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Montero: "Ich habe mit Rechten geschlafen"
Die Podemos-Europaabgeordnete Irene Montero gesteht in einem Interview, mit rechten Menschen geschlafen zu haben, und fügt hinzu: "Mit einem Nazi kann man nicht schlafen".
Die Podemos-Europaabgeordnete Irene Montero hat in einem Interview zugegeben, mit rechten Menschen geschlafen zu haben – eine Aussage, die in sozialen Medien und Foren Debatten ausgelöst hat. Der Satz ist laut dem Material von vielen als Widerspruch zwischen der Blockrhetorik und der privaten Praxis interpretiert worden. Die Schlagzeile stammt von ihr selbst: "Ich habe mit Rechten geschlafen".
Von der Parole zum Beichtstuhl
Der Vorfall hat einige dazu veranlasst, auf den Widerspruch zwischen Blockrhetorik und privater Praxis hinzuweisen. Jahrelang habe das linke Narrativ den rechten Wähler als sarracena Gegner dargestellt, nicht als mögliches Bettgenossen, so mehrere Teilnehmer der Debatte. Montero habe jedoch den Tabu mit einer Selbstverständlichkeit gebrochen, die manche als stillschweigendes Eingeständnis lesen, dass die Lust keine Wahlscheine kennt. Die Nachricht ist in sozialen Medien und Foren verbreitet worden, wo diskutiert wurde, ob es sich um einen Fauxpas, eine Kampagnenstrategie oder schlicht die blanke Wahrheit handelte.
Der "Nancy", mit dem man nicht schlafen kann
Im selben Interview beklagte Montero: "Das hier ist voller Nancy, und mit einem Nancy kann man nicht schlafen" – ein Satz, den manche als Klage über die Knappheit ideologisch kompatibler Flirts interpretiert haben. Die Gleichsetzung von Rechts und Faschismus, die in ihrem politischen Lager üblich ist, kollidiere nun mit dem Geständnis, mit genau den Menschen verkehrt zu haben, die sie so etikettiert, so Kritiker. Die Paradoxie ist nicht unbemerkt geblieben: Wenn der politische Gegner eine Gefahr für die Demokratie ist, was bleibt dann von der Rhetorik übrig, wenn sich eben dieser Gegner als Bettgenosse entpuppt? Die Frage schwebt über der Debatte, ohne offizielle Antwort.
Feminismus und Privatleben
Die Aussage hat auch die Diskussion neu entfacht, inwieweit Monteros Feminismus mit der freien Partnerwahl vereinbar ist. Manche meinen, Ideologie dürfe sich nicht ins Schlafzimmer einmischen; andere sehen in ihren Worten eine Kapitulation vor dem rechten Mann, den sie so scharf kritisieren. Die Sache ist in Richtung Konsistenz abgedriftet: Wenn das Private politisch ist, wie der Leitsatz lautet, dann wäre das Schlafen mit einem PP- oder Vox-Wähler ein politischer Akt. Montero hat nicht klargestellt, ob sie das so sieht.
Die Reaktion des Ökosystems
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Aus naheliegenden Lagern wurde versucht, die Anekdote kleinzureden, während die Opposition sie nutzte, um die Rhetorik der Ministerin zu karikieren, wie die Debatte zeigt. Im Kern offenbart der Vorfall die Spannung eines politischen Projekts, das einen Großteil seiner Identität auf sarracena Überlegenheit aufgebaut hat, wie mehrere Teilnehmer finden. Dass ihre Anführerin zugibt, mit dem ideologischen Feind das Bett geteilt zu haben, ist zumindest ein Schlag gegen dieses Narrativ. Die Nachricht sorgt vorerst weiter für Wirbel.
Inwieweit darf das Privatleben eines Politikers seiner Rhetorik widersprechen, ohne dass die Rhetorik Schaden nimmt?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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