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FM/AM/KW-Radio: So verbessern Sie den Empfang ganz ohne Technikkenntnisse
Ein Hobbyist fragt, wie sich der BBC-Empfang auf Ibiza verbessern lässt; im Forum raten Nutzer zu einem Kupferdraht an der Antenne und zu Abstand vom ADSL-Anschluss.
Ein Kupferdraht und ein Rohr: So wird die BBC auf Ibiza gerettet
Die BBC World auf Ibiza mit einem batteriebetriebenen Radio zu hören ist möglich – aber nicht wegen der Leistung des Geräts. Ein Hobbyist berichtet, dass er zu bestimmten Zeiten französische, arabische und sogar japanische Sender empfängt, wobei das BBC-Signal aber „in einer erbärmlichen Qualität“ ankommt. Sein Fazit nach zwei Radios und mehreren Versuchen: Das Problem liegt nicht am Willen, sondern an der Physik. Die Lösung, die die Community vorschlägt, besteht nicht im Kauf eines High-End-Geräts, sondern in einem Stück Kupferdraht, das richtig platziert wird.
Warum Internetradio nicht überzeugt
Der Ausgangsgedanke ist so einfach wie aufschlussreich: Internetstationen hängen vom WLAN-Signal ab, und das ist für einen Kurzwellenhörer ein Verrat. Ein herkömmliches Radio braucht keinen Router. Deshalb kaufte sich dieser Hobbyist ein kleines Sunstech RP-S700 und ein Panasonic GX500 fürs Schlafzimmer. Das erste ist tragbar, das zweite größer. Keines davon ist Profitequipment, und da beginnt das Problem.
Die Empfangsqualität hängt nicht nur vom Empfänger ab. Antenne, Standort und elektromagnetische Störungen wiegen schwerer als die Marke. Und da sind sich die Teilnehmer einig: ADSL erzeugt Störungen auf Mittel- und Kurzwelle, so einer von ihnen. Das Radio von der Telefonleitung fernzuhalten ist der erste Schritt. Der zweite: einen Draht an die Antennenklemme anschließen.
Die Methode mit dem langen Draht: billig und wirksam
Das Rezept, das immer wieder genannt wird, klingt fast nach Nachbarschaftswerkstatt: ein mit Kunststoff ummantelter Kupferdraht, lang, mit einem Krokodilclip an einem Ende. Man verbindet ihn mit der Antenne und spannt ihn so weit wie möglich aus. Je länger, desto besser, denn er verhält sich wie eine Langdrahtantenne, erklärt ein Teilnehmer. Löten oder Elektronikkenntnisse sind nicht nötig. Ein Krokodilclip kostet 20 Cent im Elektronikladen, so derselbe Nutzer.
Manche ergänzen eine Gegenerde: ein weiterer Draht, verbunden mit dem Minuspol der Batterie oder dem Ring der Kopfhörerbuchse, in die entgegengesetzte Richtung ausgelegt. Das ist das Detail, das viele weglassen und das nach den gesammelten Erfahrungen ebenfalls hilft. Der komplette Aufbau braucht keinen Schraubendreher, nur Geduld und etwas Platz.
Die Alternative mit Dach und Spirale
Das ist nicht die einzige Methode. Ein anderer Fall schildert, wie in einem Dorf, in dem kein FM-Sender in guter Qualität ankam, eine zwei bis drei Meter lange Stange auf dem Dach montiert, ein Draht von der Spitze bis zur Basis spiralförmig aufgewickelt und bis zum Radio geführt wurde. Das Ergebnis: Sender aus der Sierra de Guadarrama waren zu empfangen, darunter einige, die für Nachbarprovinzen ausstrahlten. Der Schlüssel lag neben der Höhe in der Ausrichtung und Länge des Drahts.
Dieser Bericht deutet auf eine sich wiederholende Erkenntnis hin: Eine Außenantenne schlägt jeden Trick am Schreibtisch. Aber das ist nicht immer möglich. Wer in einer Wohnung lebt, für den bleibt der lange Draht aus dem Fenster die realistischste Option.
Lohnt sich ein neues Radio?
Die andere Meinung ist dem Basteln gegenüber skeptischer. Sie hält dagegen, dass High-End-Radios einen Anschluss für eine externe Antenne haben, billige aber nicht. Wer regelmäßig internationale Sender hören will, braucht vielleicht einen besseren Empfänger. Erwähnt wird der Tecsun PL-380, ein Modell mit digitaler Signalverarbeitung (DSP), das laut einem Nutzer den Empfang verbessert und auf Gebrauchtplattformen erhältlich ist. Der Qualitätssprung ist spürbar, der Preis allerdings auch.
Im Kern ist es die altbekannte Debatte: ins Gerät oder in die Anlage investieren? Die Verfechter des Drahts argumentieren, die Kosten seien fast null und das Ergebnis sofort sichtbar. Die Anhänger neuer Geräte weisen darauf hin, dass die Empfindlichkeit des Empfängers unter schwierigen Bedingungen den Unterschied macht. Eine einzige Antwort gibt es nicht.
Die BBC World wird weiter mit Rauschen ankommen, solange es nicht ausprobiert wird. Ein Kupferdraht, ein Fenster und etwas Zeit. Reicht das, um den Aufwand zu rechtfertigen?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (10 Antworten).
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