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Mapfres Rechtsschutz im Kleingedruckten: wann die Deckung nicht greift
Der Rechtsschutz für die Wohnung übernimmt Anwalt und Gerichtsvollzieher mit Grenzen von 600 bis 3.400 Euro, gilt jedoch nicht für Ansprüche gegen die eigene Versicherung.
Der Rechtsschutz für die Wohnung deckt keine Ansprüche gegen die eigene Versicherung ab
Man schließt eine Versicherung mit Rechtsschutz ab und stellt fest, dass der zugewiesene Anwalt eine Bauordnung nicht von einer kommunalen Verordnung unterscheiden kann. Oder schlimmer: Der Schutz verpufft genau dann, wenn der Konflikt die eigenen Interessen gegen die der Gesellschaft richtet, die einem die Police verkauft hat. Der Rechtsschutz für die Wohnung existiert also, ja. Aber er funktioniert mit mehr Ausschlüssen als ein Mobilfunkvertrag.
Der Fall, der die Diskussion eröffnet, ist ein Lehrbuchbeispiel: Undichtigkeiten in einem Abstellraum, vier Monate ohne Lösung und zwei mögliche Verursacher — die Wohnung darüber oder eine gemeinschaftliche Leitung. Der Geschädigte beschließt, die Schadensersatz-Klausel seiner Versicherung zu nutzen, um auf die Gegenseite Druck auszuüben. Soweit vernünftig. Das Problem entsteht, wenn sich der Anspruch nicht gegen einen Dritten richtet, sondern gegen die eigene Versicherung, oder wenn die Sache vor Gericht geht und die Gesellschaft ihre Armee von Vertragsanwälten schickt.
Was der Rechtsschutz für die Wohnung wirklich abdeckt
Die typische Deckung zahlt Anwalt, Gerichtsvollzieher und Sachverständige, jedoch bis zu einer von der Police festgelegten Grenze, die auf dem Markt laut einer im Thread kursierenden Rechnung zwischen 600 Euro bei den knappsten Policen und 3.400 Euro bei den großzügigsten schwankte. Gerichtskosten sind ein anderes Kapitel: Sie sind nicht immer eingeschlossen. Und der Anwalt, wenn man ihn aus der Liste der Gesellschaft wählt, ist kostenlos, weil eine Vereinbarung unterzeichnet wurde; bevorzugt man einen eigenen, verlangt er das Vereinbarte, und man zahlt die Differenz zwischen seinem Honorar und dem, was die Police deckt.
Das Detail, das die Illusion zerstört, ist ein anderes: Die Gesellschaft zahlt keine Luxushonorare. Bei einem geringfügigen Verfahren wird sie keine Tausende von Euro herausrücken, damit man den Anwalt der Prominenz beauftragen kann. Die Deckung ist für Fahrlässigkeit, Schäden durch Dritte, Arbeitsangelegenheiten und Straftaten geringerer Bedeutung gedacht, nicht zur Finanzierung persönlicher Kreuzzüge.
Der Vertragsanwalt: weder schlecht noch gut, einfach nur billig
Hier gehen die Meinungen auseinander. Manche halten es für einen Streit über Undichtigkeiten oder Grundstücksgrenzen für am besten, den Anwalt der Versicherung zu nehmen: Er hat genau diese Geschichte hunderte Male erlebt und weiß, wie sie ausgeht. Andere erinnern sich an Erfahrungen mit Rechtsschutzdiensten, bei denen der Anwalt die einschlägigen Baubestimmungen nicht kannte, jedes Telefonat von einer anderen Person angenommen wurde und die Auskunft je nach Gesprächspartner wechselte. Am Ende wusste der Geschädigte mehr als sein eigener Anwalt.
Die praktische Schlussfolgerung: Bei einer geringfügigen Angelegenheit erledigt der Vertragsanwalt die Sache. Bei einem Verfahren mit Substanz sollte man die Police vor der Unterschrift prüfen und vor allem das Kleingedruckte der Ausschlüsse lesen.
Der Ausschluss, den niemand liest: Ansprüche gegen die eigene Versicherung
Der aufschlussreichste Fall ist der von jemandem, der versucht, den Rechtsschutz einer Police zu nutzen, um gegen eine andere Police desselben Unternehmens vorzugehen. Zwei verschiedene Verträge, eine Versicherungsgruppe, und ein Anspruch, den die Versicherung rundheraus ablehnt: Man wird nicht ihren Anwalt benutzen, um sie selbst zu verklagen. Das ist die quadratur des Kreises im Vertragsrecht, und sie kommt bei Konflikten mit Eigentümergemeinschaften vor.
Der wiederkehrende Rat: Die Bedingungen lesen, vorher nachfragen, wenn man sie noch nicht braucht, und sich nicht darauf verlassen, dass die Deckung das Problem allein löst. Der Rechtsschutz für die Wohnung ist ein nützlicher Regenschirm bei feinem Nieselregen. Bei Stürmen sollte man besser prüfen, wer den Griff hält.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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