Günstiger DIY-Betonpool: 9.000 Euro statt 15.000 beim Profi

Ein 9x4,5-Meter-Becken in Eigenbau kostet 9.000 Euro, während der Profi 15.000 Euro verlangt. Die komplette Materialaufstellung und der Trick mit dem Bewässerungsteich.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Günstiger DIY-Betonpool: 9.000 Euro statt 15.000 beim Profi
Betonblock-Pool: 9.000 Euro statt 15.000 beim Profi

Ein Becken von 9 mal 4,5 Metern, Spritzbeton, Glasmosaik und Filteranlage. Die Angebote lagen bei 15.000 Euro. Wer es selbst macht und nur den Betonspritzvorgang extern vergibt, zahlt am Ende 9.000. Die Differenz —6.000 Euro— ist der Preis der Arbeitskraft, die man sich spart, wenn man Zeit, einen Gemüsegarten und eine gewisse Blamage-Toleranz hat. Der Poolbau in Eigenregie ist kein Hobby der Reichen: Es ist eine wirtschaftliche Entscheidung mit Kleingedrucktem.

Was ein selbst gebauter Betonpool kostet

Die Aufstellung, die unter Eigenbauern kursiert, ist aufschlussreich. Aushub: 870 Euro. Viertausend Kilo Sand und zweitausend Kies: 170. Dreißig Säcke Zement: 120. Fünfundzwanzig Liter Abdichtung: 20. Eisen und Baustahlmatte: 400. Spritzbeton und Material: 3.800. Einfasssteine: 410. Glasmosaik und Randabschluss vervollständigen die Liste. Die komplette Rechnung, Posten für Posten, lässt einen Spielraum übrig, der überrascht.

Die Bautechnik hat ihre Logik. Ein 20 Zentimeter dicker Rand aus Thermo-Lehmsteinen, Kies am Boden, ein Eisengitter auf Boden und Wänden, und Spritzbeton. Danach die Fliesen und die Abschlussleiste. Nichts, was ein geduldiger Heimwerker nicht bewältigen könnte, wobei man den Spritzbeton besser einer Firma überlässt: Das ist das Einzige, wofür man zahlt.

Betonblock, Thermo-Lehmstein oder Polyester-Tank

Über das Material des Beckens wird gestritten. Betonblöcke schneiden schlecht ab: Sie sind porös und bieten nicht die Wasserdichtigkeit, die man sucht. Thermo-Lehmsteine punkten. Für einen Bewässerungsteich von 2 mal 2,5 Metern und 1,2 Metern Höhe liegt das Material bei rund 800 Euro: etwa 900 Ziegel, 35 Säcke Zement, drei Kubikmeter Sand, Kies, 6-Millimeter-Eisen und Rohre mit Ein- und Auslasshähnen. Eine geliehene Betonmischer spart Arbeit.

Die Alternative mit wachsender Anhängerschaft ist der Polyester-Tank mit Glasfaser: 5.000 Liter ab 850 Euro. Oben abschneiden, eingraben, fertig. „Ein Pool ist nur eine große Tränke“, lautet der Spruch. Wer keine Bauarbeiten will, findet Aufstell- und Rahmenpools, die an einem Tag stehen.

Der Aufstellpool und der Trick mit dem Bewässerungsteich

Wer oben baut, spart sich den Aushub, das Wasser wärmt schneller und es gibt weniger Probleme. Das ist der Weg für Eilige mit kleinem Budget. Aber es gibt einen verwaltungstechnischen Unterschied, den man nicht ignorieren sollte: Das Wort „Pool“ löst Verfahren aus, das Wort „Bewässerungsteich“ nicht. „Eine Genehmigung zu beantragen ist, als würde man sich selbst anzeigen“, so eine verbreitete Meinung. Die Baugenehmigung für kleine Vorhaben, die Bauabgabe und die Müllgebühr können die Materialkosten übersteigen.

Der deklarierte Zweck des Wassers —Gemüse- und Obstbäume gießen— ist es, was einen Teich verwaltungsrechtlich von einem Pool unterscheidet. Und hier kommt der gesunde Menschenverstand ins Spiel: Wenn das Becken eine Leiter und Chlor hat, sieht der Prüfer das auch.

Wasser, Filteranlage und Wartung

Ein Pool von 4 mal 3 Metern und 1,5 Metern Tiefe fasst 18.000 Liter. Filteranlage, Chlor und Reinigung sind die laufenden Kosten, die im ursprünglichen Budget fehlen. Regenwasser aus den Dachrinnen zum Auffüllen und Gießen zu sammeln ist eine bewährte Lösung, die die Rechnung senkt. Leitungswasser zahlt man dagegen doppelt: beim Befüllen und beim Nachfüllen.

Die Frage, die im Raum steht: Wann hat sich ein Pool für 9.000 Euro im Vergleich zu einem Aufstellpool für 850 Euro amortisiert? Die Antwort hängt davon ab, wie viele Sommer der Beton hält — und wie viele die Geduld des Bauherren.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (25 Antworten).

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