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Pepephone ADSL in Spanien: 28 € im Monat und freigeschalteter Router statt Orange
Wechsel in 24 Stunden, 10 Megas für 28 € im Monat und ein freigeschalteter Router. Die jährliche Ersparnis übersteigt 260 € im Vergleich zu Orange, doch das Netz gehört weiterhin…
Pepephone ADSL: 28 € im Monat und freigeschalteter Router statt Orange
Der Wechsel war in weniger als 24 Stunden erledigt. Anruf bei Pepephone an einem Tag, Bestätigung von Orange zwei Stunden später und am nächsten Morgen war die Leitung gekappt und die Konfigurationsdaten lagen im Postfach. Das Ergebnis: 10 Megas im Downstream und 1 im Upstream für 28 Euro im Monat, gegenüber den 50 Euro, die das frühere Paket inklusive Festnetztelefonie gekostet hatte. Die jährliche Ersparnis übersteigt 260 Euro. Und der Router, ein Livebox 2 von Orange, wurde freigeschaltet, um mit jedem Anbieter zu funktionieren.
Das Detail ist nicht trivial. In Spanien ist Naked ADSL — ohne Sprachleitung — weiterhin eine verwaltungstechnische Seltenheit. Die meisten Anbieter verstecken es oder bestrafen es. Wer es trotzdem verlangt, sieht sich mit einer Installation von 42,35 Euro inklusive MwSt. und der Unsicherheit konfrontiert, ob der bisherige Anbieter das Modem zurückfordert. Die häufigste Antwort: ruf an und frag nach.
Wie viel spart man beim Wechsel von Orange zu Pepephone ADSL?
Die Rechnung ist einfach. 50 Euro im Monat mit Orange gegenüber 28 mit Pepephone. Der Jahresunterschied liegt bei rund 264 Euro. Dazu kommt der Wegfall des Festnetzanschlusses, ein Dienst, den viele Nutzer laut eigener Aussage nie nutzen: "dafür gibt's das Handy", fasst der Autor des ursprünglichen Beitrags zusammen. Die Leitungsgebühr, jener Posten, der auf jeder Rechnung auftaucht, verschwindet vom Kontoauszug.
Der Wechsel war zudem schnell. Orange brauchte nur zwei Stunden, um anzurufen und die Kündigung zu bestätigen. Solche Effizienz ist ungewöhnlich. Im selben Zeitraum berichtet ein anderer Kunde von drei Monaten Problemen mit Orange: nicht durchgeführter Wechsel, zwei Festnetz- und ADSL-Anschlüsse gleichzeitig abgerechnet, Tarifwechsel ohne Ankündigung und unberechtigte Abbuchungen. Der Unterschied in der Behandlung ist das am häufigsten genannte Argument.
Der Router ist ein eigenes Kapitel. Oranges Livebox 2 lässt sich freischalten, um mit jedem Anbieter zu arbeiten. Der Vorgang ist nicht trivial, aber auch nicht unmöglich: Firmware herunterladen, entschlüsseln — laut einem im Thread geteilten technischen Detail handelt es sich um ein XOR mit FF — und die Zugangsdaten extrahieren. Wer das schafft, spart sich den Kauf eines neuen Routers. Wer nicht, hat Alternativen: Der TP-LINK TD-W8960N für 35 Euro plus 6 Euro Versand wird als am meisten empfohlene Option genannt, mit ADSL 2+, Annex M und WLAN N.
Ist das ADSL von Pepephone instabil?
Diese Frage zieht sich durch die gesamte Diskussion. Die Antworten fallen unterschiedlich aus. Manche berichten von gelegentlichen Ausfällen von einer Minute, die auf den Tag des Leitungwechsels zurückzuführen sind. Manche erlitten einen Ausfall von mehr als 24 Stunden, der einen Technikerbesuch erforderte. Und einer fasst nach fast einem Jahr zusammen: "läuft wie ein Uhrwerk".
Das Muster, das sich abzeichnet, ist das einer geliehenen Infrastruktur. Pepephone hat kein eigenes Netz; es mietet das von Telefónica. Wenn etwas kaputtgeht, kann der Techniker, der vor der Tür steht, von Vodafone sein, wie ein Nutzer berichtet, der eine Rechnung über 66 Euro erhielt — mit Sternchen —, die Pepephone angeblich nicht zahlen würde. Die Leitung wurde am Ende repariert. Der Schrecken auch.
Die Latenz beim Online-Gaming bleibt gleich wie bei Orange. YouTube läuft, seltsamerweise, besser. Der Autor führt es auf Traffic-Management-Praktiken des bisherigen Anbieters zurück: "ich hab's ja gesagt, dass es nicht normal war, wie langsam YouTube bei Orange lief".
Der Festnetzanschluss: Kann man ihn behalten, ohne für die Leitung zu zahlen?
Hier kommt VoIP ins Spiel. Mehrere Teilnehmer haben ihre Festnetznummer zu unabhängigen Anbietern portiert. Netelip wird als am häufigsten genannte Option erwähnt, mit Nummernportierung, PBX und vorkonfigurierter Hardware. Ein anderer Dienst, FreeVoipDeal, bietet Anrufe für 0,012 Euro pro Minute, gegenüber 0,07 Euro bei JustVoip. Die Qualität ist laut den Berichten gut: eine kleine Verzögerung von einer Sekunde beim Gesprächsbeginn, mehr nicht.
Das Hindernis ist technischer Natur. Der Router, den Pepephone standardmäßig liefert, hat kein VoIP. Um einen Dienst wie Netelip zu nutzen, braucht man einen Adapter oder ein IP-Telefon. Die unbeantwortete Frage: Kann man den Festnetzanschluss zu einem VoIP-Anbieter portieren und das ADSL separat bei Pepephone buchen? Die plausibelste Antwort ist ja, aber niemand bestätigt es mit Sicherheit.
Das Kleingedruckte: Installation, Vertragsbindung und Rückgabe des Routers
Die Einstiegskosten betragen 42,35 Euro inklusive MwSt.. Das ist die Installation. Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit. Die Monatsrechnung beträgt laut einem Kunden mit fast einem Jahr Laufzeit 23,60 Euro — der Aktionspreis im ersten Jahr —, abgebucht zwischen dem 6. und 10. jedes Monats. Die jährliche Ersparnis wird in diesem Fall auf 228 Euro geschätzt.
Die Rückgabe des Modems des bisherigen Anbieters ist eine Lotterie. Jazztel fordert es nach mehr als zwei Jahren meist nicht zurück. Orange auch nicht, laut der Erfahrung des Autors. Aber ein Anruf zur Bestätigung lohnt sich. Die Alternative ist eine unerwartete Abbuchung Monate später.
Der Thread hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Die Erfahrung mit Pepephone ist gut, der Preis unschlagbar, der Service korrekt. Aber die Abhängigkeit vom Netz von Telefónica und das Fehlen von nativem VoIP am Standardrouter sind echte Einschränkungen. Unterdessen bewegt sich die Konkurrenz: Ein Angebot von Amena für 28 Euro mit ADSL, nationalen Anrufen und 1.000 Minuten ins Mobilnetz wird in den letzten Beiträgen erwähnt. Das Spielfeld verändert sich. Die Frage ist, ob Pepephone nachzieht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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