Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Butan und Feuchtigkeit: Warum der Gasherd die Wohnung mit Wasser füllt
Ein Butanofen erzeugt Wasserdampf. In feuchten Küstenhäusern kann das in Pfützen enden: Ein Entfeuchter wird unverzichtbar.
Butan und Feuchtigkeit: Der Ofen, der die Wohnung mit Wasser füllt
Ein Butanofen kann ein Wohnzimmer in einen Swimmingpool verwandeln. Keine Übertreibung: In einer Wohnung an der kantabrischen Küste entstanden nach dem Einschalten der Gasheizung echte Pfützen in jeder Ecke. Die Ursache ist elementare Physik, die beim Tarifvergleich meist ignoriert wird: Die Verbrennung von Butan erzeugt Wasserdampf, und in einer bereits gesättigten Umgebung hat dieser Dampf nirgendwo hin. Das Ergebnis ist Kondensation an kalten Wänden, Fenstern und Ecken.
Die Lösung war in diesem Fall hausgemacht und gebraucht: Ein Entfeuchter für 80 Euro ließ die Pfützen laut dem Bericht verschwinden. Die Routine wurde aufgeteilt: nachts Strom mit Zeitzonentarif, tagsüber Butan mit laufendem Entfeuchter. Eine Mischung, die auf der Rechnung nicht gratis ist, aber die Luft wenigstens trocknet.
Wie viel Wasser eine Flasche in die Wohnung bringt
Die Zahl, die das ganze Problem ordnet, ist das Verhältnis zwischen Brennstoff und erzeugtem Wasser. Nach einer in der Diskussion kursierenden Rechnung produziert eine Flasche rund 20 Liter Wasser gegenüber rund 14 Litern Butan. Das ist der Kern der Sache: Mit Butan zu heizen erhöht nicht nur die Temperatur, sondern fügt der Luft auch Feuchtigkeit hinzu. Und je wärmer die Luft, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen, sodass sich das Problem vervielfacht, bis der Dampf eine kalte Oberfläche findet.
Daher die erste Empfehlung: Lüften, wenn es am kältesten ist. Die relative Luftfeuchtigkeit draußen kann am frühen Morgen sehr hoch sein, enthält aber deutlich weniger Wasser als die warme Innenluft. Bei Kälte weit öffnen entfernt den Dampf; mittags bei milden Temperaturen lässt man ihn drinnen. Es ist kontraintuitiv und funktioniert.
Entfeuchter oder Trockenfunktion der Klimaanlage
Die vorgeschlagene Alternative ist der Klimagerät-Entfeuchtungsmodus, das Symbol mit dem Wassertropfen. Hier zählt die technische Nuance. In einem echten Entfeuchter strömt die Luft über das Kühlelement, das Wasser kondensiert und dann über das Warmelement, sodass sie trocken und ohne Kühlung des Raums austritt. Bei einem Split-Gerät liegt das Kühlelement innen und das Warmelement außen: Es trocknet zwar, kühlt den Raum aber ab. Butan und Trockenfunktion gleichzeitig einzuschalten heißt, auf der einen Seite zu heizen und auf der anderen zu kühlen.
Auch der Verbrauch trennt beide Geräte. Ein Haushaltsentfeuchter liegt bei etwa 200-400 W, während eine Dunstabzugshaube bis zu 500 W bei erheblichem Lärm erreichen kann. Der Vergleich ist nicht geringfügig in einem Haushalt, dessen Ziel ist, weniger auszugeben als mit Erdgas.
Nicht die Region ist schuld, sondern das Haus
Manche leben an der kantabrischen Küste ohne diese Probleme, und das Argument, das sich durchsetzt, lautet: Höhe und Ausrichtung wiegen schwerer als die Landkarte. An der Küste ist die Luftfeuchtigkeit hoch; im Gebirge reduziert die Kälte die Wassermenge, die die Luft tragen kann. Eine bestimmte Wohnung kann kondensieren, die Nachbarwohnung nicht. Die Erfahrung anderer hilft wenig: Die Physik jedes einzelnen Hauses entscheidet.
Vor diesem Hintergrund fällt die Prognose vorsichtig aus: Butan bleibt eine Kompromisslösung für alle ohne Erdgas, erfordert aber einen Entfeuchter daneben. Wer ihn ohne dieses Zusatzgerät installiert, kann am Ende den Boden schrubben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (17 Antworten).
Ein Nutzer rechnet vor, dass Erdgas aus 10 Euro Verbrauch durch Grundgebühren und Prüfungen eine Rechnung von 55 Euro macht. Butan schlägt beim Preis; der Elektrospeicher…
Wer die Klimaanlage selbst montiert, spart 200 Euro – doch ohne Vakuumpumpe fressen Luft und Feuchtigkeit den Kompressor an. Der Schaden zeigt sich erst nach Jahren.