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Nachts Batterien laden für den Tagesverbrauch: Die Rechnung geht nicht auf
Eine Rechnung mit günstig gekauften Batterien und Ladegeräten plus Eigeninstallation ergab 18 Cent pro gespeicherter kWh, mehr als der Spitztarif. Die Rechnung geht nicht auf.
Batterien nachts im Nachtstrom zu laden, um tagsüber damit zu verbrauchen, lohnt sich nicht
Die Idee klingt rund: Die Akkus anschließen, wenn der Strom 0,05 €/kWh kostet, und sie nutzen, wenn der Spitztarif 0,15 €/kWh kostet – das Dreifache. Eine Differenz von zehn Cent pro Kilowattstunde, die auf dem Papier dazu einlädt, im Verteilerkasten eine kleine Batteriebank aufzubauen. Das Problem taucht auf, wenn man die Zyklenlebensdauer, den Ladewirkungsgrad und den Preis des Wechselrichters einrechnet. Dann schrumpft die Ersparnis.
Was eine gespeicherte Kilowattstunde wirklich kostet
Laut einer damals durchgeführten Rechnung – Batterien und Ladegeräte günstig gekauft, Einbau in Eigenregie – lag der Preis bei rund **18 Cent pro gespeicherter kWh**. Also teurer, als direkt den Spitztarif zu zahlen. Die Schlussfolgerung war klar: Dem Konstrukt fehlte „ein bisschen“, um sich zu rechnen, und alles hing davon ab, dass die Differenz zwischen Niedrig- und Spitztarif größer würde.
Dazu kommt der Wirkungsgrad. Eine Blei-Säure-Batterie gibt nicht alles zurück, was sie aufnimmt: **Der Ladewirkungsgrad liegt bei etwa 75%**, von vier Cent Differenz geht also einer verloren. Und dann ist da noch der Rest der Ausrüstung: Wechselrichter von 12/24 V auf 220 V, ein Regler, der abschaltet, wenn die Batterien voll sind, Kabel, Ladungsmesser. Ein Mehrkostenfaktor, der selten in die optimistischen Rechnungen einfließt.
Die Dimensionierung: 30 kWh täglich und 26 Batterien
Bei einem maximalen Verbrauch von **30.000 Wh pro Tag** explodiert die Dimensionierung. Bei einer maximalen Entladung von 50%, um die Lebensdauer auf rund **1.150 Zyklen** – drei Jahre – zu verlängern, wären 40 Batterien mit 250 Ah bei 6 V nötig. Beschränkt man es auf die Stunden, in denen die Akkus wirklich genutzt werden, sinkt die Zahl auf 26 Stück, bei Kosten von **4.118 €** allein für die Batterien, plus tausend Euro für diverse Zubehörteile.
Die in der Diskussion vorgeschlagene Alternative sind die guten alten Nachtspeicheröfen: nachts ein Depot mit hoher Wärmekapazität laden und tagsüber die Wärme abgeben. Weniger glamourös, aber die thermische kWh kostet nur halb so viel.
Das technologische Versprechen, das nie kommt
Das wiederkehrende Argument, die Rechnung nicht anzustellen, ist das Warten. Superkondensatoren versprechen Wirkungsgrade über 99% und vertragen Tiefentladung, aber ihr Preis passt noch nicht, und sie haben ernste Sicherheitsprobleme und Kapazitätsverluste oberhalb von 85 ºC. Natrium-Ionen-Batterien werden als die billige Zukunft für stationäre Anwendungen präsentiert. Und das Elektroauto als häuslicher Energiespeicher.
Währenddessen schreitet die Technologie langsam voran, und die Ersparnis bleibt aus. Die offene Frage ist immer dieselbe: Wie viele Jahre muss man noch warten, bis die Stromspeicherung zu Hause kein teures Hobby mehr ist?
Diese Analyse basiert auf den Berechnungen und Erfahrungen aus dem Referenzmaterial. Sie stellt keine Finanz- oder Rechtsberatung dar.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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