Pedro Sánchez' Greenscreen ist endgültig geplatzt (Agustín Valladolid in Vozpópuli)

Agustín Valladolid schreibt in Vozpópuli, dass Pedro Sánchez' Legislaturperiode nach dem Fall Maricarmen und dem Scheitern der Wohnungspolitik in Spanien beendet ist.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Kolumnist Agustín Valladolid schreibt in Vozpópuli, dass Pedro Sánchez' Legislaturperiode beendet ist und kein Greenscreen mehr so viel Inkompetenz kaschieren kann. Er nennt den Fall Maricarmen und Ceuta als Schlusspunkt einer verlorenen Legislatur, in der das Scheitern der Wohnungspolitik offen zutage getreten ist.

## Eine Legislatur, die als beendet gilt

Der Kolumnist **Agustín Valladolid** veröffentlichte am 30. September 2026 in **Vozpópuli** den Artikel "Pedro Sánchez' Greenscreen ist endgültig geplatzt". Darin vertritt er die Auffassung, dass die Legislaturperiode des Ministerpräsidenten beendet ist, so sehr sich **Pedro Sánchez** auch bemüht, sie so lange auszudehnen, wie es ihm passt und wie er kann. Die Legislatur, schreibt er, war tot, bevor sie begann – doch jetzt gibt es keine idyllischen Bilder mehr, mit denen sich der Greenscreen füttern ließe, von dem er in den letzten Jahren gelebt hat, oder besser: überlebt hat.

Nach seiner Analyse hat der Fall Maricarmen den Gnadestoß versetzt. Sol ist nicht Ceuta, aber im immer enger werdenden Wähleruniversum des sozialistischen Führers schmerzt es genauso viel oder mehr, so seine Behauptung. Die unmittelbare Folge war, dass sich das Scheitern der Wohnungspolitik einer Regierung, die sich pogre nennt, wie eine Vakuumbombe ausgebreitet hat.

Valladolid betont, Sánchez solle sich nichts vormachen: Er ist es, der hauptsächlich für das Scheitern verantwortlich gemacht wird, auch wenn er nicht der Einzige ist. Die mit Verzögerung zur Schau gestellte breite Enttäuschung unter den Jungen weist in dieselbe Richtung.

## Wohnungspolitik und die Verteilung der Ressourcen zwischen den Generationen

Der Kolumnist argumentiert, dass diese jugendliche Enttäuschung durch eine Ressourcenverteilungspolitik verursacht wird, die "die Älteren begünstigt hat, die bereits **40%** der Haushalte absorbieren", und kaum Raum für Politiken gelassen hat, die den neuen Generationen nützen. Zur Untermauerung zitiert er den Professor **Conde-Ruiz** und dessen Buch La juventud atracada ("Die ausgeraubte Jugend"), veröffentlicht bei Península.

Auffällig sei, so sein Urteil, dass niemand Podemos oder Sumar sagt, dass deren Thesen in dieser Debatte – jene Thesen, die die **PSOE** (spanische Sozialistische Arbeiterpartei) damals gekauft hat und die zu einer starken Verknappung und Verteuerung des Mietmarktes geführt haben – mit keiner auch nur annähernd realistischen Abhilfe vereinbar sind.

Auch die Verabschiedung einer weiteren Änderung der Regeln, die den Markt bestimmen, wird nach Valladolids Ansicht nichts lösen. Im Gegenteil, er prophezeit, dass sie den Bestand an Mietwohnungen noch weiter schrumpfen lässt. Der kleine Eigentümer, der das Geld nicht braucht, wird seine Wohnung derweil weiter leer und gut verriegelt lassen. Selbstschutz angesichts der Rechtssicherheit. Die verabschiedeten Dekrete sind keine Lösung, sie sind nur ein weiterer politischer Rettungsring, den sich ein gestrandeter Ministerpräsident selbst zuwirft.

## Ceuta, Maricarmen und die Bilanz einer verlorenen Legislatur

Für den Kolumnisten sind **Ceuta** und Maricarmen der Schlusspunkt einer verlorenen Legislatur, in der keines der strukturellen Probleme des Landes – Renten, Schulden, Wohnungsbau – besser geworden ist. Ohne einen einzigen verabschiedeten Haushalt und mit einer parlamentarischen Instabilität, die nur kleinere Initiativen per Dekret ermöglichte, wird diese Zeit künftig als eine der dunkelsten unserer Demokratie in Erinnerung bleiben, schreibt er.

Valladolid erinnert daran, dass Sánchez in seinen beiden Legislaturperioden mehrfach Gelegenheit hatte, Ballast abzuwerfen, den Kurs zu ändern und zur politischen Mitte zurückzukehren. Wenn er es nicht getan hat, dann weder aus ideologischer Überzeugung noch aus taktischem Kalkül. Er hätte jede der überstandenen Krisen – Elbichito, die Dana-Flutkatastrophe, Kriege, Ceuta – nutzen können, um Konsens wiederherzustellen und gemeinsame Ziele zu suchen. Aber es ist ihm nie in den Sinn gekommen, denn das hätte Machtanteile gekostet – innerhalb und außerhalb der **PSOE**.

## Das Urteil der Geschichte und das Ende des Greenscreens

Der Artikel erinnert an eine Episode vom **Juni 2018**: Pedro Sánchez fragte sich selbst, vor einem sprachlosen **Maxim Huerta**, was die Geschichte über ihn sagen würde. Was er sicher nicht ahnte: Acht Jahre später hätte sich um seine Person ein Konsens gefestigt, der ihn als Nebenfigur beschreibt – als Mischung aus einem Herrscher mit gewaltigem Ehrgeiz, aber ohne die hellen Köpfe, die nötig wären, um ein Land zu regieren.

Das ist beendet, so Valladolids Fazit, auch wenn die Vorstellung weitergeht. Aber es gibt keinen Greenscreen mehr, der so viel Inkompetenz kaschieren könnte.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (2 Antworten).

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