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Ibex 35: Seitwärtsbewegung zwischen 11.200 und 11.800 Punkten
Der spanische Leitindex Ibex 35 bewegte sich im Mai 2015 seitwärts zwischen 11.200 und 11.800 Punkten, während die Volatilität bei 27 lag.
Sell in May 2015: Der Ibex stagniert zwischen 11.200 und 11.800
Mai 2015. Der Ibex 35 geht mit dem alten angelsächsischen Motto „Verkauf im Mai und geh“ in den Monat, wobei der Index sich weigert, eine Richtung einzuschlagen. Die Referenz bewegt sich in einer Bandbreite von 11.200 bis 11.800 Punkten, mit einer Volatilität, die Mitte der Woche auf 27 schoss und später bei 23 schloss. Wer einen klaren Absturz erwartete, saß ratlos vor dem Bildschirm.
Warum blieb der Ibex zwischen 11.200 und 11.800 seitwärts?
Nach einem relevanten Anstieg und der entsprechenden Korrektur ist es üblich, dass sich der Markt seitwärts bewegt. Es ist keine Unentschlossenheit: Es ist die Phase, in der große Akteure entscheiden, was sie mit dem Rest tun. Der technische Widerstand liegt bei 11.680 Punkten und die Referenzen deuten auf 11.166 als kritische Zone hin. Darunter taucht die Unterstützung erst bei 11.050 auf.
Das verwirrende Datum: Der deutsche ZEW-Index verzeichnete seinen schlechtesten Wert seit fünf Monaten, und der DAX stieg am selben Tag um 2%. Die Wege des Marktes sind natürlich unergründlich, aber wenn schlechte Daten und ein Anstieg zusammenfallen, kauft jemand mit Informationen, die Sie nicht haben.
Die Volatilität erreicht 27 und stoppt den Abfall
Am Dienstag und Mittwoch erreichte die Volatilität 27 und dort wurde die bärische Entwicklung gestoppt. Die nächste Spanne war 27-54, aber der Schlusskurs lag bei 23. Im Tageschart ist eine Umkehr ohne Druck auf das äußere Band zu erkennen, ein Versäumnis, das es ermöglicht hätte, die Volatilität über 27 zu strecken und die Abwärtsbewegung zu tragen. Totgesagte leben länger, auch wenn nur für ein paar Tage.
Manche behaupten, die Erholung sei kein Grund zur Sorge, solange sie die 11.680 nicht überschreite, andere berechnen, dass der Monat lang und der kommende Fall groß sei. Beides passt in dieselbe Grafik.
ACS, Sacyr und Bankia: Bilanzen, die nicht stimmen
Während der Index sich langweilt, waren die Zahlen der Bauunternehmen peinlich. ACS desinvestierte mit Verlusten: Durchschnittlicher Investitionspreis von 6,7 Euro pro Aktie und eine ursprüngliche Ausgabe von rund 11,5 Milliarden Euro, plus Zinsen an die Banken, die das Geld geliehen hatten, und erzwungene Verkäufe zur Deckung von Garantien, als der Wert unter 4 Euro fiel. Sacyr konnte die 4,20 nicht durchbrechen, bei kümmerlichem Volumen. Und Goldman Sachs veröffentlichte einen Bericht, der die Aktien von Bankia mit 1,05 Euro bewertete.
Da gibt es keinen Ansatzpunkt, könnte man sagen. Die unbequeme Frage ist, wie viel dieser Verschlechterung bereits eingepreist war und wie viel noch kommen würde.
Gowex, Guanesas und Kohle: Die Narben der ersten Generation
Hier tritt die Anekdote hervor, die eine Generation kleiner Anleger porträtiert. Manche stiegen in ein Unternehmen zu 6,8 Euro pro Aktie ein, „für meine Kinder“, und flohen mit zwei- oder dreihundert Euro Verlust. Andere hielten Titel, die sie zu 7 Euro gekauft hatten, bis sie fast bei einem Euro standen, vertrauend auf Projektionen, die eine Verachtfachung versprachen. Jemand holte 50 Euro heraus, als der Wert bei über 6 Euro brannte. Das Muster wiederholt sich: Wer rechtzeitig verkauft hat, prahlt; wer durchgehalten hat, blickt scheel auf den Chart.
Falls noch etwas fehlte: In London stiegen die Verkaufspreise für Wohnimmobilien nach den britischen Wahlen innerhalb von drei Wochen um 17%. Das einzige Asset, das mit Verve stieg.
Trolling als dominierendes Genre
Mit einem flachen Index verdrängte das Rauschen die Analyse. Hämesprüche, Vorwürfe doppelter Konten und Vorhersagen mit exaktem Datum — Gap Down am Montag, Touch bei 11.050, Anstieg auf 12.000 — füllten den Raum, den früher die Charts besetzten. Die häufigste Beschwerde handelte nicht von der Börse: Sie handelte davon, dass man früher bei denselben Verlusten zumindest lachen konnte. Selbst das Trolling degenerierte.
Mit dem Ibex festgefahren zwischen 11.200 und 11.800 ist die offene Frage, ob diese Seitwärtsbewegung ein Boden ist oder eine Pause vor der nächsten Stufe. Der griechische Geist ist immer noch da, das Gap bei 11.500 wird am Montag offen bleiben und der einzige Konsens ist, dass Mai ein langer Monat ist. Lang für den, der auf den Bildschirm starrt, nicht für den, der bereits kassiert hat.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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