Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Asow meldet Zerstörung von Munitionslagern in Mariupol und operiert nun als Regiment im Stahlwerk Azovstal, während der Zugang zum Asowschen Meer als verloren gilt.
Mariupol fällt nicht: Asow wird zum Regiment und hält in Azovstal durch
Die Truppe, die laut Berichten wöchentlich vernichtet sein soll, veröffentlicht weiterhin Kampfberichte. Das Asow-Bataillon meldete einen Angriff auf feindliche Kommandoposten in Mariupol, bei dem nach eigenen Angaben Munitionslager, gegnerische Offiziere und bis zu ein Infanteriezug zerstört wurden. Zum Zeitpunkt dieser Diskussion war das Stahlwerk Azovstal weiterhin Schauplatz von Gefechten, während die Stadt einer langsamen Demolierung unterlag. Die unbequeme Frage ist nicht, ob Asow übertreibt: Sie lautet, wie viel des Narrativs, das es begräbt, den nächsten Bericht übersteht.
Wie groß ist das Asow-Bataillon jetzt?
Das Asow-Bataillon hat sich zu Regimentsgröße entwickelt: mehrere Bataillone unter einer Struktur, wie ein Teilnehmer der Debatte anmerkt. Der Größensprung ist nicht nur kosmetisch. Eine Formation dieses Umfangs erfordert Führung, Logistik und kontinuierliche Munitionsversorgung – genau das, was eine belagerte Stadt angeblich nicht garantieren kann.
Hier liegt der Kern der Sache. Für einen Teil der Analyse beweist das Wachstum der Einheit, dass die Belagerung keine vollständige ist und der Widerstand operative Kapazität behält. Für andere wird der Datenpunkt umgekehrt gelesen: Eine größere Struktur in einem engeren Perimeter bedeutet mehr eingeschlossene Menschen auf weniger Straßen. Das Video, das die Kämpfe begleitet, stammt aus dem Metallurgiewerk, nicht von einer Ausfallstraße.
Das politische Etikett haftet der Einheit seit vor dieser Phase des Krieges an: Moskau spricht von Entnazifizierung, um die Offensive zu rechtfertigen, und diese Charakterisierung wiederholt sich in der Debatte. Manche akzeptieren sie ohne Nuancen, andere verteidigen die Einheit als eine weitere Kampfkraft. Keine der beiden Lesarten lässt sich allein mit dem verfügbaren Material stützen.
Kiew, die 20 Tage und das Asowsche Meer
Sie hatten zwanzig Tage lang angekündigt, Kiew einzunehmen. Und fünfzehn Minuten, zweieinhalb Wochen zuvor, laut einer anderen zirkulierenden Version. Die Hauptstadt fiel nicht. Diese Diskrepanz zwischen Ankündigung und Realität ist der rote Faden der gesamten Diskussion: Jede Seite nimmt den Zusammenbruch der Gegenseite mit einer Vorlaufzeit an, die sich dann nicht erfüllt.
Auf der anderen Seite taucht die Datenangabe eines Teilnehmers als solider auf: Die ukrainische Regierung hätte den Verlust des Zugangs zum Asowschen Meer anerkannt. Falls bestätigt, wäre dies kein Grabengerücht, sondern eine geografische Konsequenz. Wer diese Küstenlinie verliert, verliert Häfen, Getreideexporte und die Möglichkeit, auf dem Seeweg zu atmen. Der Widerstand einer Fabrik, so heldenhaft er klingen mag, kompensiert diese Karte nicht.
Und es gibt eine dritte Front, die der Langeweile. Man erwartet, dass ein Krieg in zwei Tagen entschieden wird, obwohl Kriege Monate oder Jahre dauern. Die Kultur der Schnelligkeit verwandelt jede wochenlange Belagerung in ein narratives Versagen, und diesen Maßstab verfehlen beide Seiten gleichzeitig.
Stadtkampf in Mariupol: Panzer gegen Panzer
In den Bildern des Regiments sieht man 30-mm-Kanonenfeuer eines BTR-4 gegen einen BTR-82A und einen T-72B3-Panzer, wobei das Feuer auf die Ketten des Panzers gerichtet ist. Es ist Abnutzungskrieg aus nächster Nähe, kein geordneter Vormarsch. Wer auf die Ketten schießt, will nicht zerstören: Er will immobilisieren und den gepanzerten Wagen mitten auf der Straße stehen lassen.
Eine Lesart deutet darauf hin, dass die Artillerie die Drecksarbeit für den Angreifer erledigt hat: Die Stadt bis auf die Grundmauern zu bombardieren, macht jeden Häuserblock zur Falle für koordinierte Fahrzeug- und Infanterievorstöße. Je mehr Schutt, desto weniger Kolonnen und desto mehr Hinterhalte. Das Standbild von Mariupol ist nicht das einer Parade, sondern das eines Labyrinths.
Von „Entnazifizierung“ zu den zivilen Kosten
Man hat fast erklärt, das erklärte Ziel der „Entnazifizierung“ sei erreicht, was das zweite Ziel offenlässt. Ein Teilnehmer interpretiert dieses zweite Ziel als die Auferlegung militärischer Grenzen für die Ukraine, ähnlich wie bei Japan nach dem Zweiten Weltkrieg oder Deutschland im Frieden von Versailles. Die Parallele wird in beide Richtungen diskutiert. Ein aufgezwungener Vertrag nach einer Niederlage wird unterzeichnet, wenn jemand unterschreibt, und hier hat noch niemand unterschrieben.
In der Mitte bleibt das Unverhandelbare. Die Stadt ist verwüstet und die Zivilbevölkerung zahlt die Rechnung, unabhängig davon, welche Einheit sie verteidigt. Eine Strömung behauptet, dies sei die direkte Verantwortung der Offensive; eine andere erinnert daran, dass es einen vorherigen Konflikt gab, den von 2014, der nie abgeschlossen wurde. Beides kann wahr sein, und nichts räumt den Schutt weg.
Bleibt die Frage, die kein Communiqué beantwortet: Wenn die Einheit seit Wochen „fast“ vernichtet ist, woraus besteht dann die nächste Woche?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (136 Antworten).
Massiver russischer Angriff reduziert die nukleare Leistung der Ukraine um bis zu 90 % und markiert eine entscheidende Phase der energetischen und territorialen Belagerung.
In einem Forum wird diskutiert, ob die Welt ohne die USA besser wäre. Vorwürfe von Kriegen und Dollar-Kontrolle stehen historischen Sicherheitsargumenten gegenüber.