Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
PSOE hält bei 108 Sitzen in erster Umfrage nach der Tragödie
Die erste Umfrage nach dem Zugunglück in Spanien sieht die PP bei 133 Sitzen und den PSOE bei 108. Vox steigt auf 64, Podemos bleibt nur noch ein Sitz.
PSOE hält bei 108 Sitzen in erster Umfrage nach der Tragödie
Eine Umfrage von Electomanía mit einem Zuverlässigkeitsindex von 7,9 von zehn sieht die PP bei 133 Sitzen und den PSOE bei 108. Es ist die erste Veröffentlichung nach dem Zugunglück, und das Ergebnis hat etwas Paradoxes: Der Regierungsblock bricht nicht ein. Die Umfrage, die mitten in der Nachrichtenflut veröffentlicht wurde, gibt Vox 64 Abgeordnete und lässt Podemos mit einem einzigen Sitz zurück. Der Titel fasst es zusammen: Einen Monat später ist alles beim Alten.
Das Gesamtbild der Umfrage verteilt das parlamentarische Spektrum so: PP 31,5 % und 133 Sitze; PSOE 25,8 % und 108; Vox 19,2 % und 64; Frente Amplio 6,2 % und 12; ERC 2,2 % und 8; Podemos 1,7 % und 1. Mit diesen Zahlen kommen PP und PSOE zusammen auf 241 Abgeordnete, eine Zahl, die jede alternative Regierung von Dritten abhängig macht. Und dort beginnt der erste Reibungspunkt: Die Rechnung geht nicht auf.
Das Wahlrecht, das die Wenigsten belohnt
Die Sitzverteilung zeigt erneut die Schwächen des spanischen Wahlgesetzes. Se Acabó la Fiesta erhält 1,6 % und null Sitze, während EH Bildu mit 1,4 % sieben Mandate bekommt. Mit 1,2 % kommt Junts auf fünf. Der PNV sichert sich mit 0,9 % sechs Sitze. Reine Proportionalität gibt es in Spanien nicht, und diese Umfrage führt es vor: Partien mit weniger Stimmen als andere erhalten mehr Vertretung.
Manche halten das System der Provinzwahlkreise dafür verantwortlich, dass jeder Sitz in kleinen Provinzen zu einer knappen und teuren Ware wird. Die optimistischste Rechnung für kleine Parteien geht davon aus, dass eine Handvoll klug verteilter Stimmen mehr wert ist als Tausende, die in Madrid oder Barcelona konzentriert sind. Das pessimistische Szenario ist das gewohnte: Der Wähler kleiner Parteien in den Städten sieht seinen Stimmzettel im Mülleimer landen. Die praktische Folge ist, dass die taktische Stimme durch reine Arithmetik obsiegt, nicht durch Überzeugung.
Das Alvise-Paradox: mehr Stimmen, null Sitze
Der auffälligste Fall der Umfrage ist Se Acabó la Fiesta. Mit 1,6 % Stimmenanteil erhält Alvises Partei keine Vertretung im Kongress, während EH Bildu mit zwei Zehnteln weniger sieben Mandate gewinnt. Die naheliegende Deutung: eine Stimme, die bei Europawahlen zählt und bei Parlamentswahlen sich verflüchtigt. Die Wählerschaft von Alvises Partei weiß, dass ihr Stimmzettel keine Mehrheiten bewegt, und viele wählen bei Parlamentswahlen taktisch.
Die Kehrseite ist Podemos. Mit 1,7 % und einem einzigen Sitz steht Ione Belarras Partei am Rand des parlamentarischen Verschwindens. Manche sehen darin einen Erfolg: Ein Sitz reicht völlig aus. Andere sehen das Ende eines Zyklus. In jedem Fall ist die Fraktion der Partei auf ein Minimum geschrumpft.
Die 25,8 %, die sich nicht bewegen: der Betonboden des PSOE
Der Schlüssel der Umfrage ist weniger der Aufstieg der PP als die Tatsache, dass der PSOE nicht fällt. 25,8 % und 108 Sitze nach einem Zugunglück mit Toten lässt so manchen fassungslos zurück. Jeder vierte Wahlberechtigte unterstützt weiterhin die Regierungspartei, und das ist, in der Sprache der Wahlanalyse, ein Betonboden.
Die Erklärung, die unter den skeptischsten Analysten kursiert, ist demografisch: Rentner, Beamte und Empfänger von Sozialleistungen wählen als Block und lassen sich von Skandalen nicht beeindrucken. Die Rechnung ist kalt: Zehn Millionen Rentner plus die Armee der öffentlichen Angestellten bilden ein Wählerreservoir, das keine Partei antastet. Manche bringen es drastisch auf den Punkt: Solange diejenigen, die vom Staat leben, wählen können, kommt kein Wechsel.
Der Streit um die Brandmauer und die Stimmen, die zu Vox abwandern
Die andere Achse der Umfrage ist die Abwanderung von Stimmen zu Vox. Die Haltung, keine Regierung zu unterstützen, an der Santiago Abascals Partei beteiligt ist – als Brandmauer aufrechterhalten –, wird zunehmend als kontraproduktiv gelesen. In einem Europa, in dem rechte Blöcke vorrücken, lässt das Veto gegen Vox die PP ohne natürliche Partner und treibt einen Teil der enttäuschten Wähler zur Enthaltung oder zu Abascals Partei.
Das Thema Einwanderung steht im Hintergrund. Ein Teil der Wählerschaft, der sich wegen des Migrationsdrucks besorgt zeigt, sieht bei PSOE und PP sich angleichende Positionen und beschließt, beide zu bestrafen. Die Deutung ist nicht neu, aber die Umfrage quantifiziert sie: Vox nähert sich der 20-Prozent-Marke und festigt sich als dritte Kraft mit 64 Sitzen.
Mit diesen Zahlen bleibt die Lage nach der Wahl blockiert: PP und PSOE zusammen kommen auf 241 Sitze, Vox bleibt unter 70, und die kleinen Parteien halten den Schlüssel. Die offene Frage ist, ob diese Umfrage einen Wandel ankündigt oder nur bestätigt, dass das Spielfeld eingefroren ist. Die Daten sprechen für Letzteres. Aber eine Umfrage ist keine Wahl, und die Umfragewerte kühlen nach sieben Tagen ab.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (118 Antworten).
Dutzende Supermärkte in Belgien sind Ziel eines Cyberangriffs auf ihre Kühlanlagen geworden, ähnlich wie Anfang Oktober in Frankreich. Hier ist der aktuelle Wissensstand.
Die Opferliste des Zugunglücks liest sich wie ein Who-is-who der Berufswelt – doch es ist ein Selektionseffekt: Nur wer einen Lebenslauf vorweisen kann, kommt in die Nachrichten.
Überlebende und Anwohner des Zugunglücks von Urda in Spanien suchen Trost im Glauben: „Ohne den Glauben wäre das nicht zu ertragen“. Die Debatte über religiösen Beistand nach der…
Der Verkauf essbarer Insekten in Spanien kommt nicht voran: hoher Preis im Vergleich zu Fleisch, kulturelle Ablehnung und eine Verlagerung hin zu Tierfutter und verarbeiteten Produkten.
Eine virale Botschaft schreibt den sozialistischen Wählern in Spanien eine Definition über die Steuerbehörde zu. Wir erklären, was darin steht und warum sie so oft geteilt wurde.