DGT-Betrug bei Fahrzeugberichten: 24 Euro statt 8 Euro

Eine gesponserte Website verlangt 24 Euro für einen DGT-Bericht, der nur 8 Euro kostet. Der Trick nutzt den Namen von Carmen Mariscal als Antragstellerin.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Betrug mit gefälschten DGT-Berichten: Sie zahlen 24 Euro für etwas, das 8 Euro kostet, unter dem Namen einer Fremden

Alles beginnt mit einer gesponserten Google-Anzeige. Das Logo des Innenministeriums, ein Name, der nach einem offiziellen Verfahren klingt, und ein vernünftiger Preis: 8 Euro für Ihren Fahrzeugbericht. Aber bei der Zahlung wird tatsächlich 24 Euro berechnet. Die Seite gehört nicht zur DGT (Dirección General de Tráfico), sondern ist eine Kopie, die von Dritten betrieben wird und das Image der öffentlichen Behörde ausnutzt, um überhöhte Preise zu verlangen.



Der Trick: Ein Bericht, der günstiger sein sollte

Die DGT bietet auf ihrer offiziellen Website (sede.dgt.gob.es) einen kostenlosen Basisbericht und einen vollständigen Bericht für 8,08 Euro an. Allerdings erscheinen Websites wie „informesdgt.com“ (oder ähnliche) zuerst in den gesponserten Ergebnissen. Wenn man klickt, zahlt man 24 Euro für dasselbe PDF, das man für 8 Euro bekommen würde. Und es gibt ein noch auffälligeres Detail: Im Bericht taucht als Antragstellerin eine gewisse Carmen Mariscal auf. Laut der Schilderung eines Opfers kaufte diese Person den Bericht ohne Gebühren – also kostenlos –, während der Nutzer das Dreifache zahlte. Wer ist sie? Niemand weiß es, aber ihr Name steht auf den Dokumenten, die vom Betrug generiert werden.

Der Mechanismus ist einfach: Der Käufer gibt seine Daten ein, die Website bearbeitet den Bericht über ein Konto mit Rabatt oder kostenlosem Zugang und streicht die Differenz ein. Wenn der Betroffene die Belastung bei seiner Bank reklamiert, antwortet der Händler nicht und die Gebühr wird erstattet, aber das PDF liegt bereits im Postfach. Das Geschäftsmodell funktioniert, weil viele nicht reklamieren oder es gar nicht bemerken.

Sollten Fahrzeugberichte kostenlos sein?

In den USA ist die Abfrage der Fahrzeughistorie in mehreren Bundesstaaten kostenlos. In Spanien erhebt die DGT eine Gebühr für den vollständigen Bericht, aber Basisinformationen (Belastungen, TÜV-Status) könnten frei zugänglich sein. Solange nutzen Parasiten-Websites die mangelnde Transparenz des Systems aus. Empfehlung: Geben Sie die Adresse der elektronischen DGT-Zweigstelle direkt in die Adressleiste ein und klicken Sie keine Anzeigen an. Oder besser noch: Fordern Sie, dass diese Daten kostenlos öffentlich verfügbar sind.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (16 Antworten).

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