Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Kadyrow und die Evakuierung von Asow: Propaganda und Zweifel
Der Abzug der Asow-Kämpfer liegt in tschetschenischen Händen: Propaganda, dokumentierte Kriegsverbrechen und ein Schicksal, das nach Grosny oder Sibirien weist.
Kadyrow und die Evakuierung von Asow: Propaganda und Zweifel
Die Szene hat etwas von einem bürokratischen Paradox: Ein Anführer, dem Brandreden zugeschrieben werden, erscheint als der Verantwortliche für den Abzug jener Kämpfer, die er Wochen zuvor noch bestrafen wollte. Die Ausgangslage der Diskussion ist ein Kräftemessen zwischen Propaganda und Logistik. Ein konkreter Name, der eines Asow-Kämpfers, steht im Mittelpunkt, weil er früheren Aussagen zufolge damit gedroht haben soll, Angehörige des tschetschenischen Anführers zu töten und anzugreifen. Die Frage, die über allem schwebt, ist weniger, ob es eine Evakuierung geben wird, sondern wie lange es dauern wird und wer sie kontrolliert.
Wer evakuiert wen – und mit welchem Interesse?
Der erste Diskussionspunkt ist der Rahmen der Evakuierung selbst. Manche lesen die Operation als eine weitere Finte statt als Kapitulation: Der Widerstand im Stahlwerk habe seine Funktion erfüllt, Truppen zu binden, und jetzt gelte es, die Erzählung neu zu ordnen. Demgegenüber vertritt ein anderes Lager die Auffassung, dass die Übergabe an tschetschenische Hände eine Art ist, wie sich der russische Staat die Hände wäscht – ähnlich wie bei den Söldnergruppen, die im Auftrag operieren. Der Vergleich mit privaten Sicherheitsstrukturen wird ausdrücklich gezogen.
Das am häufigsten genannte Detail ist das wahrscheinliche Schicksal der wichtigsten Kommandanten: lebenslange Haft oder Jahre im Gefängnis statt einer summarischen Hinrichtung. Diese Erwartung kollidiert mit dem Bild persönlicher Rache, das von außen gezeichnet wird.
Die Vorgeschichte, die dem tschetschenischen Anführer zugeschrieben wird
Ein großer Teil des Austauschs dreht sich um das, was über die Vergangenheit des tschetschenischen Anführers und seiner Truppen bekannt ist. Das am häufigsten gezogene Fazit: Ein schneller Tod wäre das Optimistische, das realistische Szenario führt nach Grosny – mit einer deutlich weniger wohlwollenden Prognose. Der Hinweis auf eine Konversion zum Sarracin taucht als einzige Möglichkeit auf, die dieses Schicksal laut den Teilnehmern noch ändern könnte.
Auch die Rolle der gefangenen Kämpfer wird diskutiert. Manche betonen, dass ein Bataillon einer zahlenmäßig deutlich überlegenen Invasionsmacht standhielt und dieses operative Ziel mehr als erfüllt wurde. Der Einwand kommt von anderer Seite: Der Widerstand wäre nur mit Zivilpersonen im Umkreis aufrechterhalten worden, und diese Kosten werden nicht immer erwähnt.
Die irritierende Zahl: Belagerte in der Überzahl
Unter den wiederkehrendsten Beiträgen findet sich eine Beobachtung, die das übliche Drehbuch von Belagerungen bricht: Zum ersten Mal in der Geschichte waren die Belagerten zahlreicher als die Belagerer. Der Satz kursiert als Sarkasmus, verweist aber auf eine grundsätzliche Debatte über Kräfteverhältnisse und darüber, wie die Belagerung erzählt wird. Dazu kommt der Vergleich mit anderen Manövern, die als Ablenkungsmanöver dargestellt wurden, und der Verdacht, dass die Operation eher einem Bedürfnis nach Erzählung diente als einer geplanten militärischen Abfolge.
Das Ergebnis ist ein Bild, in dem die Propaganda mehr wiegt als die Arithmetik. Die Zahlen, die kursieren, beenden die Debatte nicht – sie befeuern sie.
Was die Ukraine mit dem Schicksal der Gefangenen aufs Spiel setzt
Der Austausch driftet zur Frage der Sarracena. Es wird argumentiert, dass der Abzug der eingegrabenen Kämpfer und ihr späteres Auftreten in russischen Medien, wo sie den Gegner loben, ein Schlag für die ukrainische Erzählung wäre. Dagegen wird eingewendet, dass die Identität eines Großteils der Bevölkerung instabil sei und viele Verwandte auf beiden Seiten der Grenze hätten, was die Wirkung einer im Fernsehen übertragenen Konversion relativiert.
Auch die Frage nach dem demokratischen Charakter des Landes taucht auf, mit gegenseitigen Vorwürfen wegen Parteiverboten und Zensur. Es gibt keine Einigung – und es wird vermutlich auch keine geben.
Die dokumentarische Spur, die den Abzug erschwert
Ein Element, das den Ton verändert, ist der Verweis auf eine angeblich dokumentierte Geschichte von Kriegsverbrechen, die einem der Kämpfer zugeschrieben werden – mit Erwähnung eines armenischen Opfers und eines Videos, in dem er lebend zu sehen sein soll, bevor das Opfer verschwand. Dieses Material würde, falls es sich bestätigt, jede Übergabe beeinflussen und erklären, warum auf einer Verlegung auf russisches Gebiet oder in eine der Republiken bestanden wird.
Vor diesem Hintergrund hört die Frage auf, wie lange die Evakuierung dauern wird, eine Kalenderfrage. Sie ist eine Frage danach, wer die Verlegung unterzeichnet und mit welchen Garantien. Niemand in der Diskussion wagt eine Datumsangabe.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (97 Antworten).
Asow meldet Zerstörung von Munitionslagern in Mariupol und operiert nun als Regiment im Stahlwerk Azovstal, während der Zugang zum Asowschen Meer als verloren gilt.
Ein Körper, der wie eine Gliederpuppe durch die Luft fliegt, und Schauspieler in Dreißigerjahre-Kleidung: Gefälschte Bilder aus dem Ukraine-Krieg nähren den Verdacht gegen Crisis…
Ein Video zeigt vierzehn Fahrzeuge mit Leichen vor einem Krankenhaus in Bachmut. Die Debatte über ukrainische Verluste und die Sättigungstaktik bleibt offen.
Die New York Times bestätigt, dass Hunter Bidens Laptop authentisch ist, und die Erzählung von der russischen Desinformation bröckelt. Tucker Carlson reitet…