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Neue E-Autos: Mehr Probleme als ein 40 Jahre alter Gebrauchter
Ein Besitzer eines elektrischen Renault Scenic fährt in 9 Monaten 28.000 km und hat mit Lade-, Brems- und Klimaanlagen-Problemen zu kämpfen. Für die Werkstatt gibt es die Note ungenügend.
Ein Fahrer eines elektrischen Renault Scenic ist in 9 Monaten 28.000 km gefahren und bewertet das Auto zwar mit 7 oder 8 von 10 Punkten, gibt der Marke aber eine Null für Lade-, Brems- und Klimaprobleme, die in der Werkstatt schlecht gelöst wurden.
Das Auto gefällt. Der Service nicht. Das ist das Fazit der Erfahrung eines Besitzers eines **elektrischen Renault Scenic**, der nach **9 Monaten** und **28.000 Kilometern** am Steuer eines Tageszulassers die technischen Mängel aufzählt, die das Auto seit dem ersten Tag hat, sowie die Reaktion des offiziellen Servicenetzes. Das Fahrzeug mit **87-kWh**-Batterie überzeugt bei Platz, Komfort und Reichweite auf der Autobahn. Der Kundendienst dagegen bekommt eine Null.
## Ladeprobleme, die von der App kamen
Das hartnäckigste Problem war das nächtliche Laden. Monatelang trennte sich das Auto beim Anschließen in der Nacht alle paar Minuten zufällig vom Strom, sodass der Besitzer sein Handy ständig im Blick behalten musste, selbst auf langen Fahrten. Die Ursache lag weder am Ladegerät noch an der Installation: Es war die offizielle Renault-App. Nach dem Zurücksetzen des Fahrzeugs und dem Entkoppeln der App funktionierte das Laden ohne einen einzigen Fehler. Der Preis dieser Lösung ist der Verzicht auf Fernsteuerung und die vernetzten Funktionen des Autos.
Dazu kommt ein Fabrikationsfehler an den Bremsen. Ein Draht des Teils, das die Bremsbeläge hält, stand heraus und schleifte direkt an der Scheibe, was ein unerträgliches Geräusch an Kreisverkehren verursachte und das Metall abtrug. In der Werkstatt wurde der Draht einfach entfernt, die Scheiben blieben jedoch mit Rillen und tiefen Furchen zurück. Die Antwort des Werkstattleiters war, dass sich das von selbst mit **2.000 Kilometern** Bremsbetrieb glattschleifen würde, und er weigerte sich, sie auf Garantie zu tauschen.
Die USB-C-Ladeanschlüsse fielen nach wenigen Monaten aus. Die Werkstatt konnte nicht einmal die Software des Autos aktualisieren, weil der Anschluss nach ihrer Aussage kaputt war, und wartete mehr als **drei Wochen** auf ein so simples Ersatzteil – ohne Alternativen anzubieten oder nachzufassen.
## Klimaanlage und kabelloses Laden
Die Klimaanlage kühlt im Sommer bei mehreren Insassen nicht ausreichend. Man muss sie auf volle Leistung stellen, und der Kompressor macht ein skandalöses Geräusch, sodass die Leute gucken und denken, das Auto sei kaputt. Die Werkstatt verweigerte die richtige Prüfung, bei der das Kältemittel entnommen und gewogen wird, um mögliche Lecks zu finden, und maß lediglich die Ausblastemperatur mit einem Thermometer. Die kabellose Ladestation fürs Handy hat dagegen nie richtig funktioniert.
Der Besitzer warnt, dass diese Mängel später teuer werden können: zerstörte Bremsscheiben, das Fehlen der offiziellen App oder die Klimaprobleme können finanzielle Schwierigkeiten oder Probleme bei der **ITV** (die in Spanien vorgeschriebene Hauptuntersuchung) oder beim Verkauf des Fahrzeugs verursachen.
## Grüne Werkstätten und das E-Auto
Die eigentliche Kritik richtet sich nicht gegen das Produkt, sondern gegen das Servicenetz. Die offiziellen Werkstätten sind für Elektroautos nicht gerüstet, so diese Erfahrung: Es fehlt an echtem technischem Wissen, und sinnlose Verhöre dienen dazu, den Kunden zu vertrösten und Garantiepflichten zu umgehen. Auch Organisation und Kommunikation helfen nicht weiter: unpersönliche Callcenter-Betreuung, überlastete Werkstätten, die schon um **17:30 Uhr** schließen, und Kunden, die zufällig erfahren, dass ihr Auto fertig ist, weil sie es auf der Straße geparkt sehen – noch mit den Schutzfolien drauf.
Gegen das Vorurteil, der Kauf eines chinesischen Autos sei wegen fehlender Ersatzteile oder schlechtem Kundendienst ein Risiko, hält dieser Fahrer das Gegenteil fest: Nach seiner Erfahrung haben chinesische Marken personalisierteres Fachpersonal, konkrete Abläufe und direkte Schulungen in Elektromobilität, während die traditionellen europäischen Marken mit jahrzehntelanger Geschichte hier grün hinter den Ohren und überfordert wirken.
## Druck, positiv über die Marken zu sprechen
Die Geschichte enthält ein unangenehmes Kapitel für die Branche: Bekannte Größen der Autoszene haben ihn unter Druck gesetzt und ihm geraten, positiv über die Marken zu sprechen. Seine Haltung ist klar: Lieber schließt er seinen YouTube-Kanal, als seine Trinc anzulügen oder zu verschweigen, was Verbraucher erleiden. Das abschließende Urteil fasst es zusammen: **7 oder 8 von 10** für das Auto und eine Null für die Marke und ihren Kundendienst.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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