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New York Times bestätigt Hunter Biden Laptop, Tucker Carlson reitet die Welle
Die New York Times bestätigt, dass Hunter Bidens Laptop authentisch ist, und die Erzählung von der russischen Desinformation bröckelt. Tucker Carlson reitet…
Hunter Bidens Laptop war authentisch und die Erzählung bricht zusammen
Ein Laptop, der in einer Reparaturwerkstatt in Delaware liegen gelassen wurde, Dutzende Ex-Geheimdienstmitarbeiter, die versicherten, es handle sich um russische Desinformation, und eine Zeitung, die New York Post, die in sozialen Medien dafür gesperrt wurde. Zwei Jahre später meldet die New York Times, dass Hunter Biden seine Steuerschuld beglichen hat, während die Bundesermittlung weiterläuft. Die Abfolge ist aufschlussreich: Was als Fälschung abgetan wurde, betritt nun durch die Haustür das Medium, das es ignoriert hatte.
Auslöser der Wende ist die Bestätigung, die dem Times zugeschrieben wird, dass der Inhalt des Laptops echt ist. Damit gerät die Erzählung von der „russischen Desinformation" ins Wanken, und es stellt sich eine unbequeme Frage: Wer hat gelogen, und zu welchem Preis?
Was auf Hunter Bidens Laptop steht
Laut dem Material, das kursiert, enthält das Gerät **mehr als 100.000 Textnachrichten und 128.000 E-Mails** sowie Tausende Fotos, von denen der Besitzer glaubte, sie seien gelöscht. Details liefert Jack Maxey, der angibt, Zugang zum Gerät gehabt zu haben. Er spricht von einer Aufbereitung vor der Veröffentlichung und von Material, das, so sagt er, selbst zu erklären unangenehm sei.
In diesen E-Mails, so die vorherrschende Lesart, gebe es Hinweise auf Korruption der Familie Biden und ihre Geschäfte in der Ukraine. Die Strafermittlung läuft weiter. Hier hört die Sache auf, ein Twitter-Streit zu sein, und wird zu einem institutionellen Problem.
Die „russische Desinformation", die keine war
Die Episode hat ein Davor und ein Danach. Im Davor schworen Dutzende Geheimdienstleute, der Laptop sei gefälscht, und die großen Medien wiederholten den Rahmen. Im Danach zwingt die Bestätigung durch die Times dazu, zu prüfen, wer was gesagt hat. Die Ironie ist fein: Dieselben, die Strenge forderten, bezweifelten eine Zeitung und zitieren sie jetzt als Beleg.
Manche weisen mit Häme auf die Doppelmoral hin: Dieselbe Zeitung „log", als sie über Trumps Steuerhinterziehung berichtete, und „sagt jetzt die Wahrheit". Das Argument stammt nicht von mir – es ist die Falle, die jedem Medium gestellt wird, das seine Version ändert.
Wurde die Wahl 2020 gestohlen?
Hier wird das Gelände sumpfig. Ein Teil der Debatte hält es für erwiesen, dass der Wahlbetrug zugegeben sei und das gesamte demokratische System von einer kriminellen Organisation gesteuert werde. Ein anderer erinnert daran, dass eine angefochtene Auszählung kein Urteil ist: Millionen Wähler glauben das Gegenteil, und keine Instanz hat es als bewiesen erklärt.
Die verstörende Erkenntnis ist nicht der Laptop. Es ist, dass die Debatte über seine Echtheit so lange dauerte, während das Land weiter zwischen zwei unvereinbaren Erzählungen gespalten ist.
Tucker Carlson und das Geschäft mit dem Skandal
Der Moderator geht als großer Profiteur hervor. Sein Kreuzzug gegen die offizielle Erzählung speist Publikum und Misstrauen zugleich und erzeugt auch Ablehnung: Manche werfen ihm vor, fremde Interessen zu dienen, andere verteidigen ihn als einzigen, der sich traut. Die Grenze zwischen unbequemen Journalismus und Spektakel ist verschwommen.
Die eigentliche Frage ist nicht, was Carlson denkt, sondern was jetzt passiert. Wenn der Laptop authentisch ist und die Ermittlung weiterläuft, wäre in einem anständigen Staat logisch, dass die Beteiligten sich vor der Justiz verantworten. Was wir bisher gesehen haben, lässt einen nicht darauf wetten.
Bleibt das Detail, das niemand so recht einordnen kann: Dasselbe Land, das zwei Jahre brauchte, um einen Laptop zu validieren, erlebt seit Jahrzehnten, dass sich kein einziger Verantwortlicher für die Massenvernichtungswaffen, die nie existierten, vor Gericht verantworten musste. Selektives Gedächtnis ist nicht die Sache einer Seite.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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