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Spanien trauert: Leichtathletin Julieta Gallego stirbt bei Zugunglück von Urda
Die Weitspringerin Julieta Gallego, 24 Jahre alt, ist bei dem Zugunglück in Urda (Toledo) ums Leben gekommen, bei dem mindestens 69 Menschen starben. Der spanische Sport trauert.
Die Leichtathletin Julieta Gallego, eine 24 Jahre alte Weitspringerin des Vereins AD Sprint, ist bei dem Zugunglück in Urda (Toledo) ums Leben gekommen, bei dem mindestens 69 Menschen starben. Die Kollision zwischen einem Iryo-Zug und einem AVE-Hochgeschwindigkeitszug um 8.54 Uhr forderte zudem Dutzende Verletzte.
Das Zugunglück von Urda in der Provinz Toledo hat nach Angaben des Zivilschutzes mindestens **69** Menschen das Leben gekostet. Zu den Opfern gehört die Leichtathletin **Julieta Gallego**, eine **24 Jahre alte** Weitspringerin aus der Sprunggruppe des Madrider Vereins AD Sprint. Das Unglück ereignete sich um **8.54 Uhr**, als der AVE von Madrid nach Sevilla mit einem vor ihm fahrenden Iryo-Zug kollidierte, wodurch die letzten beiden Waggons des getroffenen Zuges entgleisten.
## Eine Sprungkarriere, die mit 24 Jahren endet
Gallego lebte in Deutschland und hatte am **9. Oktober** ihren 24. Geburtstag gefeiert. Ihr Verein bestätigte den Tod in den sozialen Medien mit einer Nachricht an ihre Angehörigen: „Heute ist ein sehr trauriger Tag für die gesamte AD-Sprint-Familie. Wir verabschieden uns von unserer Athletin Julieta Gallego, Mitglied unserer Sprunggruppe, die uns durch das tragische Zugunglück von Urda genommen wurde." Der Text übermittelte der Familie, Freunden und Kolleginnen das Beileid.
Der Vorstand des AD Sprint hat zwei Gedenkaktionen organisiert: eine Schweigeminute auf der Leichtathletikanlage von **Paracuellos** und eine weitere auf der von **Santa Ana**, jeweils um 18:00 und 19:30 Uhr. Der spanische Leichtathletikverband (RFEA) schloss sich der Trauer mit einer Erklärung an, in der er den Verlust „einer Athletin der A.D. Sprint" beklagte und der Familie sowie dem Verein sein Beileid aussprach.
## Der spanische Sport steht still
Die Reaktion der Sportwelt kam sofort. Die für Mittwoch angesetzten Spiele des Copa del Rey wurden nach dem Unglück verschoben, und mehrere Vereine der Liga gedachten der Opfer bei ihren Spielen. Einige Sportler engagieren sich direkt bei der Verbreitung von Informationen über Vermisste, darunter der Real-Madrid-Mittelfeldspieler **Fede Valverde**, der daran arbeitet, noch nicht aufgefundene Personen sichtbar zu machen.
Das Unglück forderte zudem Dutzende Verletzte, und die Zahl der Toten, die der Zivilschutz auf mindestens 69 beziffert, könnte sich in den kommenden Stunden noch ändern. Das Ausmaß der Katastrophe macht sie zu einem der tragischsten Tage der jüngeren Eisenbahngeschichte Spaniens.
## Die Untersuchung des Sicherheitssystems
Der Fokus der Untersuchung richtet sich auf das Signalsystem **LZB**, das bei der Tragödie versagte. Das Verkehrsministerium hatte im März eingeräumt, dass dieses System „am Ende seiner Lebensdauer" sei – eine Aussage, die nun ein anderes Gewicht erhält. Die Kollision der beiden Züge und die anschließende Entgleisung werfen Fragen zum Zustand der Infrastruktur und zu den Sicherheitsprotokollen auf der Strecke auf.
Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen des Zusammenstoßes aufzuklären. Bisher bestätigt sind die Zahl der Opfer, die Identität einiger von ihnen sowie die Tatsache, dass der AVE auf den vor ihm fahrenden Iryo auffuhr. Alle weiteren Hypothesen zur Verantwortung bleiben den offiziellen Ergebnissen vorbehalten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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