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Haplogruppe P, entstanden vor 35.000 Jahren, ist der gemeinsame Vorfahre von amerindischen Völkern und Europäern. Schon 1.200 Generationen genügen, um rassistische Mythen zu widerlegen.
Haplogruppe P: Der Vorfahre, der amerindische Völker und Europäer über 1.200 Generationen verbindet
Was trennt einen indigenen Bewohner des Amazonasgebiets von einem Westeuropäer? Genetisch gesehen kaum 1.200 Generationen. Haplogruppe P, entstanden vor etwa 35.000 Jahren irgendwo in Asien, ist der gemeinsame Vorfahre zweier Linien, die heute gegensätzlich erscheinen: Q, vorherrschend bei den amerindischen Völkern, und R, dominant in Europa und Teilen Asiens. Die Genetik reduziert jeden Anspruch auf rassische Reinheit auf wenige Jahrtausende.
P ist eine Mutation des Y-Chromosoms, die im Jungpaläolithikum auftrat. Von ihr stammen die Haplogruppen Q und R direkt ab. Die erste besiedelte Amerika vor etwa 15.000 Jahren; die zweite gelangte vor rund 5.000 Jahren mit den Steppenhirten nach Europa und verdrängte die früheren Populationen. Seitdem hat ein Teil der Europäer eine vermeintliche Überlegenheit für sich beansprucht, doch die genetische Karte zeigt, dass alle Brüder sind, getrennt nur durch einen evolutionären Wimpernschlag.
Die Debatte über rassische Identität prallt auf die Daten. Die Populationsgenetik belegt, dass phänotypische Unterschiede oberflächlich sind im Vergleich zum gemeinsamen Erbe. Wie die Analyse feststellt: "Alle Wahnvorstellungen von Überlegenheit reduzieren sich auf eine einfache Zahl: 1.200 Generationen." Außer dieser Zahl bleibt nur der Zufall, dass eine Linie überlebte.
Wie lange wird es dauern, bis die Gesellschaft begreift, dass Rasse ein kulturelles Konstrukt ist und keine biologische Tatsache?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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