Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Poopularity: Die Rangliste des Gehassten geht unter
Poopularity, eine Ranglisten-Website, auf der man für das abstimmt, was man hasst, scheitert, weil niemand versteht, ob der Haufen ein Negativvoto ist. Die Ironie der KI, die nicht…
Poopularity: Die Rangliste des Gehassten, die niemand versteht
Ein Unternehmen zu gründen erfordert heute nicht mehr als ein paar Urlaubstage, einen Claude-Account und ein paar Nachmittage mit Codex. So entstand Poopularity, eine Website mit Live-Ranglisten über Essen, Tiere und andere Kategorien – mit einem Twist: Hier stimmt man nicht für das, was man mag, sondern für das, was man hasst. Platz eins ist das momentan Gehasste. Das Konzept ist absichtlich simpel, fast skatologisch: ein Haufen zum Bestrafen, ein Spülkasten zur Verteidigung. Aber es gibt ein ernstes Problem: Der Nutzer weiß nicht, ob der Haufen eine negative oder eine positive Stimme ist.
Die Verwirrung ist keine Kleinigkeit. Der Gründer selbst gibt zu: „In meinem Kopf ergab das Sinn“, und die Kritik bemängelt, dass die Toiletten-Metapher gar nichts kommuniziert. Ein Kommentator schlägt vor, das Icon durch eine Blume zu ersetzen: schlechter Geruch gegen guter Geruch – ein Konzept, das in Sekunden verstanden würde. Die Lektion ist klassisch: Ein MVP muss sich in einem Wimpernschlag erklären lassen, und wenn es deiner Erklärung bedarf, ist er tot.
Das Geschäftsmodell hat einen weiteren Schatten: kostenlose tägliche Stimmen und der Kauf zusätzlicher Stimmen. Der Macher räumt ein, seine Theorie sei, dass niemand für diesen Quatsch bezahlen wird. Und manche spotten, die KI habe die versprochene Kopfarbeit nicht geleistet: Wenn eine Maschine den Code geschrieben hat, warum muss man weiterhin Design-Feedback geben? Die Design-Details – flache Hintergründe, transparente Boxen, fehlende Hierarchie – sind ein Lehrbuch dafür, wie man eine Website 2026 nicht baut. Nicht mal die AGI hätte es besser gemacht. Oder vielleicht doch, hätte man sie um ihre Meinung gebeten.
Hier endet die Analyse, ohne Auflösung. Die Website existiert, ist kostenlos, auf Englisch und sucht ihren Markt. Ob jemand versteht, ob er spülen soll oder nicht, ist eine andere Geschichte.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (33 Antworten).
Pica pica 24 hours wirbt mit schlüsselfertigen Geschäftsmodellen, doch in einem Fall trug der Franchisenehmer die Kosten für Reinigung und Nachbarschaftsbeschwerden.
Ein spanischer IT-Freiberufler sucht absetzbare Ausgaben, um weniger Einkommensteuer zu zahlen. Die Steuerklassen funktionieren nicht, wie er denkt, und die echte Liste der Abzüge ist kurz.
Die Robotik ersetzt Facharbeiter noch nicht: Ein Roboter amortisiert sich bei einfachen Tätigkeiten nicht gegenüber einem Handwerker, doch die Angst um die Renten ist längst spürbar.
Daten aus öffentlichem HTML zu kopieren sei "nicht illegal", so Nutzer eines Forums, doch Idealista verbietet es in seinen AGB und setzt Anti-Scraping-Systeme ein