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Gijón: Millioneneuro-Preise für Strandwohnungen
In Gijón kosten Apartments in erster Meereslinie bis zu 1,3 Millionen Euro. Ein ähnliches Objekt liegt bei einer Million plus 200.000 Euro Renovierungskosten.
Ein 250 Quadratmeter großes Apartment in erster Meereslinie in Gijón mit Meerblick und Stellplatz kostet inklusive Steuern fast 1,3 Millionen Euro. In unmittelbarer Nähe wird ein ähnliches Objekt für 1 Million angeboten – ebenfalls inklusive Steuern –, benötigt aber mindestens 200.000 Euro für Renovierungsarbeiten. Im Diskussionsfaden wird ein Preis von 4.637 Euro pro Quadratmeter für diese Zone genannt. Diese Zahl wird nicht mehr als Ausreißer wahrgenommen, sondern als Einstiegspreis in einen Markt, den man aus Madrid lange nur am Rande beachtete.
Die unbequeme Frage ist, wie solche Preise in einer Provinz entstehen, die viele noch immer mit der perspektivlosen Spanienregion und Bevölkerungsrückgang assoziieren.
Was bekommt man in Gijón für eine Million Euro?
Das erste Inserat zeigt den klassischen Schaufensterlook: Erste Lage, Blick aufs Meer, 250 Quadratmeter und Garage. Das zweite Objekt verzichtet auf diesen Glanz und setzt auf Praktikabilität, doch der Verkaufspreis verschleiert den nötigen Sanierungsbedarf. Zwischen beiden liegen fast 300.000 Euro, was sich auf dem Papier durch die ausstehende Renovierung erklären lässt. In der Praxis kommen weitere Kosten hinzu: Gemeinschaftseigentum, Grundsteuer (IBI), Reinigung und Heizung eines riesigen Apartments. Diese Gesamtkosten, die einzeln aufgeschlüsselt werden, entscheiden darüber, ob das Angebot ein Schnäppchen oder eine Falle ist.
Auch die Innenausstattung hilft nicht weiter. Die Dekoration des teureren Objekts wird kritisiert: Sie wirke wie eine Privatklinik, mit einer riesigen Küche, in der seltsamerweise kein Esstisch für die Familie Platz hat. Beim anderen Objekt bevorzugen einige zumindest dessen Renovierungspotenzial.
Asturien zieht ausländische Käufer an, während Spanien sie verliert
Das Fürstentum Asturien ist eine Ausnahme im spanischen Immobilienmarkt. Der Kauf von Wohnimmobilien durch Ausländer stieg in Asturien um 27,7 %, während er landesweit um 7,5 % im Vorjahresvergleich fiel. In ganz Spanien gab es 67.983 solche Transaktionen, was 21,4 % des Gesamtmarktes entspricht.
Im Faden werden zwei Käuferprofile identifiziert: Europäer mit hohem Einkommen und venezolanische Käufer.
Gijón gewinnt 758 Einwohner, Avilés verliert fast einen pro Tag
Der letzte Zensus zeigt einen Zuwachs von 1.100 Einwohnern in Asturien, eine Zahl, die gegensätzliche Realitäten verbirgt. Oviedo gewann 2.681 Einwohner. Gijón 758. Avilés verlor praktisch einen Einwohner pro Tag. Die Region wächst, weil sich die Entwicklung auf zwei Städte konzentriert, wobei eine davon deutlich langsamer wächst als die andere.
Einige argumentieren, dass diese Städte seit zehn Jahren Bevölkerung verlieren und ihre Straßen außerhalb der Urlaubssaison wie Altersheime wirken. Andere relativieren dieses Bild: Im Zentrum, an der Playa de Poniente und in anderen zentralen Lagen würden Wohnungen reißend verkauft, mit kaum noch "Zu verkaufen"-Schildern in den Fenstern, wobei Rentner und Frühverrentete die dominierende Käufergruppe seien.
Das Gespenst von 2006: 6.000 Euro pro Quadratmeter
Auf das Jahr 2006 wird im Faden verwiesen: Ein Nutzer behauptet, dass während des Höhepunkts der Blase Wohnungen in Asturien für 6.000 Euro pro Quadratmeter gehandelt wurden, über dem aktuellen Höchstpreis dieser ersten Meereslinie in Gijón.
Lage versus Infrastruktur: Wo die Rechnung nicht aufgeht
Der Kern des Streits ist nicht der Preis, sondern die Stadt selbst. Eine Seite verteidigt, dass Gijón heute einer der besten Orte im Norden zum Leben sei: sauber, grün, küstennah, mit guter Gastronomie, Infrastruktur und Freizeitangeboten, die nicht vom ausländischen Tourismus abhängen. Die Gegenseite entgegnet, dass man für denselben Preis in Madrid eine bessere Wohnung kaufen und dort Urlaub machen könne, wo die Sonne scheint.
Mittelfristig geben internationale Käufer, die nach Sonne suchen, der ersten Gruppe recht, auch wenn dieser Zustrom noch zaghaft ist. Die Wirtschaftlichkeit der Investition bleibt ungeklärt: Wenn die Stadt so gut ist für das, was sie bietet, warum spiegeln die Bevölkerungszahlen dies nicht wider? Genau hier stockt die Kalkulation.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Eine 11-jährige Frau berichtet von einer Verfolgung durch drei Männer in einem Parkhaus in Barcelona. Der Fall löst eine Debatte über Sicherheit, Erziehung und politische Reaktionen aus.