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Mein Orange-Festnetz: 12 Euro für 3.000 Minuten – nicht alle sind überzeugt
12 Euro Monatsgebühr, 3.000 Minuten ins Festnetz und ein kabelloses Telefon geschenkt: Das SIM-basierte Festnetz punktet beim Preis, doch ein Nutzer warnt, dass es läuft…
Das Festnetz, das wie ein Handy funktioniert: 12 Euro und 3.000 Minuten für Omas, die ständig telefonieren
Kann man den Festnetzanschluss zu Hause durch ein kabelloses Telefon mit SIM-Karte ersetzen und die Hälfte sparen? Das Angebot existiert: ein Gerät, das wie ein Handy funktioniert, aber als Festnetztelefon verkauft wird, mit einer Gebühr von rund 12 Euro im Monat und bis zu 3.000 Minuten für Anrufe ins spanische Festnetz. Die Zielgruppe ist kein Zufall. Ältere Damen, deren einzige Beschäftigung das Anrufen von Schwestern und Cousinen ist, mit Telefónica-Rechnungen von rund 32 Euro und einem monatlichen Telefonverbrauch von fast 25 Stunden, so der Fall, den ein Forumsnutzer schildert.
Auf dem Papier ist die Ersparnis beachtlich: von 31 Euro plus MwSt. bei einem Kabelanbieter auf 10 Euro plus MwSt. Eine Rechnung, die rund 252 Euro pro Jahr ausmacht. Das Kleingedruckte gibt es aber auch: Anrufe ins Mobilnetz für 10 Cent pro Minute plus 15 Cent Verbindungsgebühr, eine Mindestvertragslaufzeit, wenn das Gerät zum Aktionspreis gekauft wird, und der Verlust aller Dienste, die mit dem ursprünglichen Festnetzanschluss verbunden sind.
Was diejenigen sagen, die es bereits installiert haben
Die Erfahrungen aus der Praxis kommen mit Einschränkungen. Ein Fall betrifft eine ältere Mutter: Sie zahlte rund 20 Euro an Telefónica und telefonierte kaum, wobei die klassische Anschlussgebühr wie eine feste Steuer wirkte. Jetzt zahlt sie 12,01 Euro mit 3.000 inklusiven Minuten, etwa 50 Gesprächsstunden, und das kabellose Telefon gibt es gratis dazu. Ein anderer Nutzer beschreibt ein Huawei, das "glänzend klingt", mit einem einzigen Haken: Wenn die Mutter von ihrem Festnetz aus anruft, sieht der Empfänger eine handynummerähnliche Nummer, obwohl man sie einfach unter der gewohnten Nummer erreichen kann.
Das Produkt wird auch in einer Version für Selbstständige angeboten, mit zwei kabellosen Panasonic-Telefonen, die mit einer Art WLAN-Box verbunden sind, in der die SIM-Karte steckt. Dieselbe SIM liefert zwei Nummern, Festnetz und Mobil, mit 1.000 Minuten ins Festnetz und 5 Euro Guthaben für Mobilfunk, bei einer Gebühr, die im zweiten Jahr auf 5 Euro plus MwSt. sinkt.
Die Warnungen: 2G, Aussetzer und schwierige Kündigungen
Gegenüber der Begeisterung steht die Skepsis. Manche raten "völlig" davon ab – nicht als Verbraucher, sondern auf professioneller Ebene: Der Dienst laufe auf dem 2G-Netz eines Anbieters, der in diese Technologie nicht mehr investiert, mit dem damit verbundenen Qualitätsverlust. Dazu kommt das praktische Problem: Die Kündigung ist alles andere als ein Spaziergang. Andere Beiträge sind knapper: "Aussetzer, Aussetzer überall".
Die Netzabdeckung ist die erste Pflichtprüfung vor der Anmeldung. Die zweite ist die Kompatibilität: Der Dienst ist nicht mit dem Behalten des ursprünglichen Festnetzanschlusses vereinbar, wer ihn bucht, muss darauf verzichten. Für alle, die ihre Nummer seit Jahrzehnten haben, ist die Rufnummernmitnahme des Festnetzes der heikelste Teil des Vorgangs.
Die Ersparnis rechtfertigt das Risiko
Die Waage hat zwei klare Seiten. Auf der einen Seite der Wegfall der Anschlussgebühr und die Hälfte zahlen bei intensiver Telefonnutzung. Auf der anderen Seite ein auslaufendes Netz, ein Gerät, das das Kopieren der SIM auf ein zweites Telefon nicht erlaubt, und ein Kundenservice, der wenig Vertrauen einflößt. Für einen älteren Menschen, der nichts vom Internet wissen will und dessen Sozialleben am Hörer hängt, zählt die wirtschaftliche Rechnung mehr als die technische.
Die Frage, die in der Luft bleibt, ist nicht, ob es funktioniert, sondern wie lange. Ein Anbieter, der sein 2G-Netz abschaltet, denkt nicht an den Opa, der jeden Nachmittag zwei Stunden mit seiner Schwester telefoniert.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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