Geschirrspülmittel: Der Waschmittel-Trick, der spart

Waschmittel oder Handspülmittel können Geschirrspültabs ersetzen, doch die Ersparnis liegt bei wenigen Cent und das Risiko für die Maschine ist nicht gering.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Geschirrspülmittel: Der Waschmittel-Trick, der spart
Geschirrspülmittel: Der Waschmittel-Trick, der spart

Flüssiges Handspülmittel kostet halb so viel wie spezielles Geschirrspülmittel und reinigt mehreren Berichten zufolge genauso gut. Die Idee kursiert seit Jahren bei allen, die den Haushaltsetat strecken: Tabs oder Pulver durch eine nicht schäumende Flüssigkeit ersetzen oder direkt durch einen Löffel Waschmittel. Die Ersparnis pro Spülgang liegt im Centbereich, doch das Risiko für die Maschine ist nicht zu unterschätzen.

Was in einen Haushaltsgeschirrspüler darf und was nicht

Die erste Warnung betrifft Produkte aus der Gastronomie. Spülmaschinen in Bars und Restaurants arbeiten mit Spülgängen von fünf bis zehn Minuten und sodabasierten Mitteln, die deutlich aggressiver sind und das Ätzsymbol auf dem Etikett tragen. Sie sind für ein Haushaltsgerät nicht geeignet und können die Aluminiumteile im Inneren angreifen, die mit der Soda reagieren und sich schwärzen. Der Tipp, in einer Bar in Großmengen einzukaufen, fällt damit flach.

Der zweite Weg ist Waschmittel. Mehrere Beiträge stimmen überein, dass ein Esslöffel Waschmittel —eine konkrete Marke wird genannt— einen Tab ersetzt, ohne zu schäumen und ohne Geruch zu hinterlassen. Der Schlüssel liegt in den Antischaummitteln dieser Rezepturen, die verhindern, dass die Umwälzpumpe überlastet wird. Offen bleibt die Frage nach Rückständen von optischen Aufhellern und Zusätzen, die für Stoffe gedacht sind, nicht für Geschirr, mit dem später gegessen wird.

Die Ersparnisrechnung: Cent pro Spülgang

Die Zahlen, mit denen diejenigen rechnen, die das System ausprobiert haben, sind bescheiden. Ein 2,2-Kilo-Packung Markenpulver des Eigenmarken-Segments kostet etwa 3,70 Euro und reicht bei 20 Gramm pro Spülgang für mehr als hundert Zyklen: rund 3,5 Cent pro Spülgang. Günstige Tabs mit zwölf Stück für einen Euro kommen auf acht Cent. Der Jahresunterschied für eine Familie, die einmal täglich spült, liegt unter zwanzig Euro. Die vollständige Rechnung mit Mischungsverhältnissen und Marken wird in der ursprünglichen Quelle diskutiert.

Manche gehen weiter und stellen eine eigene Mischung aus Zitrone, grobem Salz, Weißweinessig und Wasser her. Das Ergebnis hinterlässt laut denjenigen, die es verwendet haben, mit der Zeit Zitronenschalenreste und einen bräunlichen Ton auf den Gläsern. Die Variante mit Essig und Seife vermeidet Schaum, weil die Säure die Mischung auflöst, doch zu viel Essig zersetzt das Gemisch.

Ist das Risiko für die Maschine es wert?

Das wirtschaftliche Argument trägt, das technische weniger. Salz und Klarspüler bleiben notwendig, um Kalkablagerungen und Flecken zu vermeiden, und wer sie ganz weglässt, kann die Lebensdauer des Geräts verkürzen. Ob die Ersparnis eine Reparatur rechtfertigt, ist weiterhin umstritten. Bei diesen Margen hätte der Massenwechsel weg vom Spezialmittel längst stattfinden müssen. Es bleibt eine Nischenpraxis.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (27 Antworten).

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