allerdings sollte man jeder Prognose misstrauen in einem Krieg, in dem auch die letzte vernünftige Vorhersage scheiterte.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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